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Thema: Escape by Celestia

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  1. #1
    Kleiner Experte Avatar von Celestia Ludenberg
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    Escape by Celestia

    Hier eine Geschichte die ich vor einer Weile mal angefangen hab. Im Grunde geht es da um RPG-Charas aus einem von mir erstellten RPG, aber da es da zur Zeit nicht weiter geht und ich mich mal mit der Hintergrund-Story meiner Charas befassen wollte hab ich einfach selbst angefangen das als Geschichte fest zuhalten. Es ist keine "super-neue-noch-nie-vorher-dagewesene" Story, ich weiß.
    Es geht auch schon ein bisschen weiter, aber das hab ich noch nicht am PC abgetippt. Gute Ideen für die Story dürft ihr mir gerne da lassen
    Wer sich berufen fühlt, Rechtschreib- und Grammatikfehler zu verbessern, darf das gerne in den Kommentaren tun ^^ (Gramma-Nazi-Flame in 3, 2, 1 ...)

    Ich hoffe die Gewaltdarstellung ist nicht zu extrem für das Forum. Erwartet jetzt aber bloß kein Gemetzel, dass ist es auch nicht :D

    Prolog

    Wir schreiben das Jahr 2206. Eine riesige Kluft zwischen Armut und Reichtum reißt ein Loch in die Gesellschaft, seit die Roboter die meisten Arbeiten für die Menschen übernehmen. Die Reichen sind angewidert von der Armut auf den Straßen und haben sich dadurch eine eigene Welt, mit eigenen ungeschriebenen Regeln gemacht, in der es keinen Platz für die anderen gibt. Jeder der sich gegen sie auflehnt, oder droht ihre "heile Welt" zu zerstören wird bestraft, weggesperrt oder eliminiert.
    Durch verschiedene experimentelle Unfälle in den vergangenen Jahren, gibt es jedoch nun vermehrt Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten, z. B. Astralprojektion, Gedankenlesen, Telekinese. Einige dieser Menschen haben sich zu verschiedenen Wiederstandsgruppen formiert, die jedoch - bisher erfolgreich - unterdrückt wurden. Auch von den Menschen gibt es viele, die Angst vor den Mutanten haben und diese ausrotten wollen.
    Jeder, den die Obrigkeit aus dem Weg wissen will, aber nicht eliminieren kann, stecken sie ins Hell - früher ein Gefängnis, dass nur für die schlimmsten Schwerverbrecher, Mörder oder Vergewaltiger, gedacht war. Die Örtlichkeiten sind unterirdisch und die Gefangenen, die nicht alle aus gutem Grund dort sind, haben sich ihre eigene Stadt erschaffen, in den Ruinen die man dort unten vorgefunden hat. Sie werden komplett sich selbst überlassen und niemand interessiert sich dafür, was dort vor sich geht. Lediglich Pakete mit Nahrung werden ihnen offiziell 2x die Woche geschickt.
    Die Organisation die dort die Macht an sich gerissen hat, ist die AHS (Anti-Human-Society). Einige der stärksten Mutanten haben sich zusammen geschlossen und so die größte und bisher erfolgreichste Wiederstandsgruppe ins Leben gerufen. Sie unterdrücken die Schwachen und versklaven oder töten jeden, der sich ihnen dort in den Weg stellt und ihre Regeln bricht.

