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Thema: [Review; Meinung] Kannagi: Crazy Shrine Maidens by skieZ

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  1. #1
    guro incarnate
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    [Review; Meinung] Kannagi: Crazy Shrine Maidens by skieZ

    Kannagi: Crazy Shrine Maidens


    Ich werde heute meine Review bzw. Meinung zum Anime "[Links sind nur für registrierte und aktivierte Nutzer sichtbar. Klicke hier um dich zu registrieren.]" präsentieren und versuchen euch für ihn zu begeistern oder wenigstens neugierig zu machen.
    Stellen an denen ich spoiler werden gekennzeichnet oder ich weise darauf hin!

    Genre:

    Komödie mit romantischen Ansätzen; Slapstick und Situationskomik; Übernatürliche Wesen


    Charaktere:

    Spoiler

    Hauptcharaktere:

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    Nagi:
    "Ich bin eine Göttin!", dass ist wohl der häuftigste Satz, den man aus ihrem Mund hören wird. Die erweckte Schutzgöttin des Ortes Kannagi hat sich aus dem ehemaligen Holz des Schutzbaumes im wahrsten Sinne des Wortes herrausgelöst und macht mit ihrer äußerst menschlichen Verhaltensweise Jin's Leben schwer, aber auch aufregend. Sie ist faul, anspruchsvoll und äußerst launisch, sowie eine tatsächlich "göttliche" Lügnerin, aber sie hat auch eine ernste Seite und mag Jin sicher mehr, als sie zugeben mag. Ihre Aufgabe, dass Dorf von den Unreinheiten zu befreien lässt sie schnell lebhaft werden und zeigt, dass sie auch viele positive Charakterseiten hat.

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    Jin Mikuriya:
    Jin ist der typische "ich lebe ruhig und unbehelligt ohne Eltern in meinem Haus -Typ", bis zu dem Zeitpunkt wo die liebe Nagi-chan aus ihrem Holzgefäß herausspringt und eben jenes ruhige Leben komplett auf den Kopf stellt. Da Jin die Figur geschnitzt hatte und die Göttin natürlich ein Dach über dem Kopf braucht, ist sie ab diesem Zeitpunkt ein Teil seines Lebens. Er ist ein gutmütiger und manchmal etwas tollpatschiger Junge, der sich mit einer Persönlichkeit wie Nagi zuerst etwas überfordert fühlt, aber nach und nach Verantwortungsgefühl ihr gegenüber entwickelt und sie immer mehr als Mädchen sieht,wozu das wohl führt...?

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    Tsugumi Aoba:
    Tsugumi erfüllt die Erwartungen an eine typische Kindheitsfreundin: Sie ist schüchtern, lieb und ein kleiner Tollpatsch und
    Spoiler
    außerdem in Jin verliebt.

    Während Jin gar nicht so recht merkt, wie sehr sie sich um ihn kümmert und sich Sorgen macht und er teilweise sogar genervt ist, möchte sie ihre Freundschaft zu ihm stärken und würde gerne mehr Zeit mit ihm verbringen. Tsugumi ist eine liebe und ehrliche Person, die durch ihre Schüchternheit in Nagi's und Zange's Schatten zu stehen scheint, aber trotzdem ist sie eine charakterstarke und aufopferungsvolle Person, die sich nicht ganz ohne Widerstand verabschiedet.


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    Zange:
    Zange ist ebenfalls eine lokale Gottheit von Kannagi. Um Gläubige um sich zu scharen hat sie sich eine raffinierte Masche einfallen lassen - sie bietet eine Art seelischen Beistand an, indem sie den Menschen die Beichte abnimmt und da sie dabei Auftreten und Charme eines Idols an den Tag legt, wächst ihre Bekanntheit und Beliebtheit in der Stadt stetig.
    Spoiler
    Zange bezeichnet Nagi als Schwester, obwohl die beiden nicht wirklich verwandt sind sondern lediglich beide Gottheiten über den selben Ort. Ihr Baum steht, im Gegensatz zu Nagis, noch und sie hat mithilfe eines menschlichen Gefäßes nun auch die Möglichkeit die Unreinheiten zu beseitigen. Tatsächlich ist sie ganz schön durchtrieben und ist es gewohnt, ihren Willen durchzusetzen, wobei sie ziemlich manipulativ sein kann und auch schon mal ihre weiblichen Reize einsetzt. Ihre Schwester sieht sie als Konkurrentin, die es auszubooten gilt. Sie zeigt recht offen, dass sie Jin "etwas" mehr mag und lebt das auch vor allen aus.



