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Thema: Japanischer Grüner Tee

Dieser Thread wurde durchschnittlich mit 5 Sternen bewertet, wobei 1 Stern die schlechteste und 5 Sterne die beste Bewertung ist. Es haben insgesamt 1 Mitglieder eine Bewertung abgegeben.

  1. #1
    Freigeschalteter Otaku Avatar von Troll
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    Japanischer Grüner Tee

    Wollte das hier mal so einbringen, welche Erfahrungen und oder Empfehlungen habt Ihr gemacht.

    Welchen Tee Ihr schon getrunken habt?

    Wo Ihr den Tee gekauft habt z.B. welche Internet Seite, da es ja recht viele gibt.


    Einer meiner Lieblinge ist der Gyokuro Asahi und auch Sencha Uji.


    auf diesen Seiten findet Ihr viele verschieden Tees aus allen möglichen Ländern der Erde

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    Geändert von Troll (3. November 2013 um 11:07 Uhr)
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  2. #2
    Premium Spender Avatar von HerzogZepar
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    AW: japanischer Grüner Tee

    Also ich mag den von Marktkauf ganz gerne, ist immer in so 2L dingern drinnen :D
    Okay spaß beiseite, es gibt bei Aldi ab und zu mal ne Aktion wo es gute gibt.

    Dazu kommen noch ein paar aus der Metro, aber die habe keinen spezielen Namen,
    einfach nur Grüner Tee oder Japanischer Grüner Tee.
    Im allgemeinen finde ich sie immer gut für nebenbei, oder auchmal zu Frühstück (Wenn der Schwarze alle ist)
    Ja und ich habe nie welche mit Beuteln, nur lose Mischungen, die gefallen mir am best :P

  3. #3
    Freigeschalteter Otaku Avatar von Sonkei
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    AW: japanischer Grüner Tee

    Ich(WIR) trinken jeden Tag Tee zwar kein Grünen Tee aber Schwarze Tee da ich Türke bin vielleicht wissen es manche von euch aber Türken trinken fast nur Tee leider kein Grünen Tee auch gerade jetzt trinke ich Tee xd
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  4. #4
    Freigeschalteter Otaku Avatar von Troll
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    AW: japanischer Grüner Tee

    Für mich sind die fertig Tees was es so zu kaufen gibt absolutes NO GO da selbst wenn drauf steht mit echten grünen Tee, stimmt das nicht wirklich der größte Teil ist einfach nur Aroma und irgendwelchen Zusatzstoffen .

    Ja solchen Tee in Teebeutel geht ja auch nicht, da ist Qualität ein fremd Wort, loser Tee aus einen Tee Geschäft oder Internet ist für selbstverständlich.
    Da es damals zu den Zwischenfall kam bei Fukushima ist es sehr schwer geworden echten Grünen Tee aus Japan zu bekommen mittlerweile muss ich meinen Tee zu 2/3 aus den Internet kaufen, da es nur noch ca. 2 Geschäfte, einer davon ist TeeGeschwender die auch im Internet zu finden sind ([Links sind nur für registrierte und aktivierte Nutzer sichtbar. Klicke hier um dich zu registrieren.]) gibt die ich kenne die solchen auch verkauft.

    Schwarzen Tee habe ich noch nicht probiert, da ich mich erstmal durch die Vielfalt der unterschiedlichsten japanischen Grün Tees trinken werde wird da noch so einige Zeit vergehen.
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  5. #5
    bakabakashi! Avatar von Revy
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    AW: japanischer Grüner Tee

    ich kenne mich NOCH nicht so gut mit japanischen Tee-Sorten aus, trinke aber jeden morgen Grünen Tee anstatt Kaffe.
    Ansonsten trinke ich noch weißen, gelben und roten Tee. Abends dann immer den netten Earl Grey.

    Weitere japanische Sorten werde ich mir aber noch zusammen suchen ^^
    誰もがきっと心の どこかに 隠された闇を持っているもの

  6. #6
    Freigeschalteter Otaku Avatar von Troll
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    AW: japanischer Grüner Tee

    Zitat Zitat von Revy Beitrag anzeigen
    Weitere japanische Sorten werde ich mir aber noch zusammen suchen ^^

    Ja ich suche auch noch und bin auch wieder fündig geworden, es ja so einige, hab jetzt wieder 2 gefunden die nennen sich "Kukicha (http://www.puretea.de/tee-shop/japan-tee/japan-kukicha-hayashi.html)" und "Karigane (http://www.sunday.de/gruener-tee/karigane.html)" sehen zwar ähnlich aus aber der Geschmack und der Duft sind doch recht unterschiedlich.
    Einen "Shincha (http://www.sunday.de/gruener-tee-shincha-yadake.html)" habe ich auch noch bei mir, aber den werde ich noch etwas liegen lassen, einmal weil ich die anderen nahezu aufbrauchen möchte und 2. ist er Versiegelt somit kann keine Luft dran um ihn auszutrocknen.
    Geändert von Troll (4. November 2013 um 13:24 Uhr)
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  7. #7
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    AW: japanischer Grüner Tee

    Zitat Zitat von Troll Beitrag anzeigen
    ...den werde ich noch etwas liegen lassen, einmal weil ich die anderen nahezu aufbrauchen möchte und 2. ist er Versiegelt somit kann keine Luft dran um ihn auszutrocknen.
    Das ist so nicht ganz richtig, der Tee ist ansich nicht fähig auszutrocknen, vielmehr besteht das Problem dass der japanische Tee Geschmack verliert wenn er nicht gut verschlossen aufbewahrt wird. Üblicherweise haben japanische versiegelte Tees ein kleines Luftentfeuchter-Medium damit es auf keinen Fall feucht wird. Dort steht auch drauf "bitte nicht essen", auch wenn ich mir kaum vorstellen kann dass jemand sowas freiwillig essen würde. Sofern der Tee feucht wäre oder die Luft zu feucht, besteht hohes Schimmelrisiko und dieser Schimmel der sich auf Tees festsetzen kann hat eine hohe Giftigkeit. Frischer Tee ("Shincha" genannt) hat zwar noch eine gewisse Restfeuchte, allerdings darf es ein bestimmtes Mass nicht überschreiten.

