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Thema: Terrormiliz IS eigenes Staatswesen?

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  1. #1
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    Terrormiliz IS eigenes Staatswesen?

    Nach Berichten von «Süddeutscher Zeitung», NDR und WDR belegen interne IS-Dokumente das es innerhalb des Herrschafts Gebiet der Miliz mittlerweile Krankenversicherung, Heiratsbeihilfen und Unterstützungszahlungen für die Familien getöteter oder inhaftierter Kämpfer gibt. Zudem werden Personalakten zu Selbstmordattentäter geführt.

    Trotz der starken Luftangriffe auf die Miliz ist diese Laut Experten erneut stärker geworden. Genauso sind aber immer noch 100.000 Menschen den Grausamkeiten der Terrormiliz hilflos ausgeliefert.

    Nach UN-Berichten, werden Menschen in den von der Terrormiliz beherrscht Gebiet systematisch mit Massenmorden, willkürlichen Hinrichtungen, Amputationen, Vergewaltigungen, sexueller Versklavung, Folterungen und Vertreibungen konfrontiert. Nach den Berichten diene dies dazu um die absolute Macht über das politische und sozialen Leben zu haben.

    Diese Grausamkeit rechtfertigt die Terrormiliz damit das sie ihre Opfer zu Ketzer erklärt und diese vor den Grundsatz stellt: "Jeder ist schuldig, bis er seine Unschuld bewiesen hat!"


    Bevor ich dieses mal meine Meinung sage, möchte ich kurz erklären das sich meine Meinung nicht auf die Religion bezieht. Ich gehöre keiner Religion an und nehme mir auch nicht das Recht herraus den Islam, Christentum oder sonst eine Religion anzuprangern! Genauso möchte ich darum bitten das es bei einer Diskussion gesittet bleibt und zu keinen Religions oder Länder feindlichen Ansprachen kommt.

    Meine Meinung zu der ganzen Sache ist, das ich es einfach nur grausam finde was dort mit der Zivilbevölkerung getan wird, dort hat man kein Recht auf ein Gerichtsverfahren und auf Menschenwürde. Genauso finde ich aber auch immer beängstigender wie stark eine Politisch-Religiöse Bewegung werden kann.

    Nun meine Meinung zu den Abwehrmasnahmen gegen die IS. Ich finde es gut, dass die großen Bündnis-Partner diesmal nicht sofort mit Bodentruppen eingegriffen, sondern den Ländern Finanzielle, Militärische und Lebenswichtige Güter senden. Nachdem aber nun die Zustände besonders unter Minderheiten immer schlimmer werden sollte es langsam aber sicher stärke Beteiligungen von Regierungen und Einrichtungen wie Nato, UN, Europäische Union geben, in bereichen wie z.B Sanktionen gegen Länder die Geld Unterstützer oder auch Abnehmer von Gütern aus den Herrschaftsgebieten der Terrormiliz sind.

    Wie ist eure Meinung zu den Thema Terrormiliz IS? Wie findet ihr die Staatenbildung des IS? Wie würdet ihr gegen die IS vorgehen oder interessiert es euch garnicht weil es so weit weg ist?

    Nochmal an alle die an der Diskussion Teilnehmen, haltet euch an Regeln und Gesetze wie z.B
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    Mfg Infi

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    Geändert von Infi (15. November 2014 um 18:26 Uhr)

  2. 1 Benutzer sagt Danke:

    Tet (15. November 2014)

  3. #2
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    AW: Terrormiliz IS eigenes Staatswesen?

    Interessant ist ja dass es ja schon viele "Gottesstaaten" gibt.
    Der Begriff Islamismus beinhaltet dass sich ein Staat auf den Regeln des Islam gründet und das ist in den vielen Staaten in denen der Islam in der Bevölkerung verbreitet ist auch der Fall.
    Also ist die Begründung der IS so etwas erschaffen zu wollen etwas haltlos.