    Kapitel 1 – Kurumi

    „Schatz, bitte deck doch schon mal den Tisch!“, rief ihre Mutter ins Esszimmer. Kurumi rannt von dort aus in die Küche um das Besteck zu holen. „Mummy, ich dachte Onkel Henry wäre böse mit uns?“ „Aber nein, es ist alles in Ordnung. Wir hatten nur eine Meinungsverschiedenheit.“, sie lächelte ihre Tochter liebevoll an, es war ein warmes lächeln, voller Liebe. Kurumi war erst 5 Jahre alt, doch sie wusste bereits jetzt, das sie unglaubliches Glück hatte, so eine wundervolle, hübsche und herzensgute Frau zur Mutter zu haben. Laila konnte keiner Fliege etwas zu leide tun und hatte für jeden ein offenes Ohr. Die Mütter ihrer Freundinnen waren oft nicht so. Für die zählten nur gute Noten und gutes Aussehen. Es gab viele die Kurumi beneideten, sie wuchs als Tochter der Familie Kamizawa auf, ihr Onkel war ein angesehener Politiker, ebenso wie sein Vater vor ihm und sie waren stinkreich. Trotzdem hatte Kurumi eine richtige Familie, eine liebevolle Familie. Das war eine Seltenheit in den Reihen der Obrigkeit. Wahrscheinlich lag es daran, dass Kurumis Vater nicht von einer reichen Familie abstammte. Er hatte sich einen gewissen Wohlstand hart erarbeitet, wurde deswegen aber nicht in den obersten Kreisen anerkannt – eher im Gegenteil. Auch er war ein wundervoller Mann, sah gut aus und arbeitete stehts fleißig und gewissenhaft. Er versuchte jedem Arbeit zugeben, der danach Fragte und zahlte seinen Angestellten so viel er nur konnte, auch wenn das Bedeutete das er selbst zurückstecken musste. Das war auch der Grund dafür, dass die Kamizawas ihre einzige Tochter nicht an so einen „neu-reichen Taugenichts“ vergeben wollten. Doch Laila setzte sich durch und Heiratete ihren geliebten Makoto. Die Familie war empört und drohte ihr damit sie zu verstoßen und als sie den Namen ihres Mannes annahm – Tokisaki – und ihm eine Tochter gebar brachen sie fast den kompletten Kontakt ab.
    „Mummy, was soll ich heute anziehen? Darf ich das weiße Kleid tragen, mit blonden Haaren dazu?“, Kurumi’s Haarfarbe wandelte sich und auch ihre Kleidung veränderte sich plötzlich. „Kurumi!“, sagte Laila in bestimmtem Ton, „du weißt das du das nicht machen darfst, wenn andere Menschen hier sind! Es ist überaus gefährlich!“ Sie nahm wieder ihre ursprüngliche Gestalt an und sah beleidigt zu ihrer Mutter, „aber warum? Wieso darf ich niemandem zeigen, was ich tolles kann?“ „Schatz, es gibt Menschen, die haben Angst davor das du so etwas kannst. Und wenn sie davon erfahren wollen sie dich uns wegnehmen. Deswegen darf niemand von deiner besonderen Gabe erfahren. Versprich mir das, ja?“, sie hatte sich zu ihrer Tochter gebeugt und streichelte ihr über den Kopf. Kurumi nickte nur und ging mit dem Besteck in der Hand wieder ins Esszimmer. Ihr Vater betrat in diesem Moment die Küche, „Ich bin zuhause! Na, was haben meine beiden Prinzessinnen heute so getrieben?“ „Hallo Liebling. Gut das du es rechtzeitig geschafft hast! Es würde Henry nur aufregen, wenn er extra hier her kommt um etwas zu besprechen und du wärst zu spät dran. Du weißt ja wie er ist …“ „Ja, leider. Ich frage mich, was dieser plötzliche besuch soll. Sie haben seit fast 5 Jahren nicht mehr mit uns geredet.“, er sah besorgt zu Kurumi, die im Esszimmer das Besteck auf den Tisch legte. „Vielleicht haben sie es endlich eingesehen …“
    Eine halbe Stunde später klingelte es an der Tür. Henry trat ein und sah sich um. „Ihr haust also immer noch auf diese Art …“, er drückte Makoto seinen Mantel in die Hand ohne ihn eines Blickes zu würdigen. „Henry, schön dich zu sehen!“, Laila schenkte auch ihm ein liebevolles Lächeln. „Möchtest du etwas trinken? Einen Tee?“, fragte Makoto und ignorierte das Verhalten seines Schwagers. „Ehrlich gesagt, nein. Ich würde das lieber so schnell wie möglich hinter mich bringen.“, er lief einfach an ihnen vorbei, ins Wohnzimmer. Die beiden warfen sich einen besorgten Blick zu.