    Matcha sollte ausserdem ebenfalls gut verschlossen in einem Döschen aufbewahrt werden und am besten im Kühlschrank. Generell sind japanische Tees nicht lange haltbar und ich würde sie nicht mehr als 1 Jahr aufbewahren. Es gibt aber durchaus auch gealterte (etwa 5 Jahre) japanische Grüntees, allerdings normalerweise nur bei Gyokuro. Dieser muss unter speziellen Bedinungen gelagert werden, etwas was ich nur herstellerseitig empfehle (da sie das nötige Know How und Mittel haben). Dieser Tee kann je nachdem leichte Blumennoten entwickeln und an Komplexität zunehmen. Allerdings wird sowas normalerweise nur mit dem höchsten Grad unter hoher Sorgfalt angewendet.

    Karigane ist ein Kukicha der aus dem "Abfallmaterial" von Gyokuro gemacht wurde. Normalereise ist Kukicha mit Resten von Sencha gemacht. Kukicha sind normalerweise aus den Stengeln und anderen Überresten welche bei der Produktion von höherwertigem Tees anfallen gemacht. Der Geschmack ist leicht nussig und weniger grasig, kommt aber natürlich nicht an die Komplexität von Gyokuro oder Sencha heran. Der Vorteil ist allerdings dass das verwendete Kukicha-Material aus Überresten anderer Tees ein tiefer Koffeingehalt hat und dies ist bei koffeinempfindlichen Personen oder Kindern hilfreich. Shincha kann generell jeder Tee sein, es ist einfach ein frischer Tee mit sehr begrenzter Haltbarkeit* (nur wenige Monate) und hat eine erhöhte Restfeuchte.

    *Haltbarkeit bei Tee bedeutet nicht dass er nach Ablauf "verdorben" wäre, es heisst lediglich dass nach Ablauf dieses Datums die Qualitätseigenschaften in den meisten Fällen reduziert sind und daher minderwertiger. Tatsache ist aber dass viele unqualifizierte Teeshops "alten Plunder" im Regal haben und auch keine genaue Angaben machen (und wenn, dann nur auf Anfrage).

    Die meisten Shops nehmen das mit der Frische nicht so genau und schreiben nicht einmal von welchem Jahr ihr Tee kommt. Solche Shops sind generell nicht empfehlenswert, denn der genaue Erntezeitraum des Tees ist ein wichtiger Indikator für dessen Qualität. Das Jahr wo der Tee geerntet wurde sollte in jedem Fall bekannt sein, ansonsten ist der Shop fragwürdig.



    Ich möchte noch ein wenig Allgemeinwissen hinzufügen

    ...da viele Leute hierzulande bei diesem Thema relativ unerfahren sind. Umfangreich aber dennoch leicht verständlich und auf den Punkt gebracht (also nicht ein ganzes Buch, auch wenn man das könnte).


    Wegen Koffein:

    Die Meinung mancher Leute dass Koffein allgemein schädlich ist undso teile ich nicht, es kommt bei allem auf das richtige Mass an und eine richtig dosierte Koffeinmenge kann sogar die Denkleistung verbessern und die Nerven stabilisieren. Koffein ist auch nicht immer anregend, es kann auch beruhigend sein, das kommt auf den allgemeinen Zustand des Körpers an und wieviel man einnimmt. Unter anderem auch auf welche Art es eingenommen wird. z.B. ob das Koffein an viele Gerbstoffe gebunden ist oder ob es völllig frei ist. Sofern es völlig frei ist, also ungebunden, ist es viel agressiver. Das ist bei Tee nie der Fall und bei Kaffee ist es zwar weniger gebunden aber auch nicht völlig frei. Nur bei Koffein-Tabletten und anderem Müll ist es völlig frei und sehr agressiv, davon kann ich abraten. Vorallem Gerbstoffe haben die grösste Funktion in der Bindung von Koffein, je nach Ziehdauer können sie es derart stark binden dass es praktisch eliminiert wird und vom Körper wird es nur noch langsam und schwach aufgenommen. Allerdings können nur absolut hochwertige Tees sehr lange gezogen werden ohne schlecht zu werden (bitter oder zu stark), das ist eines vieler Qualitätsfaktoren welcher billige Tees von guten Tees unterscheiden kann. Ein allgemeingültiger Wert wieviel Koffein Tee haben kann gibt es nicht, da es je nach Faktor stark schwanken kann. Die wichtigsten Faktoren sind: Von welchem Teil der Pflanze der Tee entnommen wurde, welches Alter des Pflanzenteils und Ziehdauer des aufgebrühten Tees. Beim Pflanzenteil ist es so, je höher, je jünger oder je mehr an der Spitze es entnommen wurde, desto mehr Koffein. Demgegenüber ist es je tiefer, je älter, weiter unten und mehr nach innen es entnommen wurde desto tiefer der Koffeingehalt. Natürlich gibts auch noch andere Fakoren (Standort der Pflanze, Variation, Verarbeitungsmethode, Luft, allgemeine Umweltbedinungen) aber das wird zu kompliziert. Also es hilft wenig nach einem "genauen Gehalt" zu fragen, wieviel man mag oder wieviel gut ist muss man individuell mit dem eigenen Körpergfühl beurteilen. Genaue Angaben kann man nur bei standartisierten Kaffeeportionen machen wo der Gehalt durch technische Methoden normalisiert wurde (z.B. Nespresso Kapseln).