    Andererseits sind ja viele der IS Anhänger erst durch die ständige Einmischung der USA radikalisiert worden. Dh. Das Problem ist (zumindest zum großen Teil) selbst gemacht.

    Bin echt mal gespannt wie wir das wieder los werden. Eigentlich geht das nur langfristig und mit einer großen Kehrtwende was die westliche Politik im Nahen Osten angeht.
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  4. 1 Benutzer sagt Danke:

    Joshi Chan (8. March 2015)

  5. #3
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    AW: Terrormiliz IS eigenes Staatswesen?

    Nach den Anschlägen in Paris habe ich mir auch wieder nen Kopf um diese Sache gemacht. Wie Infi ja schon schrieb ist die Zivilbevölkerung der Leidtragende und ich bin mir sicher, dass nicht jeder freiwillig zu dieser, nennen wir es mal Organisation gehört.
    Vor ein paar Jahren war eine Freundin von mir ein knappes Jahr mit einem Rechtsradikalen zusammen. Der schien auf den erssten Blick auch recht freundlich zu sein. Zumindest solange man sich nicht gegen seine Gesinnung aussprach. Durch diesen Mann lernte ich zwangsläufig noch andere "Braune" kennen (ich wollte etwas auf meine Freundin aufpassen) und habe eigentlich hauptsächlich vom Leben enttäuschte Persönlichkeiten angetroffen. Ein Einziger war dabei der etwas im Kopf hatte und genau Dieser hat sich die Dummheit und Hoffnungslosigkeit der meisten Anderen zunutze gemacht. Mit geschickten Worten wurde den Leuten eingeredet, dass sie selber ja nichts für ihre schlechte Lage können und die Ausländer angeblich alles Schuld seien. Ein großer Teil seiner vermeintlichen Anhänger war meiner Meinung nach einfach nur zu faul den Ar... hoch zu kriegen und suchte eine starke Persönlichkeit, der man folgen kann, die einem sagt was man machen soll, ohne selbst groß nachdenken zu müssen. Bei Einigen konnte ich deutlich merken, wie wenig sie im Grunde genommen dabei sein wollten, aber aus Angst einfach mitmachten. Nach der Trennung war meine Freundin dort eh nicht mehr gern gesehen, aber für Männer ist es anscheinend sehr schwer da wieder heil raus zu kommen.

    Für mich liegt die Vermutung nahe, dass es bei IS oder Al Kaida nicht anders läuft. Durch Traditionen werden zudem die Familien auch noch einmal stark eingebunden. Wer nicht mitzieht, oder gar aussteigen möchte muss um das Wohl seiner Familie und natürlich auch das Eigene bangen.
    Hier sehe ich viele Paralellen zum Nazi-Deutschland unter Hitler. Ein paar kluge skrupellose Köpfe formen eine Diktatur und betreiben massiv Gehirnwäsche um Macht und Geld zu erlangen.
    Diese "Organisationen" haben schon lange nichts mehr mit Religion zu tun, das ist nur ein vorgeschobener Grund um Macht zu erlangen.

    Deshalb finde ich es umso wichtiger den Flüchtlingen zu helfen, Ihnen zu zeigen, dass nicht alle Staaten auf Krieg und Gewalt aus sind. Wenn mich jemand angreift verteidige ich mich natürlich, aber ich renne danach nicht durch die Straßen und tue anderen Menschen das Gleiche an.
    Geändert von Kementari (17. November 2015 um 03:23 Uhr) Grund: Tipfehler

  6. #4
    東方の老練家 Avatar von Daimyo Tokugawa
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    AW: Terrormiliz IS eigenes Staatswesen?