    Kurumi saß auf dem Sofa und sprang auf, als sie den fremden Mann, den sie nur von Fotos kannte, sah. „Guten Tag Onkel“, sie machte einen knicks und sah verlegen zu Boden. „Das ist sie also …“, flüsterte Henry und seine Augen begannen zu glänzen. Laila und Makoto kamen ihm nach. „Was ist es, das du mit uns besprechen möchtest?“ „Nun, da die Familie euer Verhältnis nie gut geheißen hat, haben wir ein Auge auf euch gehabt, die letzten Jahre. Uns wurden vor einigen Wochen ein paar komische Vorfälle gemeldet. Es geht um eure Tochter. Es wird ihr vorgeworfen, sie wäre ein minderwertiger Mutant. Was sagt ihr dazu?“, er drehte sich grinsend zu den beiden um. Laila gefror das Blut in den Adern. Sie wusste, was passieren würde, wenn man herausfand das es die Wahrheit war. „Henry, also … das ist doch lächerlich!“, stritt sie es sofort ab. „Du lügst immer noch genauso schlecht wie früher, Laila. Du warst schon immer viel zu nett …“, er drückte einen Knopf an seiner Uhr und augenblicklich kamen schwarz gekleidete Männer ins Haus und packten Laila und Makoto. „Mummy!“, Kurumi wollte zu ihr rennen, doch Henry fing sie ab, „Du bleibst hier!“ „Henry! Lass sie los! Diese Sache geht euch überhaupt nichts an! Ihr habt Laila verstoßen, sie gehört nicht länger zu eurer Familie und Kurumi daher auch nicht!“, Makoto wurde wütend, doch er konnte sich nicht aus dem Griff des Mannes hinter ihm befreien. „Oh, natürlich ist es meine Angelegenheit. Ich bin schließlich Politiker und damit für die Interessen des Volkes verantwortlich. Und wie ihr wisst, mag das Volk nun mal keine Mutanten.“ Das alles machte Kurumi furchtbare Angst. Sie wusste nicht was vor sich ging und warum Mummy und Daddy so aufgebracht aussahen und wer all diese fremden Männer waren, die so böse aussahen. Ihr Onkel sah zu ihr herunter. „Du willst doch nicht, dass deiner Mummy oder deinem Daddy was passiert? Zeig mir, was du kannst. Was ist deine Fähigkeit?“ Kurumi sah ängstlich zu ihrer Mutter, der sich Versprochen hatte es keinem Fremden zu zeigen. „Sie hat keine Fähigkeiten! Sie ist ein ganz normales Mädchen! Hör mit diesem Unsinn auf!“, schrie Makoto ihn an. Henry nickte einem der Männer zu. Er stellte sich vor Makoto und schlug ihm einige male ins Gesicht. „Ich hoffe du bist ab jetzt still! Deine Meinung interessiert niemanden.“, er drehte sich wieder seiner Nichte zu, „nun, wenn du nichts tust, werde ich deinen Eltern leider weh tun müssen.“ „Nein, Kurumi! Er macht nur Spaß! Er weiß das du keine Gabe hast … er spielt nur mit Mummy und Daddy, du musst keine Angst haben!“, versuchte Laila die Situation zu erklären. Henry schubste Kurumi wieder auf das Sofa und zog ein Messer aus einer Tasche. Er ging zu Laila und schnitt ihr Oberteil auf. „Oh, ich werde gleich noch eine Runde mit dir spielen, meine liebste Laila.“, er starrte gierig auf ihre nackten Brüste. Entsetzt sah Kurumi zu was geschah, sie verstand das alles überhaupt nicht. Wieso machte ihr Onkel solche bösen Sachen? Er gehörte doch zur Familie? Henry begann, Laila zu begrapschen, während die Männer Makoto knebelten und ihn zwangen dabei zuzusehen. „Nein, nein, nein! Aufhören!“, schrie Kurumi. „Ich mach was Sie sagen … aber tun sie meine Mummy und meinem Daddy nichts …“, sie begann zu weinen. Henry ging zu ihr und Kniete sich vor das Sofa. „Na das ist ja ein braves Mädchen …“, er grinste hämisch. Kurumi veränderte ihr Aussehen, sie verwandelte ihre Augen- und Haarfarbe. Ihr Onkel begann zu lachen. „Es ist also wahr! Fabelhalft!“, er erhob sich, „fesselt die Kleine! Und ihren Vater auch … und dann geht wieder vor die Tür, bis ich euch andere Anweisungen erteile.“, die Männer gehorchten sofort. Makoto wurde auf einen Stuhl gefesselt und Kurumi saß weinend auf dem Sofa, die Hände hinter dem Rücken verbunden.

