Oh Snap. What have I done? Geblendet von Word End Economica und planetarian habe ich mir auf Steam noch Sakura Spirit gekauft. Wer kann schon Fox-Girls widerstehen und vielleicht hatte auch der 50% Rabatt etwas damit zu tun. Man weiß es nicht. Auf jeden Fall war es nur ein kurzes Vergnügen.

Titel: Sakura Spirit
Entwickler: Winged Cloud
Genre: Comedy, Ecchi
Länge: ~2 Stunden
Premiere: 9. Juli 2014

Story:
Hab da keine gefunden...
Handlung:

Die Handlung ist quasi nicht existent. Es gibt eine sehr kurze Einführung und dann wird man auch schon in eine andere Welt geworfen. Dort ist die “Handlung” dann kurz und bündig. Dieses typische Prozedere des Spannungsaufbaus und einem Climax etc. pp ist hier nicht gegeben. Als Protagonist wird man vor ein Problem gestellt, für das man dann einen Vorschlag hat und ab dort tanzen alle glücklich im Kreis. The End. Alles, was man zu lesen bekommt, ist sehr flach, ausgenommen die Brüste der weiblichen Charaktere. Es ließt sich wie ein schlechtes Eroge, nur ohne den Sex. Das Spiel geht gerade mal 2 Stunden und ich habe mich nicht wirklich beeilt mit dem Lesen. In der Visual Novel kann man nur eine einzige Entscheidung treffen und die nimmt dann auch nur Einfluss darauf, welche Charaktere man für eine kurze Zeit sieht und ob sie einen Yukata anhaben oder nicht.


Illustrationen:

Es gibt nur eine Handvoll Hintergründe, was aber auch daran liegt, dass in der kurzen Zeit der Visual Novel nicht wirklich viele Orte aufgesucht werden. Die Charakter Grafiken sind auch nicht wirklich abwechslungsreich. Es gibt ein paar Posen, vielleicht mal mit dem Mund offen und das war es dann auch. Die Eventgrafiken sind alle sehr ecchi-lastig und vorwiegend auf die Brüste der Charaktere fixiert. Gefühlt kommt alle 5 Minuten eine Szene, in der so eine Grafik vorkommt.


Charaktere:

Bei den Charakteren wird auch keinerlei Tiefe geboten. planetarian war zwar auch recht kurz, aber da lag der Fokus auch nur auf 2 Charakteren. Bei Sakura Spirit gibt es allerdings 5 Hauptcharaktere inklusive dem Protagonisten und noch ein paar Nebencharakteren. Bei so wenig Text kann man da einfach nichts gescheites bei den Charakteren aufbauen. Es gibt auch nicht wirklich Versuche in diese Richtung, dafür allerdings mehr Brüste. Was für die Charaktere spricht ist natürlich die Tatsache, dass es 2 Fox-Girls gibt. Das war’s dann aber auch schon. Vom Design her sind die Charaktere natürlich stark auf den “weiblichen Charme” ausgelegt: Recht viel Haut, große Oberweiten und alle Spitz wie Nachbars Lumpi.


Sound:

An die Musik kann ich mich jetzt schon nicht mehr erinnern. So viel Eindruck hat die bei mir hinterlassen. Was ich allerdings noch weiß ist die Tatsache, dass der Theme Song im Menü unglaublich nervig war. Ansonsten bin ich mir im Moment nicht einmal sicher, ob es in der Novel sonst überhaupt irgendwie Musik gab. Falls es also welche gab (und davon gehe ich eigentlich aus), so hat sie absolut keinen Eindruck bei mir hinterlassen. Kann also nicht überzeugend gewesen sein.

Fazit:

Von der Länge und der geschehenen Handlung her fühlt sich Sakura Spirit eher wie eine Einleitung an. Nur, dass dann einfach nichts mehr passiert. Das ganze macht eher den Eindruck, als wenn man die Demo von irgendetwas spielt. Es hat alle Eigenschaften eines schlechten, flachen Eroges und lässt da dann noch den Sex weg. Ich persönlich habe ja Sekai Projekt lieb gewonnen und finde es klasse, dass sie Visual Novels stärker verbreiten wollen und auch auf Steam anbieten. Sakura Spirit ist da allerdings eher so ein negativ Beispiel. Ob es eine gute Idee war, die Visual Novel mit als erstes auf Steam zu veröffentlichen, wage ich zu bezweifeln. Allerdings kenne ich auch die Verkaufszahlen für Sakura Spirit nicht. Mein Fall war die Visual Novel auf jeden Fall nicht.


An sich müsste ich weniger Punkte geben, aber Fox-Girls.