    Wegen Gerbstoffen:

    Gerbstoffe können zwar die Aufnahme von Eisen reduzieren, allerdings reduzieren sie auch die Aufnahme vieler anderer Stoffe, darunter viele Schadstoffe wie z.B. Schwermetalle wie Quecksilber, Pestizide, Medikamentrückstände im Trinkwasser und andere Umweltgifte. Also sofern man genug Eisen aufnimmt, stellt es kein Problem dar und es hat auch viele gute Effekte. Bei hohem Butverlust (Periode u.a.) empfiehlt sich aufgrund des hohen Eisenbedarfs immer kurz vor und kurz nach dem Essen einen Fruchtsaft zu trinken damit die Eisenaufnahme erhöht wird, und 1h davor und 1h danach keinen Tee zu trinken. Ausserdem empfehle ich bei einem Eisenmangel komplett mit dem Konsum von Industriezucker aufzuhören da es mitverantwortlich ist dass der Körper entmineralisiert wird. Stattdessen immer mit Molasse (z.B. Rübendicksaft, es enthält auch viel Eisen) oder Honig süssen, natürlich auch roher Zucker. Industriezucker ist einer der grössten Gifte die es gibt auch wenn es irrtümlicherweise als "Nahrungsmittel" gekennzeichnet ist.

    Wegen Flour:

    Da Tee von Natur aus Flour enthält ist eine Fluorisierung der Zahnpaste bei regelmässigen Teetrinkern nicht unbedingt nötig und es kann sogar ein Übermass generieren. Wenn man viel trinkt kommen die Zähne sowohl von innen wie auch von aussen mit Flour in Kontakt. Eine Überfluorisierung ist aber generell nur bei Billigtees möglich (z.B. Lipton-Müll, Billige gepresste Bricks ungenauer Herkunft u.a.), meistens nur bei sehr alten Teeblättern schlechter Qualität, da sich Flour dort anreichern kann. Bei intensiven Teetrinkern würde ich von zusätzlichen Floureinnahmen oder Anwendungen klar abraten, ist völlig unnötig und des guten zuviel. Nur wenige Zahnpasten z.B. von Weleda sind frei von Flour. Welche Qualität ein Tee hat kann ich als geübter Teetrinker mit der Zunge*/Nase beurteilen ohne es auch nur anzuschauen. *z.B. "Huigan", Bitterstoffe, Adstringenz, Textur (z.B. ölig) u.a. wird mit der Zunge bewertet.

    Wegen Pestiziden:

    Das wird bei Tees jeglicher Art (aber auch alle Arten von Gemüsen, Früchten und Getreide, ist also kein spezifisches Teeproblem) häufig angewendet. Man kann natürlich BIO Tees kaufen aber nicht immer kann man diesen Angaben trauen und auch ein Labor sieht nicht alles, da es theoretisch mindestens 1000 verschiedene Pesizide gibt. Es werden aber bestenfalls die 300 am häufigsten verwendeten Pestizide kontrolliert. Das reicht zwar meistens aus um sicherzustellen dass es einwandfrei ist aber es ist nicht "narrensicher". Bei japanischen BIO Labeln ist der Standart etwa auf Europaniveau, bei chinesischen Labors hingegen ist es momentan wesentlich kleiner, ich würde sagen dass dort maximal 50 Pestizide kontrolliert werden. Dies ist nicht immer ausreichend aber dennoch besser als wenn es gar nicht kontrolliert wurde. Bei sehr hochwertigen Tees ist die Sicherheit dass es pestizidfrei ist generell höher da sie meist von sehr hohen Höhenlagen kommen oder mit speziellen Richtlinien oder Mentalitäten produziert. Manche Pestizide können bei trainierten Personen sogar mit dem Gaumen herausgeschmeckt werden wenn man weiss auf was man achten muss. Generell aber ist das Problem bei hochwertigen Tees relativ klein, es ist immer eine Qualitätsfrage. Sofern ein japanischer Teeanbauer bezeugt dass es ein BIO Tee ist kann man generell davon ausgehen dass diese Aussage wahr ist. Allerdings ist bei chinesischen Angaben meist Vorsicht geboten da sie es dort oft nicht so genau nehmen mit der Wahrheit, solange es dem Geschäft dienlich ist.

    Ungezuckert oder gezuckert?

    Die Japaner und Chinesen trinken Tee grundsätzlich immer ungesüsst. Je höherwertiger ein Tee ist desto schlechter wird er schmecken sofern man Zucker hinzufügt. Ich kann daher davon abraten. Hochwertige Tees haben eine eigene Süsse die nur sehr zart vorhanden ist aber je nachdem sehr komplex sein kann. Die Chinesen nennen die komplexe Süsse spezieller Tees "Huigan" (回甘), das kommt aber nur bei speziellen Variationen vor und diese Süsse kann sehr lange im Munde verbleiben. Aber auch hochwertige japanische Grüntees haben eine eigene zartbesaitete Süsse, vorallem Gyokuros.