    Das grausame Schauspiel nahm seinen lauf … Henry ging zu seiner Schwester – der ebenfalls die Hände auf den Rücken gefesselt waren - und schnitt ihre Klamotten auf, bis sie nackt vor ihm stand. „Wenn du ganz brav bist, Laila … werde ich deinem Mann einen schnellen tot gewähren.“, flüsterte er ihr ins Ohr, während er die Hand zwischen ihre Schenkel schob. Sie wusste nicht was sie tun sollte, sie wusste das die Männer ihrer Familie zu allem im Stande waren – und auch seien mussten um ihren Status beizubehalten, doch genau das war der Grund warum sie die Familie verlassen wollte. Sie hatte sich für ihre Tochter ein besseres Umfeld gewünscht, doch leider hatte sie dadurch alles noch schlimmer gemacht. „Mach die Augen zu Schatz, sieh nicht hin! Ich liebe dich meine Süße, es tut mir so unglaublich leid …“, sie lächelte ihr Tochter an, doch sie konnte die Tränen nicht zurück halten, dann sah sie zu Makoto: „Es ist meine Schuld … ich hatte so sehr gehofft, ein normales Leben mit euch führen zu können. Ich liebe dich, ich liebe dich so sehr das es weh tut und ich will nicht das dir etwas passiert …“, sie schluchzte. Makoto liefen ebenfalls salzige Tränen über die Wangen, er sah sie an und schüttelte verzweifelt den Kopf, er wollte schreien, doch der Knebel hielt ihn davon ab. Laila wusste was er ihr sagen wollte, sie verstand ihn ohne Worte und auch er wusste es. Er wusste nicht was passieren würde, doch er wusste das egal was er tun müsste um sie zu retten, er es auch tun würde. Die Gewissheit des Todes überkam ihn wie eine Flutwelle und der Schmerz in seiner Brust, die Angst um seine Frau und Tochter zerrissen ihm das Herz. „Wie herzergreifend … das macht mich richtig scharf!“, Henry drückte Laila gegen die Wand und zwang ihre Beine auseinander. Dann öffnete er seine Hose und begann damit sie zu vergewaltigen. Laila schrie anfangs und auch Makoto versuchte krampfhaft los zu kommen, um diesem Schwein den Schädel ein zu schlagen, doch er konnte nicht. Kurumi saß einfach nur ganz still auf dem Sofa und starrte ins Leere. Tränen rannen über ihre Wangen, während sie diesem Fremden dabei zusah, wie er ihre geliebten Eltern und ihre Kindheit zerstörte.
    Nachdem Henry genug hatte, lies er Laila zu Boden sinken und drehte sich um. Er grinste Makoto an. „Weißt du, wenn du nicht wärst, wäre das alles nie passiert. Du hast ihr Leben zerstört. Du bist Schuld an all dem. Aber ich muss dir dankbar sein, ich habe seit Jahren darauf gewartet die Löcher meine wunderschönen Schwester mit meinem Saft zu füllen. Und noch dazu habt ihr diese wunderbare Missgeburt zustande gebracht … sie wird mir nach eurem tot noch unglaublich nützlich sein. Wenn sie erst alt genug ist und ihre Fähigkeit ausgeprägt, wird sie das beliebteste meiner Spielzeuge werden!“, er begann zu lachen. Laila lag zusammengerollt auf dem Boden, die Augen panisch aufgerissen, unter ihr sammelten sich bereits verschieden Körperflüssigkeiten, die ihr aus allen möglichen Körperöffnungen liefen. Makoto starrte Henry in die Augen, er hatte noch nie zuvor so viel Hass für irgendetwas empfunden. Panik, Verzweiflung, Angst … das alles kam gleichzeitig über ihn. Es wurde rot und schwarz vor seinen Augen und er verlor das Bewusstsein.
    Als er wieder erwachte, stand Laila vor ihm. Sie hatte ein Messer in der Hand und ihr liefen stumme Tränen über die Wangen. Er wusste nicht, wie lange er Ohnmächtig gewesen war. Makoto wünschte sich einfach nur, dass alles nur ein böser Traum war. Es konnte nicht wirklich passieren. Doch dann sah er an Laila vorbei zum Sofa. Seine Tochter starrte panisch zu ihnen, rührte sich nicht vor Angst und ihr Kleid und Sofa waren nass. Der ganze Raum roch nach Blut, Urin, Sperma und Schweiß … und Panik. Der ganze Raum stank förmlich danach. Der Tod lag in der Luft. Er wusste nicht, was passieren würde. Er sah Laila fragend in die Augen, Henry stand mit wahnsinnigem Blick ein ganzes Stück hinter ihr und beobachtete das Geschehen. Laila schüttelte nur den Kopf, sie konnte nichts sagen, sie wusste nicht was sie tun sollte. Makoto hatte sie noch nie in ihrem Leben so Verzweifelt gesehen und er wollte sie einfach nur in den Arm nehmen und ihr sagen, dass das alles nicht wirklich passierte. Aber er wusste, dass diese Möglichkeit nicht bestand. Es gab nur eine Möglichkeit, wie er ihr helfen konnte …
    Laila würde ihn töten. Erst sah er zu seiner Tochter, wie sie ängstlich da saß und das Geschehen beobachte, er wusste nicht was aus ihr werden würde. Er würde nie erleben, wie sie ihren ersten Freund mit nach Hause brachte, er würde sie nie zum Altar führen und an einen Mann übergeben können, den er sowieso nie für Würdig erachten würde, aber der sie glücklich machte und es deswegen okay wäre. Er würde nicht einmal wissen, ob sie die nächsten Wochen überlebte. Er sah sie an, mit aller Liebe die er für sie empfand und zwinkerte ihr ein letztes Mal zu.
    Makoto atmete einmal tief durch die Nase ein und aus, sah Laila dann tief in die Augen und nickte. Er bemühte sich zu einem Lächeln. Sie wusste was er dachte. Sie spürte die unglaubliche Liebe, die für einen Moment all die schlimmen Sachen die ihnen passierten überspielte und sie voll und ganz ausfüllt. Laila verstand, was er ihr sagen wollte. „Es ist gut, töte mich. Und versuche unsere Tochter zu retten. Ich liebe euch mehr als mein Leben. Ich bin bereit zu sterben, ich würde 1 000 Tode für dich auf mich nehmen und ich habe keine Angst mehr vor dem Tod. Ich liebe dich.“ Laila nickte. „Ich liebe dich auch. Es tut mir alles so unglaublich Leid.“, sie umklammerte das Messer mit der einen Hand und zog mit der anderen seinen Kopf sanft nach hinten. Er lächelte ihr mit den Augen zu und schloss sie dann. Für einen Moment war alles um sie herum verschwunden. Es war still. Es war die Ruhe vor dem Sturm, der ihr Leben für immer beenden würde, denn mit seinem letzten Atemzug würde auch ihre Seele sterben. Und dann schnitt sie ihm die Kehle durch. Das Blut spritzte aus der Halsschlagader und floss über seinen Oberkörper. Es dauerte einen Augenblick, dann hörte man ein letztes gurgelndes Geräusch aus seiner Kehle und er war tot.

