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Thema: Emotional abgehärtet durch Anime?

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  1. #1
    Freigeschalteter Otaku Avatar von Numani
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    Emotional abgehärtet durch Anime?

    Hallo liebe Otakufreunde,
    mich würde mal interessieren, ob ihr während eurer Otakuzeit eine emotionale Veränderung feststellen konntet?

    Ich habe das Gefühl, dass mich Anime emotional gestärkt bzw. abgestumpft (wie man es auslegen will) haben. Da ich unter Anderem gern gute emotionale Anime schaue (ala Clannad, Plastic Memories etc.), schäme ich mich auch nicht zu sagen, dass ich schon des Öfterem dabei geweint habe, da sie mir einfach sehr nahe gegangen sind. Doch mittlerweile gehen mir eben solche Anime nicht mehr so nahe. Gestern erst schaute ich AnoHana zu Ende und ich spürte dabei nur sehr wenig, obwohl ich mir sicher bin, dass es zum Anfang meiner Otakuzeit anders gewesen wäre. Ich war sehr nah am Wasser gebaut.

    Doch das geht mir nicht nur in Bezug auf Anime so. Auch im privatem Leben habe ich das Gefühl viel ausgeglichener und emotional stärker geworden zu sein. Ich rege mich nicht mehr so schnell über banale Dinge auf und trauere auch nicht mehr so schnell. Ob das jetzt positiv ist oder nicht, muss jeder für sich selbst entscheiden.

    Nun würde ich gerne wissen, ist das nur bei mir so oder konntet ihr auch mit der Zeit eine Veränderung in Bezug auf die Handhabung eurer Emotionen feststellen? Es muss ja nicht mit meiner Erfahrung übereinstimmen, vielleicht sind Manche ja sogar feinfühliger geworden?


  2. #2
    T3h Haxz0rz Skillz Avatar von Haxz0r
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    AW: Emotional abgehärtet durch Anime?

    Also bei mir kann ich da keine große Veränderung feststellen.
    Ich war immer der Typ, der sich eher aufregt, anstatt eine Träne zu vergießen und das hat sich bis heute nicht geändert. ^^'
    An sich bin ich kein emotionaler Typ, sondern eher der Ruhige, dem vieles egal ist.
    Trotzdem gibt es den ein oder anderen Anime, wo auch ich mal kurz davor bin wässrige Augen zu bekommen.
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  3. #3
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    AW: Emotional abgehärtet durch Anime?

    Ich muss sagen dass erst mit dem Kontakt durch Anime die anderen Themen als die üblichen Shonen Titel die damals so im TV liefen erst emotional geworden bin.

    Bis jetzt hat mich noch nichts aus der fictionalen Welt zum Weinen gebracht und bin auch eher gelassen dennoch hatte ich durch den Kontakt durch diverse düstere Anime mit ungeahnten Wendungen dazu gebracht erstmalig emotional zu werden. (Mirai Nikki und AnoHana waren denke ich die ersten)

    Trotzdem stimmt es das mit der Zeit gewisse Erwartungen gestiegen sind oder man einfach abstumpft also stimme ich dem OT eigentlich zu aber wahrscheinlich ist das ein ganz normaler Prozess weil man einfach zu viel gesehen hat und sich Situationen wiedeholen.

    Die Idee seine Erinnerungen zu resetten wäre doch was dann kann man altes neu verarbeiten ;D

  4. #4
    Freigeschalteter Otaku
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    AW: Emotional abgehärtet durch Anime?

    In den 20 Jahren Animes muss ich auch ganz ehrlich sagen, habe ich keine Veränderung festgestellt.

    AnoHana hat mich jetzt auch nicht sehr getroffen.
    Es kommt auch ganz stark auf die Uhrzeit und der allgemeinen Stimmung drauf an.

    Ich habe am Freitag Abend den Film "Everest" auf Blu ray mit meiner Freundin gesehen. Das hat mich schon sehr getroffen.

    Bei Animes gab es das natürlich auch. Cross Game zum Beispiel. Das Ende fand ich schon ein wenig emotional.