    Meiner Meinung nach ist das immer der gleiche Käse. Der Anführer oder wie man die Person an der Spitze nennen möchte ist ein kluges Köpfchen, der sein Wissen jedoch für böse Sachen missbraucht. Solche Menschen haben gute Überzeugungstalente und manipulieren damit die Menschen, um sie auf ihre Seite zu bringen. Überzeugungen sind in gewisser Weise nichts anderes als Manipulationen. Menschen, die kein schönes Leben haben usw. sind sehr anfällig für Überzeugungen. Was da alles zusammenkommt, macht das Ganze so schlimm. Es sind überwiegend junge Menschen, die da manipuliert werden und junge Menschen sind meistens die radikalsten bei solchen Systemen. Sie sind meistens nicht oder schlecht gebildet und wissen gar nicht so richtig, was sie da tun. Sie gehorchen nur ihren Befehlen, ohne richtig an die Konsequenzen zu denken. Im nationalsozialistischen Deutschland bzw. im Dritten Reich bspw. war das eigentlich genauso bzw. so ähnlich.
    Die ganzen "Soldaten", die sich solchen Systemen anschließen, sind Menschen, die frustriert sind und nichts Schönes im Leben sehen und irgendwie das Leid, das sie haben, anderen Menschen antun.

    Aber anders als in der NS-Zeit im 20. Jahrhundert ist Terrorismus in der heutigen Zeit viel komplizierter. Die SS, SA und was weiß ich nicht haben Uniformen getragen, wodurch sie klar erkennbar waren. Ausnahmen (Zivilkleidung usw.) sind nicht ausgeschlossen.
    Terroristen in der Moderne haben so etwas nicht. Vom Klischee her denkt man oft an einen Mann jungen oder mittleren Alters mit schwarzem Vollbart oder so, der arabische Wurzeln hat. Aber nicht alle Männer, die dieser Beschreibung passen, sind Terroristen. Klar identifizierende Uniformen oder so haben sie auch nicht. Gefälschte Pässe und unauffälliges Verhalten in der Öffentlichkeit erschweren das Aufspüren solcher Menschen. Ihr wisst schon, worauf ich hinaus will.
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  7. #5
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    AW: Terrormiliz IS eigenes Staatswesen?

    Erst einmal danke @[Links sind nur für registrierte und aktivierte Nutzer sichtbar. Klicke hier um dich zu registrieren.], da du der Erste bist, der hier etwas dazu geschrieben hat und dabei auch noch so sachlich an das Thema herangegangen bist. In solchen Momenten ist man stolz auf diese Community Dann will ich auch mal meine Meinung dazu kundtun.

    Erst einmal finde ich es sehr wichtig zu sagen, dass das, was ISIS verkörpert absolut nichts mit dem Islam zu tun hat. Der Islam ist eine Religion, wie jede andere auch. Der Islam bringt die Menschen nicht dazu gewalttätig zu werden oder solche abscheulichen Verbrechen zu begehen. Es sind die Menschen, die verantwortlich sind. Ist man selbst eine gewalttätige Person, so wird die eigene Ansicht des Islams mit Gewalt geprägt sein und genau das Gleiche gilt für jede andere Religion auch.
    Ist der Mensch selbst gewalttätig, so wird er es auch auf seine Religion übertragen, es mit ihr vereinbaren oder sogar mit ihr rechtfertigen.

    Dass die ISIS versucht, sich zu einem funktionierenden Staat zu entwickeln, überrascht mich jetzt ehrlich gesagt nicht. Diese Vermutungen und Pläne gibt es ja bereits länger. Nur denke und hoffe ich, dass das nie in einem relevanten Ausmaß glücken wird. Zumal ein solcher Staat auch niemals internationale Anerkennung genießen wird.