    Laila starrte weiter auf seinen Körper, sie starrte und starrte und konnte dieses skurrile Bild nicht loslassen. Sie hatte grade die Liebe ihres Lebens getötet. Sie hatte ein Messer genommen und ihm einfach die Kehle durchgeschnitten … und es war so einfach gewesen. Nicht aus emotionaler Sicht, aber sie dachte es wäre irgendwie schwieriger. Sie konnte noch nicht einmal eine Spinne totschlagen. Und jetzt lag Makoto vor ihr, blutüberströmt und tot. Und ihre Tochter saß auf dem Sofa und sah mit an wie sie selbst erst Vergewaltigt wurde und dann ihren Mann tötete. Henry unterbrach sie, als er ihr das Messer von hinten aus der Hand nahm und ihr ins Ohr flüsterte: „Das, Laila, ist es was passiert wenn man sich gegen unsere Familie entscheidet. Eigentlich habe ich dir versprochen dich und deine Tochter gehen zu lassen, wenn du brav bist und diesen Schandfleck erledigst. Aber ich hab es mir anders überlegt.“ Laila hörte die Worte, aber die konnte nicht fassen welche Bedeutung dahinter steckt. „Ich werde dich auch töten und ich werde deine Tochter bei mir behalten. Keine Sorge, wenn sie älter ist wird sie ganz viel von meiner Liebe zu spüren bekommen.“, er lachte diabolisch. Laila vergaß die Schmerzen, die ihren Körper plagten und wirbelte herum, sie versucht ihm das Messer wieder wegzunehmen, um ihn zu töten. Er wehrte sie ab, doch sie schlug weiter auf ihn ein und drängte ihn nach hinten, doch er war größer und stärker als sie. Als sie den Arm hob, um ihm ins Gesicht zu schlagen, rammte er ihr das Messer in die Brust, bei dem Versuch sich zu schützen. Laila stolperte zurück, er musste ihre Lunge erwischt haben, sie begann Blut zu husten und viel auf die Knie. Sie sah weinend zu ihrer Tochter, die vollkommen verstört auf dem Sofa saß und ins Leere starrte. „Ich liebe dich Kurumi, …….“, sie kroch zum Sofa und streckte die Hand nach Kurumi aus, „lass ihn nicht dein Leben beherrschen ……… du … musst ... dich wehren ….“, sie strich ihrer Tochter ein letzte Mal mit der Hand, an der sowohl ihr eigenes, als auch das Blut ihres Vaters klebte, über die Wange und lächelte. Dann brach sie zusammen. Ihr Onkel kam und riss Lailas Kopf an den Haaren hoch. „Liebste Schwester … ich wollte mich eigentlich noch ein wenig mit dir Vergnügen, bevor du stirbst … naja, was soll’s. So lang du noch warm bist …“, er öffnete seine Hose und fasste sich an das erigierte Glied. Kurumi starrte unentwegt auf die Leiche ihrer Mutter, während ihr Onkel sich ein letztes Mal an ihr verging.
    Das war der Tag, an dem Kurumis Kindheit starb.