  5. #5
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    AW: Emotional abgehärtet durch Anime?

    Um ehrlich zu sein haben mich animes ein wenig abgestumpft.

    Wenn ich an die Zeit zurück denke wo ich "kimi ni todoke" das erstmal gesehen habe, muste ich schon aus prinzip mitheulen.

    Schaue ich mir jetzt aber animes des gleichen genres an. Wie zumbeispiel Clannad, läuft nicht ein tränchen.
    Kann aber auch sein weil ich damals 18 war und jetzt 26. Geht mir wohl einfach nichtmehr so an die nieren

  6. #6
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    AW: Emotional abgehärtet durch Anime?

    Zu meiner Person kann ich nur sage, dass ich keine Veränderung meiner Emotionalität im Bezug auf Anime sowie Privatem merke.

    Bei mir hängt es aber auch sehr von meiner aktuellen Stimmung ab... Manchmal kann ich mich nicht richtig in die Story einfühlen und gehe deshalb weniger emotional an manche Dinge heran. An anderen Tagen ist genau das Gegenteil der Fall.

  7. #7
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    AW: Emotional abgehärtet durch Anime?

    Ich sehe Anime nun schon seit über 20 Jahren und kann die "Spätfolgen" ganz gut abschätzen. Gerade deswegen ist mir bei dem einen oder anderen Umstand schon eine Veränderung um Umgang mit machen Themen aufgefallen. Das ist aber nichts generelles sondern ehr von der Situation anhängig. Bei manchen Themen bin ich vielleicht deswegen etwas "abgehärteter" und bei anderen etwas "sozialer" eingestellt. Kann ich nicht von der Hand weisen. Es gibt bewegende Geschichten wie "Grave of the Fireflies" wo jemand der davon nicht beeindruckt oder bewegt ist und nur den Unterhaltungswert sieht, vielleicht wirklich ein Problem hat.

  8. #8
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    AW: Emotional abgehärtet durch Anime?

    Bei mir selbst ist es so, dass ich ziemlich empathisch bin und wenn ich Animes schaue versetze ich mich teilweise einfach viel zur sehr in die Charaktere hinein, was es manchmal richtig schwierig für mich macht. Egal wie viele Animes ich mir schon angeschaut habe, das hat sich dabei nie geändert.

    Meiner Meinung nach hat das nichts mit den Animes an sich zu tun, sondern ist einfach von der jeweiligen Person selbst abhängig. Lass 10 Menschen die gleichen Animes schauen und jeder wird anders mit Gefühlen bzw mit dem Gesehenen umgehen.
    Animes können lehrreich sein, dir zeigen wie du vielleicht mit manchen Dingen besser umgehen kannst, aber eben nur, wenn man sich selbst darauf einlässt.

  9. #9
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    AW: Emotional abgehärtet durch Anime?

    Ich habe festgestellt das ich mir durch manche Anime mehr Gedanken mache ala wie würde ich mich dabei fühlen und ich versetze mich dann mehr in die Lage des Protagonisten meist sind das eher unschöne Geschichten aber ansonsten würde ich denken das ich nicht weiter abstumpft bin. Zudem schau ich persönlich meistens nur Anime die nicht unbedingt Dramen sind.

  10. #10
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    AW: Emotional abgehärtet durch Anime?

    Bei mir siehts da auch so aus . Animes wie Clannad haben mich sehr abgehärtet , somit habe ich viele schwere Zeiten eigentlich Problemlos überstanden . Auch bin ich wahrscheinlich deshalb ein komplett Fröhlicher Mensch und lasse mir nichts anmerken von irgendwelchen Idioten . Die Depris gehen mir deshalb aber noch mehr auf die Nerven . Deshalb finde ich auch sollte die Gesellschaft Anime mehr annehmen , es ist definitiv besser als die RTL Jugend.

  11. #11
    Strohhutpirat Avatar von Cadomura
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    AW: Emotional abgehärtet durch Anime?