    Wasser:

    Ohne gutes Wasser kein guter Tee, das ist eine Faustregel. Diese beiden Elemente müssen miteinander harmonieren da das Wasser den Tee "trägt" und sie beide danach ähnlich dem "Jing/Jang" miteinander "in Liebe" verschmelzen, ungleich und trotzdem zusammen. Auch der beste Tee wird mit schlechtem Wasser hohe Qualitätsverluste erleiden. Die Wasserhärte sollte dem Teetyp angepasst werden, je stärker der Körper des Tees desto härter soll das Wasser sein, je zarter der Körper des Tees ist (vorallem japanische Tees) desto weicher sollte das Wasser sein. Sowohl Wasser wie auch Tee müssen aufeinander abgestimmt sein für das beste Ergebniss. Die allgemeine Wasserqualität ist immer wichtig. Allerdings ist es falsch dass es "immer" weiches Wasser braucht, das entspricht nicht dem Gesetz von "Jing/Jang" wobei es 2 gleichstarke Kräfte braucht und die Erfahrung gab mir bei dieser Theorie recht. Zu hartes Wasser kann mit Kohle und Abkochen "weicher" werden, zu weiches Wasser ist schwieriger aufzuhärten. Ich empfehle dort mit hartem Mineralwasser nachzuhelfen. Grüntees und Weisstees brauchen generell weiches Wasser ausser sie haben ein besonders starker Körper. Pu Erh und rote (schwarz) Tees mögen generell hartes Wasser. Oolong ist am heikelsten, da er zwischen allen Faktoren liegt, das muss individuell beurteilt werden.

    Teezeremonien:

    Finde ich etwas sehr schönes und gerade in der heutigen Zeit etwas sehr bereicherndes, es hilft Stress abzubauen und man kommt zur Ruhe. Leider wird es nur noch sehr selten gemacht, obwohl wir sowas in der heutigen Zeit am nötigsten hätten. Das sind alte Werte die grundsätzlich zeitlos sind, sie brauchen nicht modern zu sein und sind dennoch aktuell. Aber gerade bei den Japanern ist eine Verschmelzung von neuem mit altem sehr hoch angesehen (dazu gehört natürlich auch die Badekultur und die Schwertkunst).

    Japanische: Hier ist alles sehr sauber und ordentlich mit dem höchsten Mass an Anstand. Zeremonien werden üblicherweise nur mit Gyokuro und Matcha welcher traditionell ebenfalls aus Gykuro hergestellt ist abgehalten. Wichtig ist nicht unbedingt die Art der Teezubereitung sondern das eigene Verhalten welches voller Demut und Respekt mich sich, den anderen und alles was einem umgibt sein sollte. Alles sollte möglichst reinlich sein und das sollte man auch offen demonstrieren dass einem das wichtig ist. Man kann das ganze natürlich viel detailierter alles beschreiben aber das Prinzip um was es wirklich geht ist einfach erklärt.

    Chinesische: Hier ist das ganze ein bischen sachlicher, es wird weniger der allgemeine Anstand und Demut bewertet als ein sorgfältiger Ablauf der Teezubereitung. Natürlich wird auch hier gerne "sich schön gemacht" und ähnliche Vorgänge welche zur Atmosphäre beitragen können aber es wird weniger ernst genommen. Der Ablauf beim Zubereiten und Brauen ist klar festgelegt. Erst wird heisses Wasser in ein kleines Kännchen mit Tee gefüllt. Danach wird nach ca. 10 sec das Wasser gleichmässig in die Tässchen geleert bis die Kanne leer ist. Dieser erste Aufguss wird danach weggeschüttet und zwar üblicherweise auf das Teebrett welches einen Abfluss hat wo das Wasser gesammelt wird. Dadurch werden die Teeblätter "aufgeweckt" und erwachen sozusagen zum Leben. Danach werden alle Täschen erneut mit frischem Tee aufgegossen und gleichmässig eingefüllt, dies wird mehrmals wiederholt da der Tee bis zu 15 Mal neu aufgegossen wird. Deswegen sind auch die Kännchen meistens sehr klein da es dafür ausgelegt ist sehr oft neu aufgegossen zu werden.

    Tee brauen:

    Ziehtemperatur:
    Japanische Grüntees: 50-70 C, je höherwertiger desto tiefer sollte es sein. Ein Gyokuro wird generell etwas weniger heiss aufgegossen als ein Sencha.
    Chinesische Grüntees: 60-100 C , hier ist es davon abhängig wie fein die Blättchen sind, je feiner und zarter desto tiefer die Temperatur.
    Oolong: 90-100 C, falls es stark geröstet oder gealtert wurde, würde ich die volle Temperatur nehmen, ansonsten leicht drunter.
    Weisser und Gelber Tee: 80-100 C, je nachdem wie zart die Blättchen sind sollte es leicht reduziert sein.
    Pu Erh, Roter (Schwarzer) Tee: 100 C

    Wie lange gezogen wird ist Geschmackssache, es gibt keinen allgemeingültig "guter" Wert.

    Aufbewahrung und Lagerung von Tee:

    Japanische Grüntees: Normalerweise nicht mehr als 1 Jahr. Matcha sollte ausserdem gekühlt werden (Kühlschrank ist ideal). Unter speziellen Bedinungen werden jedoch manche Gyokuros 5 Jahre gelagert.
    Chinesische Grüntees: 2-3 Jahre, gut verschlossen in einem Döschen.
    Oolong: Leicht oder nicht geröstet 5 Jahre, stark geröstet bis zu 10 Jahre. Gut verschlossen oder vakuumiert.
    Weisser Tee: 2 Jahre. Gut verschlossen.
    Gelber Tee: 3-4 Jahre. Gut verschlossen.
    Pu Ehr: Keine Begrenzung der Haltbarkeit, es wurden schon 100 jährige voller Demut getrunken. Optimal wäre aber 10 Jahre bei "shou" und 20-30 Jahre bei "sheng". Achtung: Pu Ehr niemals verschlossen lagern, ist dabei genau das Gegenteil anderer Tees. Er sollte gut belüftet und offen gelagert werden und am besten so trocken wie möglich, da eine feuchte Lagerung ein Schimmelrisiko mit sich bringen kann. Bei trockener Lagerung kann dem Tee nichts zustossen. Bei Gegenden mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit (z.B. tropisch) sollten nur die am dichtesten gepressten Pu Erh gelagert werden (per Maschine gepresst).
    Roter (Schwarzer) Tee: 5 Jahre