    Zitat Zitat von Infi Beitrag anzeigen
    Ich finde es gut, dass die großen Bündnis-Partner diesmal nicht sofort mit Bodentruppen eingegriffen, sondern den Ländern Finanzielle, Militärische und Lebenswichtige Güter senden. Nachdem aber nun die Zustände besonders unter Minderheiten immer schlimmer werden sollte es langsam aber sicher stärke Beteiligungen von Regierungen und Einrichtungen wie Nato, UN, Europäische Union geben, in bereichen wie z.B Sanktionen gegen Länder die Geld Unterstützer oder auch Abnehmer von Gütern aus den Herrschaftsgebieten der Terrormiliz sind.
    Da bin ich voll und ganz deiner Meinung. Langsam nimmt das Ganze allerdings ein Ausmaß an, beidem mehr Hilfe und Unterstützung erforderlich ist. Handelsbeziehungen zu Ländern, die den IS unterstützen sollten eingestellt werden und diese Staaten sollten auch entsprechend sanktioniert werden. Auch eine stärkere Unterstützung der Armee vor Ort durch Ausbildung der Streitkräfte, Waffen etc. ist meiner Meinung nach erforderlich.
    Tja und jetzt kommen wir zum schwersten Teil, die Unterstützung durch Luftangriffe... Ich halte das nicht für den richtigen Weg, aber ich glaube auch, dass es kaum noch zu vermeiden ist.

    Zitat Zitat von CCarpo Beitrag anzeigen
    Andererseits sind ja viele der IS Anhänger erst durch die ständige Einmischung der USA radikalisiert worden. Dh. Das Problem ist (zumindest zum großen Teil) selbst gemacht.
    Das wird von Terrormilizen sehr gerne als Grund vorgeschoben. Klar ist es nicht gerade förderlich, wenn sich andere Länder in die Angelegenheit deines Landes einmischen, aber mit der Begründung eine Terrormiliz aufleben lassen, die diese Einmischung nur noch verstärkt? Ich glaube nicht, dass das der wahre Grund ist. Er begünstigt es vielleicht, aber führt es nicht herbei.

    Zitat Zitat von Kementari Beitrag anzeigen
    Deshalb finde ich es umso wichtiger den Flüchtlingen zu helfen, Ihnen zu zeigen, dass nicht alle Staaten auf Krieg und Gewalt aus sind. Wenn mich jemand angreift verteidige ich mich natürlich, aber ich renne danach nicht durch die Straßen und tue anderen Menschen das Gleiche an.
    Ich halte es auch für sehr wichtig, dass wir den Flüchtlingen weiterhin, und das in vollem Maße, helfen. Diese Menschen brauchen Hilfe und sollen sie bekommen. Es sind genau die Menschen, die sich in ihrem Land gegen den Terror entscheiden und/oder vor ihm flüchten. Hier die Hilfe zu verwehren ist kurzum Mord.
    Deine zweiten Satz kann ich auch so unterstützen.

    In diesem Sinne: Solidarité.


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    Why is it that the beautiful things are entwined more deeply with death than with life?

  8. #6
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    AW: Terrormiliz IS eigenes Staatswesen?

    Folgender Beitrag ist ohne Gewähr auf Richtigkeit der Informationen, da ich nicht mehr weiß woher ich diese habe bzw. ob ich das selbst dazu gedichtet habe:

    Erst letztens hab ich ne Doku dazu gesehen, und bei einem Interview mit einem IS-Kämpfer, der aus den Niederlanden nach Syrien gereist ist um sich dem IS anzuschließen, hat dieser erklärt, dass er für Gerechtigkeit und Freiheit kämpfe, deswegen wolle er das Assat-Regime stürzen. Klingt erstmal nach nicht einer so schlechten Begründung, auch muss man sagen, dass das Assat-Regime nicht zu verteidigen ist, da da auch nicht alles rund läuft. Aber auf die Frage, was er mache, wenn das Assat-Regime gestürtz ist, antwortete er, dass es immer einen Grund gibt für die Freiheit zu kämpfen, der Dschihad würde für immer und ewig anhalten. Daraus schließe ich, dass dieser IS-Kämpfer nur kämpft um des Kampfeswillen, weil es Spass macht zu kämpfen bzw. töten. Ich weiß nicht wie viele, aber es werden wohl einige sein, die in Syrien kämpfen, weil sie kämpfen wollen.
    Aber es gibt auch die, die kämpfen weil sie müssen(Zwangsrekrutierung), meinen es wäre für einen guten Zweck(Propaganda), nicht wissen was sie sonst tun sollen um sich Gehör zu verschaffen.