    Ich würde nicht abgehärtet sagen, sondern eher stärker gemacht. Ich have viele Werte vermittelt bekommen, auch durch Animes die ich als Kind gesehen habe. Ich würde eher sagen, dass ich dadurch wirklich viel über's Leben gelernt habe. Ich lasse mich sehr gerne zum Gedanken machen anregen durch fast jeden Anime und versetze mich oft in die Lage der Protagonisten. Gerade interessante Charaktere wie Corazon (One Piece), Itachi Uchiha (Naruto), Son Goku (Dragonball), Ruffy (One Piece) etc. haben meine Einstellung, Weltbild und Charakter stark beeinflusst. Darum liebe ich Animes!

  12. #12
    Premium Spender Avatar von abuhamsa
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    AW: Emotional abgehärtet durch Anime?

    Ich kann da Cadomura zu stimmen.
    Von abgehärtet kann bei mir nicht die Rede sein, aber Animes liefern immer wieder gute Werte und diese werde auch immer wieder stark hervorgehoben.
    Gerade wie bei One Piece, Ruffy der immer alles für seine Freunde gibt ohne Hintergedanken.

    Denke man kann sich so immer wieder von Animes zwei, drei Sachen abschneiden und versuchen das im RL zu integrieren.
    Kann mir aber auch vorstellen das es für einige Leute zu einer Abhärtung kommen kann.

    Ich finde es einfach super dass man auch aus Animes immer wieder was fürs RL lernen kann.
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  13. #13
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    AW: Emotional abgehärtet durch Anime?

    Da geht es mir genau wie dir. Auch was das Beispiel mit AnoHana betrifft. Bei mir war es nämlich genau das gleiche. Früher hätte ich bei so vielen Anime geheult. Jetzt empfinde ich zwar noch ab und zu diese Trauer, aber zu Tränen rührt es mich nicht im geringsten. Auch in meinem Umfeld (Freunde, Familie) wurde mir schon gesagt, dass ich ziemlich gefühlskalt bin. Davor war das aber nie und nimmer der Fall. Ich bin dann zum Entschluss gekommen, dass es an den Anime liegen muss, die mich emotional abgehärtet haben. Bei einem Freund von mir ist das auch so ähnlich der Fall.
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  14. #14
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    AW: Emotional abgehärtet durch Anime?

    Bei mir ist es eher so, dass bereits vorhandene Grenzen aufgezeigt wurden. Nach einigen traurigen bzw. hardcore Guro Animes merkte ich, dass sie eher eine Qual als Genuss darstellen und lasse sie heute meistens bleiben.

    Im Real Life halfen solche Animes, schwierige Situationen zu überstehen, und sich mit Problemen abzufinden. Im Gegensatz z.B zu Heile Welt Disney filmen, welche einen auf "Alles wird gut, die Bösen verlieren etc." Mentalität trimmen, wodurch man umso mehr von der Realität schockiert wird.

    Also z.B in Elfen Lied läßt sich die Heldin gefangen nehmen als Austausch dafür, dass ihre Freundin verarztet wird, aber letztendlich doch stirbt. Das war lehrreich zu erfahren, dass man nicht alles im Leben bekommen kann, egal wie sehr man es sich wünscht oder bereit ist, dafür zu opfern.

  15. #15
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    AW: Emotional abgehärtet durch Anime?

    Das ist reines Wunschdenken, dass man dadurch abgehärtet wird. Du willst einfach nicht mehr, würde ich mal so behaupten.
    Bei Animes wie "Toradora!", "Ano Hana", "Clannad" usw. vergießt man gelegentlich Tränen, wenn man sich in die Charaktere hineinversetzen kann. Wer das nicht tut, dem geht das auch nicht zu nahe, denn er/sie denkt dann nicht "oh die Arme... am liebsten würde ich Sie jetzt in die Arme drücken." Natürlich habe ich hin und wieder ein paar männliche Tränen verdrückt und das obwohl ich im echten Leben gar nicht weinen kann.
    Eine weitere Möglichkeit wäre noch, wenn du diese Situation bereits sehr oft gesehen hast. Beispielsweise wenn immer die Kindheitsfreundin vernachlässigt und gebrochen wird, geht das einem nicht sehr nahe, da man daran "gewöhnt" ist.

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