    Info: Tee kann ansich nicht verderben sofern er nicht zu feucht wurde. Allerdings kann er Geschmack verlieren und mit der Zeit "ungeniessbar" werden, deswegen ist eine sorgfältige Lagerung und eine Begrenzung der Lagerdauer wichtig. Generell sollten alle Tees trocken und geruchfrei gelagert werden bei Zimmertemperatur (ausser Matcha, Kühlung empfohlen).

    Was ist Beuteltee?

    Vielleicht Windbeutel oder sowas, der schmeckt sicher besser. Von allem anderen habe ich in der Hinsicht keine Ahnung und da bin ich froh.




    Nun zu den Tees und meinen Erfahrungen:

    Ich trinke sehr viele Tees. Würde sagen so anteilsmässig rund 65% Tee, 20% Fruchtsäfte und 5% Milch, 5% Kaffee und 5% Wein oder Bier. Tee ist also mein Hauptgetränk, ich trinke daher 1-2 Liter am Tag. Beim Tee bin ich mittlerweile wohl zum Experten aufgestiegen da ich mich viele Jahre damit beschäftigte und schon bergenweise Tees aus aller Welt verköstigt habe.

    Seit ich soviel Tee trinke von der höchsten Qualität und auch allgemeine meine Ernährung umgestellt habe fühle ich mich besser als 10 Jahre davor, also ich fühle mich jünger als ich jünger war und ich bin davon überzeugt dass es ein gesundes Getränk ist und für Menschen je nach Situation sogar gesünder als reines Wasser sein kann da es wichtige Nährstoffe darunter viele wertvolle Antioxidantien hinzufügt. Mit dem Koffein, sofern es nicht übermässig ist, lernt der Körper mit der Zeit klarzukommen und wird immer effektiver es "effizient und schnell" abzubauen.


    Die besten internationalen Internetshops sind meiner Meinung nach folgende:

    Japanische Grüntees: [Links sind nur für registrierte und aktivierte Nutzer sichtbar. Klicke hier um dich zu registrieren.]
    Chinesische Grüntees: [Links sind nur für registrierte und aktivierte Nutzer sichtbar. Klicke hier um dich zu registrieren.]
    Pu Erh Tee: [Links sind nur für registrierte und aktivierte Nutzer sichtbar. Klicke hier um dich zu registrieren.] / [Links sind nur für registrierte und aktivierte Nutzer sichtbar. Klicke hier um dich zu registrieren.]/ [Links sind nur für registrierte und aktivierte Nutzer sichtbar. Klicke hier um dich zu registrieren.]
    Oolong: [Links sind nur für registrierte und aktivierte Nutzer sichtbar. Klicke hier um dich zu registrieren.] / [Links sind nur für registrierte und aktivierte Nutzer sichtbar. Klicke hier um dich zu registrieren.]
    Geändert von Xurush (12. December 2013 um 23:14 Uhr)

  8. #8
    Freigeschalteter Otaku Avatar von Ruff
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    AW: japanischer Grüner Tee

    Ich baue bis auf grünen/weißen/schwarzen Tee selber an. Bei Grünen habe ich bisher immer zu losen Bioprodukten gegriffen. Japanischer würde mich aber auch mal reizen, durch die mögliche Verstrahlung war ich bisher aber noch eher zurückhaltend. Vllt. bestelle ich mal eine kleine Menge und halte den Geigerzähler drüber.

    Auch: danke an Xurush für die Hinweise

  9. #9
    Freigeschalteter Otaku
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    AW: japanischer Grüner Tee

    Habe öfters Japanischen Grüntee getrunken ( Mal von Bento Box Sushi Restaurant mal vom Teeladen ) . Grüner Tee ist sehr gesund aber vom Geschmack leicht bitter . Sollte man aber schonmal getrunken haben . Falls ihr vor habt es mal auszuprobieren dann holt ihn euch bitte vom Teeladen ( nicht online ) da es viele verschiedene Sorten gibt und ihr eine bessere Beratung bekommt. Achja und günstig ist er auch nicht , ich meine ich hätte letztes Jahr ca. 19 € für 50 /100 Gramm bezahlt ...bin mir nicht sicher

  10. #10
    Freigeschalteter Otaku
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    AW: japanischer Grüner Tee

    Zitat Zitat von Ruff Beitrag anzeigen
    Ich baue bis auf grünen/weißen/schwarzen Tee selber an. Bei Grünen habe ich bisher immer zu losen Bioprodukten gegriffen. Japanischer würde mich aber auch mal reizen, durch die mögliche Verstrahlung war ich bisher aber noch eher zurückhaltend. Vllt. bestelle ich mal eine kleine Menge und halte den Geigerzähler drüber.

    Auch: danke an Xurush für die Hinweise
    Also das was wir im allgemeinen Tee nennen ist alles was aus der Camellia sinensis und alle Variationen/Abarten davon stammt. Daneben gibt es natürlich auch die Kräuter, Früchte und Gemüsetees, das ist aber eine separate Kategorie innerhalb des Tees und wird unter Teepuristen meist auch klar gekennzeichnet. Also sofern nur der Begriff "Tee" verwendet wird dann ist es immer von der Camellia sinensis, ansonsten wird es noch genauer definiert z.B. "Kräuter-Tee" oder "Früchte-Tee". Das was du im Garten anbaust ist wahrscheinlich ein Kräuter-Tee z.B. Pfefferminze aber sollten nicht mit den Tees welche aus der Camelia sinensis stammen verwechselt werden.