    Jetzt zum noch komplizierteren Teil:

    Es kämpft hier ja nicht nur Assat-Regierung gegen IS, nein es kämpfen viele verschiedene Gruppierungen für ihre eigenen Ziele.
    Wenn wir jetzt Waffen an die Pkk liefern, kann das helfen, den IS zu bekämpfen, aber wer garantiert, dass die PKK die Waffen dann niederlegt und nicht ihre eigenen Ziele damit durchsetzen will.

    Jetzt greif ich mal auf mein Geschichtswissen zurück:

    Nach dem 1. WK hat sich das Osmanische Reich aufgelöst und Frankreich und Britannien haben das heutige Syrien, Irak usw. besetzt und als Kolonie gehalten(offiziell zur Stabilisierung des Gebietes). Britannien hat dann aus Spass oder so angefangen Staaten zu gründen, es wurde ohne Rücksicht auf dort lebende Völker Staatsgrenzen gezogen, so dass verschiedene Völker unterschiedlich stark in den jeweiligen Staaten vertreten waren. Bspw. die Kurden(auch wenn das jetzt nicht britisches Gebiet war) sind auf mehrere Staaten verteilt und in jedem in der Minderheit, deswegen wolle sie auch einen eigenen Staat.
    Nach dem 2. WK wurde Israel gegründet und der Israel-Konflikt, der bis heute besteht, entstand weil ein Teil sog. Palästinenser nicht mit jüdischer Herrschaft zufrieden sind. Der Konflikt bestand schon vorher durch die Politik der Briten herbeigeführt, die dort nur wegen dem Öl versucht haben sich einzumischen.(Genau wie die Amerkianer nur einen "Kampf gegen den Terrorismus" geführt haben um sich das Öl zu sichern) Den Briten wurde das dann aber zu teuer und haben die Menschen sich dann einfach selbst überlassen.

    Zurück nach Syrien:
    Wie gesagt ein Staat mit verschiedenen Völkern. Im Osmanischen Reich war man noch nicht vom Nationalgedanken, der Europa überkam, infiziert. Deshalb war man auch nicht bedacht einen Staat für sein Volk gründen zu wollen. Mit dem Zerfall des Reiches kam der Nationalgedanke auf und die Möglichkeit mit Gewalt einen Staat zu gründen.

    Folgendes hab ich aus ner Doku:

    In Syrien gibt es neben den vielen Völkern die Schiiten und die Sunniten, die beide islamischen Glauben haben sich aber darin unterscheiden, ob der Koran wortwörtlich zu verstehen ist oder nicht(glaub ich zumindest, bin mir da nicht so sicher). Die Schiiten hatten unter dem Assat-Regime die Macht, als die USA da Gebiet noch besetzt hatte. Damals waren sich Experten schon einig, dass es zum Bürgerkrieg, wenn keine Regierung mit Schiiten und Sunniten zustande kommt, aber die USA war nicht interessiert sich darum zu kümmern und überließ das dann Assat. Dieser hat, laut der Doku, angst davor dass die Sunniten aufständisch werden könnten und hat systematisch sie ausgegrenzt und unterdrückt. Da die Sunniten zusehends bedrängt wurden und sie angst hatten, dass sie vollkommen unterdrückt werden gab es Aufstände und ein Bürgerkrieg entstand. Jetzt kommt die beinahe Zerschlagene "Al Qaida" und mischt auch in dem Bürgerkrieg rum. Ein paar Mitglieder der Al Quaida haben dann den IS gegründet.(das IS zu nennen ist schon unverschämt, da so gut wie nichts ausser ein paar Parolen mit dem Islam zu tun hat)
    Die Sunniten haben sich dann zum Teil dem IS angeschlossen, nach dem Motto: uns hilft niemand, der IS ist zwar nicht so toll aber wenigsten hilft er uns gegen Assat.