    Kapitel 2 - Dorian

    Auch Dorians Familie wurden vor seinen Augen getötet. Er war 4 Jahre alt gewesen, als Obito kam und sie einfach aufschlitzte. Er saß neben seiner Mutter und versuchte ihre Organe wieder zurück in ihren Bauch zu schieben, weil er noch nie gesehen hatte, dass bei einem Menschen Organe aus dem Bauch hingen und er einfach dachte, dass sich das nicht so gehört. Er wollte sie wieder ganz machen. Er war ein sehr intelligentes und frühreifes Kind. Das, und die Tatsache dass er ein Mutant war, ohne es zu wissen, machten ihn unglaublich kostbar für Obito.
    Er war inzwischen 10 Jahre alt, seit 6 Jahren lebte er bei dem Mann der seine Familie ausgelöscht hat und er war für ihn inzwischen wie ein Ersatz-Vater und Lehrmeister zugleich geworden. Er wusste das Obito seine Familie getötet hatte, er war schließlich dabei gewesen und noch Jahre später von den Albträumen geweckt worden, aber es war okay. Er kannte die Gründe und war sich sicher, dass er es verstehen würde wenn er erst alt genug war. Anfangs wollte er nicht bei Obito sein, er fragte häufig nach seinen Eltern und seinem Zwillingsbruder, aber dafür wurde er immer nur Bestraft.
    Das Leben bei Obito war hart und einsam. Sie lebten abseits von der Zivilisation, jagten, bauten selbst Gemüse an und schöpften Wasser aus einem nahegelegenen Fluss. Er lernte verschiedene Kampftechniken und natürlich bestand der Großteil des Trainings daraus, seine Fähigkeit zu perfektionieren. Erst als er 15 war und bereits vieles von dem was von ihm verlangt wurde perfekt beherrschte, zogen sie in die Stadt. Dorian war dazu erzogen worden, die Menschen zu hassen. Bis dato wusste er nicht wieso, aber er tat es, weil Obito es tat. Und er begann es zu verstehen, als er durch die Straßen der Stadt lief und sich diese niedere Rasse ansah. Sie zerstörten sich selber und die Welt in der sie lebten. Und dann wagten sie es auch noch Mutanten zu töten und wegzusperren. Schließlich waren sie die nächste Stufe der Evolution!