    Story:

    Die Geschichte in "Kannagi" dreht sich um unseren jungen, vom Pech verfolgten Protagonisten Jin, der eines Tages den Stamm eines heiligen Baumes aus einem Schrein nimmt, um eine Statue für sein Schulprojekt zu schnitzen. Zu seiner Überraschung verwandelt sich das Stück Holz in ein Mädchen und es stellt sich heraus, dass sie die Göttin des Baumes in diesem Schrein ist. Sie ist nicht gerade begeistert, dass ihr Baum abgeholzt wurde und lebt von diesem Tag an bei Jin. Dort lässt sie ihre Wut aus, indem sie Insekten zerquetscht...
    Die Story von Kannagi hat einen soliden Grundstein über Gottheiten und Unreinheiten, welche durch eben jene bekämpft und ausgelöscht werden.
    Allerdings merkt man ziemlich schnell, dass dieser Grundstein nur dazu dient, eine Slice of Life-Geschichte aufzubauen, welche die Beziehung und Freundschaft zwischen Jin, Nagi, Zange und Tsugumi, sowie das alltägliche Leben einer (ziemlich menschlichen) Göttin ohne jegliche Erfahrung in der Menschenwelt zum Thema hat. Wer denkt, dass hier eine Story mit Action bzw. viel Spiritualität geboten wird, muss wissen, dass dies eben nicht der Fall ist. Kannagi ist in erster Linie eine Slice of Life-Komödie mit ein wenig Romantik, in der die Kräfte und das "reinigen" der Welt von den kleinen schwarzen Insekten ("Unreinheiten") später kaum oder sogar gar keine Rolle mehr spielen.
    "Haben wir alles schon sooft gesehen, ist doch wieder nur 08/15 SoL-Story."
    Nein! Kannagi schafft es, nicht zuletzt durch die absolut tolle Person von Nagi, eine Story aufzubauen, die Spaß auf mehr macht. Das Alltagsleben dieses lustigen Haufens und die Bewältigung ihrer Probleme, erheitern den Zuschauer und lassen schnell Sympathie für die Charaktere entstehen. So rückt für einen selbst, die Story ab einem gewissen Punkt in den Hintergrund und man möchte einfach nur noch wissen wie die Charaktere sich entwickeln. Leider ist dieser Punkt auch etwas negativ zu sehen, da eben jene Charakterentwicklung nur bei Nagi und ein wenig auch bei Jin wirklich zu erkennen ist und die anderen Personen etwas stehen bleiben, abgesehen von den 4 Hauptcharakteren, ist diese Entwicklung bei den Nebenpersonen GARNICHT zu sehen. Das führt schnell dazu, dass Nagi die tragende Figur des Anime's ist und er tatsächlich durch sie dominiert wird, was mich jedoch hinterher nicht gestört hat.
    Der Sympathiefaktor für die Personen ist ein großer Schlüsselfaktor für den Anime und jemand, der eben jenen nicht entwickeln kann sollte nicht viel anfangen können mit Kannagi.

    Ein weiterer Fakt ist, dass Kannagi mehr SoL-Komödie als Romanze ist. Das scheint im ersten Moment nicht schlimm zu sein, jedoch entwickelt sich im Laufe der Geschichte der Wunsch nach mehr Romantik. Ich habe mich ein wenig geärgert, da ich die Entwicklung der Beziehungen als perfekte Grundlage für eine Liebesgeschichte empfinde und dort Potenzial verschenkt wurde. Auf bewegende Kuss-Szenen oder große romantische Momente wird man hier verzichten müssen, allerdings sind die Szenen die Romantik aufkommen lassen absolut schön und ich habe sie genossen.