    Der Kampf zwischen den Sunniten und Schiiten erklärt aber wahrscheinlich nicht die ganze Lage in Syrien.

    Das alles ist schon Jahre zuvor abzusehen gewesen, kam aber nicht in den Medien, weil ja Niemand sich für einen langweiligen Bürgerkrieg in Syrien interessiert und auch für den Krieg in Israel nicht.
    Interessant finde ich, das die USA erst den IS angriffen, als Städte mit amerikanischen Firmensitzen belagert wurden.

    Meine Meinung zur Lösung:
    Entweder warten, bis die sich da unten abgeschlachtet haben. Das geht auf kosten der Zivilbevölkerung, die sowieso schon genug gelitten hat.
    Oder mit Truppen einmarschieren und das Gebiet besetzen. Eine Demokratie einführen, die nicht durch Religion beeinflusst werden kann und die Menschen zu Toleranz erziehen.
    Der erste Fall wird wahrscheinlicher eintreffen, weil kein Staat will Geld in etwas investieren, von dem er so gut wie nichts hat, wer braucht schon Frieden, wenn er Waffen verkaufen kann.
    Warum ich keine Rechtschreibfehler mache:
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    Und wenn doch welche drin sin dann is es halt mei Dialekt.

  9. #7
    Strohhutpirat Avatar von Cadomura
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    AW: Terrormiliz IS eigenes Staatswesen?

    Naja "warten bis sich da unten alle abgeschlachtet haben" ist wohl keine Lösung.
    Der Terrorismus der IS zieht ja schon bis nach Europa und in die Türkei, obwohl die Türkei ja auch eigentlich mit der PKK genug Probleme hat und die PKK und IS gegeneinander sind, verstehe ich umso weniger was die IS da möchte.
    Nur eine These: Der IS hat aber auch einfach zu viel Geld und da sehe ich das Problem. Es wird leider immer noch nicht unterbunden, dass der IS Erdöl verkaufen kann. Warum konnte Deutschland es so schnell schaffen keins mehr von Russland zu beziehen, wenn die sich zusammentun wird es doch möglich sein, dass niemand auf der Welt mehr Erdöl von denen kaufen muss?!
    Andererseits sollte sich Amerika und Russland wenigstens dafür jetzt zusammentun, sonst entsteht vielleicht noch ein Krieg zwischen den beiden aber auf syrischen Boden.
    Die ganze Situation ist leider viel zu verzwickt, als dass ich jetzt darüber schreiben könnte.. Ich hoffe einfach, dass kein dritter Weltkrieg entsteht und dass der Hass auf Muslime durch solche Monster nicht wächst.
    Einen richtigen Lösungsweg habe ich leider nicht, weil ich glaube dass da noch viel mehr hintersteckt.
    Wenn die USA ganz Irak innerhalb von Tagen belagern konnte, wieso schafft sie es nicht jetzt - oder damals - gegen die?

  10. #8
    東方の老練家 Avatar von Daimyo Tokugawa
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    AW: Terrormiliz IS eigenes Staatswesen?

    Zitat Zitat von Cadomura Beitrag anzeigen
    Wenn die USA ganz Irak innerhalb von Tagen belagern konnte, wieso schafft sie es nicht jetzt - oder damals - gegen die?

