Sakuraan-Yōkan

Yōkan ist eine traditionelle japanische Süßigkeit, die meistens zu grünem Tee gereicht wird. Da es recht haltbar ist, dient es häufig als Gastgeschenk. Es wird meistens in Alufolie gewickelt verkauft und soll daher angeblich bei unkundigem Zollpersonal schon für Plastiksprengstoff gehalten worden sein.
Die ist ein Abwandlung des Standardrezeptes speziell für die Kirschblütenzeit. In diesem Rezept verwende ich keinen Zucker, da das Sakuraan selbst schon recht süß ist, man kann aber nach Belieben bis zu 100g Zucker hinzufügen. Muss aber wirklich nicht sein!

Zutaten:

Für 30 Stück:
500g Sakuraan
7g Agar
¼ TL Salz
300 ml Wasser

Zubereitung:

alls man einen Agar-Riegel nutzt, ein ungefähr 7 cm breites Stück abschneiden (das entspricht ca. 7g), es kurz unter fließend Wasser abspülen und in einer Schale mit Wasser 30 Minuten quellen lassen. Danach gut ausdrücken, in kleine Stückchen reißen und zusammen mit den 300ml Wasser in einen Topf tun. Falls man Pulver nutzt, das Pulver direkt mit dem Wasser, Salz und gegebenenfalls Zucker in den Topf geben.

Auf mittlerer Hitze das Wasser erwärmen bis es fast kocht und dabei solange umrühren, bis sich das Agar vollständig gelöst hat.

Das Sakuraan dazugeben und unterrühren. Nach 2 Minuten vom Herd nehmen und in eine 20x20cm-Form geben. Das Yōkan beginnt zu erstarren, sobald es auf 45°C abgekühlt ist. Wenn das Agar fest ist (nach ca. 1 Stunde) kann man es in kleine Rechtecke schneiden und servieren. Es schmeckt allerdings wie die meisten gelierten Speisen besser, wenn es gut gekühlt ist. Yōkan hält sich mindestens eine Woche im Kühlschrank. Man sollte es allerdings gut in Folie einwickeln, da es sonst schnell austrocknet.

Wurde noch nie eine Woche alt :-)