Hana-Bi von 1997 war mein erster Film von und mit Takeshi Kitano (Regie, Drehbuch, Gemälde, Schauspieler).

Dank dem Goldenen Löwen bei den Filmfestspielen in Venedig avancierte Kitano zum Liebling verschiedener Filmfestspiele und der Film wurde im Öffentlich-Rechtlichen (ÖR) ausgestrahlt.
Leider werden seine Filme viel zu selten ausgestrahlt - zumal ich anno dazumals den Film auf VHS aufgenommen hatte und dank Sonderberichte zur Bombardierung Belgrads durch die NATO auf das Ende verzichten musste. Ein Ende, dessen Ausgang zwar bereits zu Beginn des Films definiert wird, allerdings sehr berührend ist.

Kurzum: Ein absolutes Muss, denn die Geschichte verbindet leisen Humor, Berührendes und Gewalt.

Story:

Er ist Polizist. Bei einem Einsatz ist ein junger Kollege erschossen und sein Freund zum Krüppel geschossen worden. Darüber hinaus ist seine Frau unheilbar erkrankt und wird aus dem Krankenhaus entlassen, um ihre letzte Tage mit ihrem Mann verbringen zu können. Um sowohl die Witwe des jungen Kollegen als auch eine letzte Reise mit seiner Frau zu finanzieren, verschuldet er sich bei Yakuzas und raubt eine Bank aus. Sowohl Yakuza als auch ein Polizeikollege beginnen, ihn zu suchen...

Der Protagonist ist wie so häufig in Kitanos Filmen äußerst wortkarg. Auch ist der Film wie üblich von Kitano sehr schön in Szene gesetzt.