Nama-Choko

Vor einiger Zeit kamen in Japan "nama"-Süßigkeiten wie Nama-Choko und Nama-Karamell in Mode. "nama" bedeutet so viel wie "roh" oder "frisch". Im Zusammenhang mit Süßigkeiten ist aber eher "weich" gemeint. Nama-Karamell bezeichnet also Weichkaramelle und Nama-Choko ist im Grunde nichts anderes als eine Ganache. Letztere ist - vor allem wenn selbstgemacht - ein beliebtes Valentinstagsgeschenk.
Wer vorhat die Nama-Choko aus diesem Rezept zu verschenken, sollte am besten die Lieblingsschokolade der zu beschenkenden Person verwenden.

Zutaten:

Für ca. 150g:
100g Schokolade nach Wahl Vollmilch, Dunkel oder Edelherb, am besten 70%ige als Tipp
50g Sahne
Kakao

Zubereitung:

Setzt in einem Topf Wasser auf und stellt eine Schüssel, die möglichst einen größeren Durchmesser als der Topf haben sollte, darauf. Das Wasser muß nicht kochen, sondern nur so heiß bleiben, dass die Schokolade gleichmäßig schmelzen kann. Die Schüssel sollte auf der Unterseite das Wasser berühren.
Nun bröckelt Ihr die Schokolade in die Schüssel, gebt die Sahne dazu und rührt solange bis die Schokolade vollständig flüssig ist. Achtet dabei immer darauf, dass kein Wasser in die Schüssel kommt, weil dieses sonst die Konsistenz der Schokolade verdirbt!

Gießt nun vorsichtig die Schokoladenmasse in eine mit Klarsichtfolie ausgelegte Form. Ich habe eine flache, 12x12cm große Frischhaltedose genommen. Laßt die Schokolade darin etwa eine halbe Stunde abkühlen. Danach stellt Ihr sie für weitere 30 Minuten in den Kühlschrank.

Holt die Schokoladenmasse wieder aus dem Kühlschrank, befreit sie vorsichtig aus der Form und entfernt die Klarsichtfolie. Schneidet die Schokolade in mundgerechte Stücke.

Gebt etwas Kakaopulver auf einen Teller und wendet nacheinander die einzelnen Stücke darin, bis sie vollständig mit Kakaopulver bedeckt sind. (Achtet aber darauf, die Stücke schnell im Kakao zu wenden, da sie durch Handwärme sehr schnell schmelzen.) Fertig!

Glück mit der Schokolade, glück in der Liebe ;-)