    Das wegen der Verstrahlung und ein paar Mentalitätssachen:

    Grundsätzlich sind Tees aus Uji und südlicher davon relativ sicher und dort würde ich mir deswegen keine Sorgen machen. Alles was allerdings nördlich davon liegt würde ich nicht unbedingt konsumieren da es möglicherweise leichte Belastungen haben kann. Die Japaner sehen das ganze allerdings ziemlich locker, da sie es sich mittlerweile gewöhnt sind dass sie mit unnatürlicher "Strahlung" zusammenleben. Japaner sind sowieso ein spezielles Völkchen, es gibt wohl niemand der soviel Leid ertragen würde und dennoch keinen Fuss ausserhalb ihres Landes setzen würde. Eher würden sie mitsamt ihrem Land untergehen als ihm jemals den Rücken zu kehren.

    Grundsätzlich möchte ich wegen den AKWs noch erwähnen dass dieses Thema nicht so einfach ist wie manche es sich vorstellen und die Frage wegen Belastungen ist auch schwierig zu beantworten. Ich versuche das mal bischen genauer zu erklären: Wenn ein AKW explodiert oder auch wenn es nur schon Lecks gibt wo Radioaktivität austreten würde, dann wird im Prinzip ein sehr weitflächiges Gebiet verstrahlt. Welches Gebiet genau verstrahlt wird, das wird vorallem durch den Wind bestimmt da die Partikel abertausende von Kilometer weit getragen werden können, schlimmstenfalls wird es sogar um die ganze Welt getragen. Diese Partikel bleiben nicht einfach neben einem AKW liegen, es kann sich über abertausende von Kilometern oder sogar weltweit ausbreiten. Wo die Belastung allerdings am stärksten ist, das wird vom Wind bestimmt. Die Japaner hatten schon viele Unfälle im Allgemeinen weil sie in einem Risikogebiet leben. Das Land ist direkt zwischen zwei Kontinentalplatten und sie reiben permannent aneinander. Starke Erdbeben welche regelmässig ausbrechen sind die natürlichen Folgen davon, allerdings ist die Erde aufgrund der Vulkanerde sehr nährstoffreich und bietet daher grundsätzlich sehr gute Bedinungen um Tee anzubauen.

    Japan hatte wie gesagt schon viele kleinere Unfälle gehabt auch wenn wir kaum etwas davon je erfahren haben, da sie in einem starken Erdbebengebiet leben welches grundsätzlich sehr ungeeignet für AKWs ist. Dennoch ist es für die Japaner unverzichtbar, im Sinne von "wir sind bereits so weit gekommen, jetzt gibts kein Zurück mehr", eine durchaus schwer verständliche Mentalität da es absolute und kompromisslose Risikobereitschaft zeigt welche sich allem entgegenstellt, ähnlich einem Kamikaze.

    Auch Europa hatte schon einiges erlebt, das markanteste war natürlich Tschernobil:

    Als das AKW Tschernobil hochging, da blieb zwar ein Grossteil der Partikel in AKW Nähe liegen, allerdings wurden ebensoviele Partikel über halb Europa grossflächig verteilt und viele EU Länder wurden unterschiedlich stark verstrahlt. Die Folgen davon sind selbst heute europaweit noch messbar, da wir mittlerweile hochsensible Messgeräte haben welche selbst winzigste Konzentrationen noch messen können. Konzentrationen welche von einem üblichen Geigerzähler nicht mehr messbar wären. Wie gesagt sind die Folgen selbst heute noch deutlich messbar auch wenn es von der Gesellschaft einfach so wegignoriert wird.

    Im allgemeinen ist in Japan die Situation nicht so schlimm wie wir es in Europa annehmen würden, viele Bereiche in Japan sind auf ähnlichem Niveau wie auch viele europäische Länder was die Belastungswerte angeht. Lediglich Bereiche nördlich von Uji, die sind durchaus gefährdet und sie weisen klar höhere Werte auf. Von diesen Bereichen würde ich aber keinen Tee kaufen, allerdings wird praktisch nur in Shizuoka Tee angebaut welcher nördlich von Uji liegt und das ist auch das Anbaugebiet welches ich meiden würde da einfach zu nah am schlimmsten aller Unfallorte. Sofern man aber Tees aus der Präfektur Uji oder Kagoshima kauft würde ich es als bedenkenlos einstufen. Auch werden viele Tees natürlich auch vor Ort kontrolliert mit Messgeräten die um einiges sensibler sind als ein üblicher Geigerzähler. Ein handelsüblicher Geigerzähler würde dir kaum was bringen, da er meistens nicht genau genug arbeitet für diese Art von Messungen.


    Ich würde, falls Bedenken bestehen, Japan Tee mit genauer Herkunft beziehen. z.B. Tee aus Kagoshima ist sehr sicher und mit Sicherheit unbedenklich.

    Grundsätzlich kann man alles von der Halbinsel Kyushu unbedenklich geniessen, davon bin ich überzeugt.

    Zitat Zitat von leonardo8090 Beitrag anzeigen
    Grüner Tee ist sehr gesund aber vom Geschmack leicht bitter .