    Es war ein warmer Sommerabend, als er durch die Straßen des ärmsten Viertels der Stadt lief, von Langeweile getrieben, weil Obito einem seiner dubiosen Geschäfte nachging. Er lebte nun bereits seit 2 Jahren dort, doch es wurde ihm nie langweilig dem menschlichen Gesocks dabei zuzusehen, wie sie sich gegenseitig die Köpfe einschlugen um an Geld zu kommen.
    Als er um eine Ecke bog, hörte er schreie aus einer nahegelegenen Sackgasse. Er spürte die Anwesenheit eines Mutanten und seine Neugier drängte ihn zum Ort des Geschehens. Er erblickte einen Jungen auf dem Boden kniend, der ein totes Mädchen im Arm hielt und 3 Typen die mit Baseball-Schlägern vor ihm standen. Plötzlich schossen Ranken aus dem Boden hervor und umwickelten die 3 Angreifer. „Ihr Schweine! Das werdet ihr bitter bereuen!!!“, schrie der Junge und die Ranken begannen sich immer weiter um die 3 Angreifer zu schlingen. Dorian grinste, als er das knackende Geräusch der Knochen vernahm. Er sah zu, wie langsam die Augen der Männer aus ihren Höhlen quollen und das Blut aus Nase und Ohren lief. Der Junge zerquetschte alle drei vollkommen und lies dann die toten Körper zu Boden fallen. Schluchzend wandte er sich dem Mädchen zu. „Es tut mir so Leid … ich konnte dich nicht retten, Kathy. Aber ich hab sie in die Hölle geschickt … alle drei habe ich zerquetsch, wie die Maden. Du gehst jetzt an einen besseren Ort, an dem du nicht so viele Qualen durchmachen musst wie hier …“, er wiegte Kathys Körper in seinen Armen und seine Tränen tropften auf ihr Gesicht. Dorian war irritiert. Er fühlt das erste mal Mitleid für einen anderen. Aus irgendwelchen Gründen wollte er dem Jungen helfen. Er ging einen Schritt in die Gasse.
    Der andere sah auf, klammerte sich fester an den Leichnam des Mädchens und lies augenblicklich Ranken aus dem Boden schießen. Dorian grinste nur, lies sich aber von ihm fesseln, „Keine Panik, ich will dir nichts tun. Ich bin wie du. Eine ganz schöne Sauerei hast du hier angerichtet …“
    „Du hast das gesehen? Und du bist auch ein Mutant?“, die Ranken wurden lockerer. „Korrekt. Mein Name ist Dorian.“ „Chris. Und das hier ist meine kleine Schwester Kathy.“, als er sie ansah begann er wieder zu schniefen. Dorian schätze ihn so auf 15 – 16 Jahre, Kathy war noch mal 2, oder 3 Jahre jünger. „Was willst du von uns?“ „Nichts, ich kam nur zufällig vorbei und hab gesehen wie du die Kerle zerlegt hast. Ich dachte, vielleicht brauchst du Hilfe aber das hast du ja ganz gut alleine erledigt.“ „Kathy und ich brauchen niemanden. Wir waren schon immer nur zu 2. und so bleibt es auch …“ „Naja … wenn du davon absiehst das die Kleine tot ist, ja.“ Chris starrte ihn an. „Nun guck nicht so … hab ich was Falsches gesagt? Sie ist doch tot, oder?“
    Sofort liefen ihm wieder Tränen über die Wangen, „Du hast ja recht … sie … sie … ist tot …. Und ich …..“, bei dem Gedanken jetzt ganz alleine zu sein brach Chris innerlich zusammen. Er vergrub sein Gesicht im Kleid seiner toten Schwester und konnte sich nicht mehr beherrschen. Die Ranken um Dorian zerbröselten und er stand einen Moment etwas ratlos in der Gasse. Er war vorher noch nie in der Situation jemanden trösten zu müssen und wusste nicht so Recht, wie er damit umgehen sollte. „Soll ich dir helfen, sie zu begraben … oder so? Hier werden bald Leute vorbei kommen und dann gibt’s Stress mit den Bullen … wir sollten abhauen.“
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  2. #2
    Neuling auf Bewährung Avatar von Takoyaki-Schmidt
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    AW: Escape by Celestia

    Ich habe zwar bis jetzt nur den prolog gelesen aber auch nur weil es so spät ist und ich jetzt schlafen muss

    Ansonsten hört sich die einführung schonmal sehr gut an. Wie du schon sagtest das hat es in irgendeiner form sicherlich schonmal gegeben aber dennoch spannend.

    Ich werde mir die komplette story morgen auf jeden fall geben und du wirst selbstverständlich ein feedback von mir bekommen (falls du das wünschst)

    LG Takoyaki-Schmidt

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