    Ich werde mich kurz halten. Für die USA ist das jetzt nicht mehr so einfach wie vorher. Die Amerikaner haben in der nahen Vergangenheit versucht, den Helden zu spielen und als die guten dazustehen. Aber durch ihre jüngsten Handlungen haben sie sich viele Feinde gemacht, vor allem auf arabischer Seite. Viele Länder sehen die USA nicht als "gutes" Land, sondern ist sogar ihr größter Feind, zumindest wird das manchmal so dargestellt. Gerade beim Irak-Einsatz hat sich so eine Art Hass auf/gegen Amerika entwickelt. Sie können nicht mehr einfach so da rein marschieren und kundgeben, dass sie für den Frieden kämpfen.
    Hinzu kommt, dass Syrien ein Verbündeter von Russland ist. Wenn Amerika da rein marschiert, wird das die Beziehungen zwischen Russland und USA verschlechtern, zumindest wird das Russland nicht so sehr gefallen, denke ich.


    Und allgemein steckt da mehr hinter als die Öffentlichkeit es erfährt. Bei jedem Konflikt ist das wohl so. Wir wissen meist gar nicht, was die Führungspositionen der beteiligten Parteien sich erhoffen, bei einem Konflikt erreichen zu wollen. Meistens wird von Friedensbewahrung oder so geredet, aber generell spielt die wirtschaftliche Bedeutung die Hauptrolle. Ein Konflikt muss nicht immer ein Krieg sein, aber wenn es zum Krieg kommt, bedeutet das Verluste in jeglicher Hinsicht. So gesehen muss es also etwas geben, was die Verluste wiedergutmacht. Etwas, was es wert ist, diese Verluste auf sich zu nehmen.
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  11. #9
    Strohhutpirat Avatar von Cadomura
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    AW: Terrormiliz IS eigenes Staatswesen?

    Das stimmt sowieso! Dass die USA für den "Frieden" in der Vergangenheit in die arabischen Länder einmarschiert ist, bezweilfe ich sowieso komplett. Denke da ging es mehr um's Geld oder Öl.
    Genau, deswegen habe ich ja angesprochen dass sich Russland und die USA sowieso wenigstens hier für einigen sollten, besonders weil die Türkei im Konflikt mit Russland steht und die Türkei mehr oder weniger ein Verbündeter der USA ist.

    Ja die Öffentlichkeit erfährt ohne eine Menge eigener Recherche sowieso kaum was. Finde deine These schon gut, dass es etwas geben muss dass es wert ist, die Verluste auf sich zu nehmen. Naja, mehr als abwarten können wir hier sowieso nicht oder die richtigen Parteien wählen, was heutzutage eh nicht ganz leicht ist..

  12. #10
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    AW: Terrormiliz IS eigenes Staatswesen?

    Es ist ja so, dass im Gegensatz zu früher, wo man Kriege zur Eroberung geführt hat, heutzutage sich sowas auch noch finanziell rentieren muss, d.h. kaum ein Krieg heutzutage herrscht weil die kämpfenden sich es leisten können, sondern weil sie von verschieden Gruppen, die nicht selber kämpfen wollen, aber um ihre Interessen durchzusetzen den Krieg finanzieren. Der IS bekommt ja angeblich Geld von Saudi-Arabien und andere Gruppen werden von "Westen" unterstützt, somit haben wir hier eigentlich schon wieder einen Stellvertreterkrieg, bei dem es nicht mehr nur um die Ziele der Kämpfenden geht.
    Würde man irgendwie dafür sorgen können, dass keine Kämpfer mehr finanziell und mit Waffen unterstützt werden, wäre der Krieg wohl in Nullkommanichts vorbei.
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  13. #11
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    AW: Terrormiliz IS eigenes Staatswesen?

    Das stimmt natürlich, aber wie soll man dafür sorgen, dass keine Gruppen/Kämpfer/Länder mehr finanziell und mit Waffen unterstützt werden?
    Sobald ein Staat, eine Person, eine Partei oder wer sonst seinen Mund dazu aufmacht, wird doch direkt klein gemacht von den Medien oder eben diesen Unterstützern, weil die alle unter einer Decke stecken. Es ist so traurig wie kompliziert und verzwickt das alles ist..

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