    Falls ihr vor habt es mal auszuprobieren dann holt ihn euch bitte vom Teeladen ( nicht online ) da es viele verschiedene Sorten gibt und ihr eine bessere Beratung bekommt. sicher
    Nicht jeder Grüntee ist bitter, das kommt auf viele Faktoren an, manche sind sogar sehr süss und schmecken nach Orchideen, Früchten und Nüssen.
    Wilde Grüntees sind praktisch nie bitter, diese Eigenchaft haben fast nur Plantagen-Tees. Allerdings sind wilde Grüntees eine Rarität welche man nur aus China bekommt. Es gibt auch ein wilder Grüntee mit einem Minzenaroma, also es gibt fast nichts was es nicht gibt aber das alles sind grosse Raritäten welche viele von uns nie zu Gesicht bekommen werden, leider.

    Man kann auch Online sehr gute Tees kaufen. Die beste Beratung kriegt man von einer guten Tee-Community und nicht von einem Shop. Ein Shop ist meistens nur gut darin ihre Ware anzupreisen und können dir nur selten eine ehrliche Meinung sagen, denn sie würden nie etwas schlechtes über ihren Tee sagen, selbst wenn er schlecht wäre.



    Etwas was ich noch erwähnen möchte:

    Eine Teepflanze ist wie ein Spiegel ihres Standortes. Das was die Pflanze so besonders macht ist nicht unbedingt die Pflanze selber sondern das was die Pflanze kultiviert. Das ist die Mutter Erde und die Luft welche an ihrem Standort vorhanden ist. Eine Teepflanze hat aber die besondere Eigenschaft dass sie ihren Standort wie ein Spiegel in sich aufnehmen können und danach in ihrem Körper verinnerlichen. Man kann es mit einer Weintraube vergleichen, auch diese Pflanzen kriegen je nach Standort verschiedene Eigenschaften, da sie ihren Standort in sich aufnehmen. Bei der Teepflanze ist das ganze aber noch extremer, je besser der Standort ist desto höher die Teequalität da die Pflanze alles in sich aufnimmt und es wie ein Spiegel von innen reflektiert.

    Sehr alte Teebäume die hoch angepasst sind an ihren Standort würden sich auch weigern an einem anderen Standort zu gedeihen. Würde man diese Pflanzen von dort entfernen, dann würden sie sterben innerhalb kurzer Zeit, egal wie gut man sie pflegt sie werden es nicht überleben. Das kann man vielleicht am ehesten mit Herz und Seele vergleichen, man bricht ihnen damit das Herz und raubt ihnen ihrer Seele. Ich habe auch schon davon gehört dass man in China für eine Teeausstellung sehr alte Gushu Bäume ausgegraben hatte, diese waren kurze Zeit danach gestorben obwohl sie vorher hunderte von Jahren prächtig gewachsen waren. Die Veranstalter hatten gedacht sie würden es überstehen aber falsch gedacht... alle tot. Pflanzen haben also durchaus eine Seele, je besser der Standort und je älter die Pflanze desto stärker diese Bindung.

    Eine Teepflanze, besonders ein Gushu (der Urahne aller Tees), ist nicht so einfach manipulierbar wie eine Soyabohne, deswegen ist es unter den Anthroposophen auch eine "intelligente" Pflanze. Eine Soyabohne dagegen wird von ihnen als "primitiv" angesehen und daher nicht gegessen.
    Geändert von Xurush (11. January 2015 um 19:43 Uhr)

  11. #11
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    AW: japanischer Grüner Tee

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    beziehe ich meinen BIO-schwarztee her, die bieten auch grünen darjeeling an, den habe ich aber bisher noch nicht probiert...

  12. #12
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    AW: japanischer Grüner Tee

    Mein Lieblings Tee ist der Japan Sencha. Man muss ihn kaum süßen, manchmal süße ich ihn auch gar nicht erst. Den Japan Sencha kaufe ich ganz normal im Teeladen in der Stadt.

  13. #13
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    AW: japanischer Grüner Tee

    Also ich bin mit meinem Freund zusammen ein Absoluter Tee trinker. Und ich ahbe mir letztens im Japanhaus auch wieder welchen Geholt. Grüntee mit lemon drin und Grüntee mit Kirschblüten drin. Beide Tees finde ich einfach nur klasse und trinke sie auch wirklich serh gerne. Aber auch sonst trinke ich eigendlich viele arten von Tee. Aber die 2 habens mir wirklich sehr angetan. Die Japaner wissen halt was guten Tee ist. Ich kann die Tees von Japan eigendlich wirklich nur weiterempfehlen.

  14. #14
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    AW: Japanischer Grüner Tee

    Ich trinke auch sehr gerne Tee, egal ob grün oder schwarz
    Bei grünem Tee (habe ich gelesen) bevorzugen die Japaner den Senche Tee der zur Shincha-Zeit (Ende April) geerntet wird. Habe ich persönlich noch nicht probiert, da ich ihn in Deutschland nie gesehen habe, aber ich werde mir diesen auf jeden Fall einmal übers Internet bestellen.
    Derzeit trinke ich einfach den Sencha-Tee aus dm von Alnatura, mir gefällt er.

  15. #15
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    AW: Japanischer Grüner Tee

    Sencha ist der vermutlich bekannteste Japantee, falls man einen kauft ist es meistens diese Sorte. Shincha Tees werden generell nur über Direktimport (z.B. Maiko) angeboten weil dieser Tee ist in der Regel maximal 3 Monate ab Ernte oder so. Die lokalen Shops importieren aus Spargründen (manche sagen es sei aus Umweltschutzgründen, aber das stelle ich mal in Frage) ihre Tees vorwiegend mit dem Schiff, oft in grosser Menge, teils auch Containerweise (vorallem bei Darjeeling) nach Europa. Dies bedeutet dass ein echter Shincha grundsätzlich nur schwierig zu realisieren ist da es diese Frischeperiode relativ leicht überschreiten kann. Insofern ist der Lufttransport der einzig gute Weg wirklich frischen Tee zu bekommen.