    Zeichenstil & Animationen:

    Kannagi ist für mich ein sehr schöner Anime, nicht zuletzt durch die wunderschön gestalteten Charaktere und besonders die unglaublich hübsche Nagi, auch die malerische Umgebung die teilweise gezeigt wird festigen diese Meinung. Die Animationen sind flüssig und wirken nie billig, überzeichnet oder überladen, alles in allem ein toller Zeichenstil ohne negative Punkte. Besonders sei hier das Opening erwähnt, was mir sehr gut gefallen hat und ziemlich gut animiert ist.
    **Bitte bedenkt, dass der Anime von 2008 und er somit schon etwas älter ist**


    Soundtrack & Musik:

    Was den Sound von Kannagi betrifft kann man sagen: er ist solide. Nichts besonderes, aber auch nicht schlecht.
    Die Musikuntermalung ist schön und passt absolut zu den Situationen. Im Spoiler ist mal ein OST zu finden.

    Spoiler

    Was das Opening angeht muss ich sagen: mir gefällt es sehr gut und ich habe es mir tatsächlich mehr als zweimal angesehen, mit der Folge eines Ohrwurms. Schön animiert und schön anzuhören ohne einen negativen Aspekt. Im Spoiler ist das Opening zu finden.

    Spoiler


    Fazit:

    Kannagi ist für mich ein unglaublich schöner Anime, welcher durch die Sympathie für die Charaktere getragen wird, aber trotzdem eine schöne Story besitzt.
    Der Grundstein mit Göttern und "Unreinheiten" spielt sogut wie keine Rolle sondern dient lediglich als Grundlage für eine süße und lustige Slice of Life-Komödie mit einem kleinen Schuss Romantik. Jeder, der sich für so etwas begeistert sollte Kannagi gesehen haben oder zumindest reinschnuppern. Ich saß am Ende vor dem Bildschirm und habe nach einer zweiten Staffel geschrien, da das Ende offen und fortsetzungswürdig ist. Leider ist im Moment keine Season 2 in Aussicht, wer mehr wissen will muss also wohl zum Manga greifen.
    Ich würde
    80/100 Punkten für Kannagi geben (und 110 für Nagi-chan :3) sowie eine absolute EMPFEHLUNG aussprechen.

    Zusatz:

    Hier mal ein gutes AMV zu Kannagi:

    Spoiler
    Geändert von skieZ (3. July 2013 um 15:03 Uhr)

  2. 2 Benutzer sagen Danke:

    Kyroja (11. July 2013),Zoyar (3. July 2013)

  3. #2
    周末 Avatar von Zoyar
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    AW: [Review; Meinung] Kanngi: Crazy Shrine Maidens by skieZ

    Cooles Review skieZ ^^

  4. 1 Benutzer sagt Danke:

    skieZ (3. July 2013)

  5. #3
    Avatar von Kyroja
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    AW: [Review; Meinung] Kannagi: Crazy Shrine Maidens by skieZ

    Gut gemacht, würde gern mehr von dir sehen

    Fragen Zu PC-Hardware ?! Ich helfe gerne aus.

  6. 1 Benutzer sagt Danke:

    skieZ (11. July 2013)

  7. #4
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    AW: [Review; Meinung] Kannagi: Crazy Shrine Maidens by skieZ

    Ich kann hier skieZ nur zustimmen, als ich über Kannagi gestolpert bin, war ich auch sehr kritisch und saß am Ende auch nur da und dachte mir: Mehr! Und ja, den 110 Punkten für Nagi-chan stimme ich voll zu.

  8. #5
    Freigeschalteter Otaku Avatar von r3voluz3r
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    AW: [Review; Meinung] Kannagi: Crazy Shrine Maidens by skieZ

    Nach der review werd ich mir mal den anime anschauen . Klingt ja sehr positiv .

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