    Man sagt allerdings dass der Tee ein paar Monate lagern soll damit er das maximale Aroma entfaltet, nicht immer ist "frisch = am besten". Allerdings ist eine Lagerung auf einem Containerschiff oder ähnlliches sehr schlecht, dort können am Äquator teils Temperaturen von 60 C entstehen da die Container sich aufheizen und sowas kann einem Tee und fast jeder sensiblen Ware ziemlich zusetzen, verhindern kann man es nur mit deutlich teureren Kühlcontainern, also Qualität ist immer eine Kostenfrage, selbst beim Schiff. Eine kurze Kälteperiode nahe dem Gefrierpunkt wie es beim Flugzeug auftreten kann steckt ein Tee hingegen problemlos weg.


    Gibt natürlich auch speziellere Dinge wie z.B.


    Shincha/Sencha/Gyokuro u.a.-Aracha: Aracha ist ein aus Samen gezogener Busch, denn üblicherweise sind die Büsche durch Stecklinge vermehrt und werden alle Jahrzehnte oder so zwecks Produktivität ausgewechselt. Ob man geschmacklich einen Unterschied bemerkt kann ich nur damit beantworten: Es gibt sicher sehr gute Stecklings-Büsche die einem Aracha in nichts nachstehen, aber ein Experte könnte durchaus gewisse Unterschiede herausschmecken. Nicht zuletzt weil ein Aracha in der Regel sehr alt ist und teils hunderte von Jahre alt sein kann. Allerdings werden in Japan und generall bei allen Plantagen (auch Indien undso) die Büsche immer stark zurückgeschnitten sodass man sie von Hand oder per Maschine leicht abernten kann. In Japan wird eigentlich nicht viel von Hand geernet, dort ist alles extrem maschinell produziert. Noch weniger Tees werden komplett von Hand weiterverarbeitet (Dämpfen, Rollen u.a.). Die Büsche werden hier chronisch in einer vegetativen Phase gehalten, d.h. es gibt selten oder gar keine Blüten da der starke Schnitt es verhindert und es damit zum Austreiben angeregt wird. Es erzeugt mehr Quantität, allerdings leidet die Qualität. Lediglich Aracha-Büsche können in der Regel Blüten haben da sie meist weniger excessiv geschnitten werden oder weniger lange in der vegetativen Phase bleiben. Nur die höchsten Qualitäten sind aus Samen gezogen und komplett von Hand verarbeitet, eine echte Rarität für alle die das spezielle schätzen und gut nicht gut genug ist.

    Tamaryokucha: Dieser ist geröstet und nicht gedämpft... denn üblicherweise werden Japantees mit Dämpfen stabilisiert während fast alle chinesischen Tees mit einer kurzen Röstung stabilisiert werden. Bei dieser Stabilisierung auch "Kill Green" genannt werden ein Grossteil der Enzyme inaktiviert oder abgetötet damit die Keime keine Fermentation und ebenfalls durch Fermentation stark beschleunigte Redoxreaktion verursachen. Sind die Enzyme nämlich inaktiv oder tot, dann verlangsamen sich jegliche Fermentationsvorgänge um etwa das Tausendfache oder sogar noch mehr. Gewisse Vorgänge sind sogar unmöglich aber möchte hier nicht in explizite Details gehen, es is allerdings ein interessanter Vorgang der hier stattfindet und nur wenige Pflanzen sind so extrem wie Tee in der Hinsicht.

    Der Dämpfungsprozess verursacht eine höhere "Grasigkeit" welche als japantypisch angesehen wird. Das Rösten hingegen fördert die Blumigkeit und andere Aromen geht aber auf Kosten von Gras und Gemüsearomen. Weniger bekannt ist allerdings dass es auch in Japan geröstete Tees gibt.

    Ich sage hier nicht was ich konkret habe weil ich habe eigentlich schon fast alles mehr oder weniger probiert, es geht mir eher darum ein bischen aufzuklären was es alles für Möglichkeiten gibt und möchte diese Sachen ein wenig näherbringen.

    Edit:
    Was ich noch hinzufügen möchte ist dass Tee generell sehr sensibel auf Fremdgerüche ist. Dazu gehören leider auch Kontaminationen von "Aromaisierten Tees". Die chemisch erzeugten Aromastoffe sind oft dermassen penetrant dass sie innert monats maximal aber Jahresfrist die natürlichen Tees mit sensiblen Aromen total mit ihren Fremdgerüchen "verunreinigen" können. Oft ist es so dass viele lokale Shops ihre Tees zusammen mit aromatisierten Tees lagern und dann noch oft in einem eher kleinen Raum. Gleichzeitig stehen sie dort oft jahrelang rum... und dann ist der Tee in maximal einem Jahr "sensorischer Totalschaden". Also aromatisierte Tees und natürliche Tees zusammen lagern verträgt sich nicht... vollkommen ausgeschlossen, möchte nur vor dieser Problematik warnen. Ausserdem ist der beste Teebehälter ein Tonkrug mit Deckel oder andere Tongefässe von möglichst hoher Qualität, da Ton zum einen Fremdgerüche absorbieren und zum anderen die Luftfeuchtigkeit stabilisieren kann. Porzellangefässe sind die zweitbeste Option, alles andere ist nicht empfehlenswert. Die wirklich professionellen versuchen auch die verschiedene natürlichen Teearten möglichst getrennt voneinander zu lagern, also Pu Ehr nur mit anderen Pu Ehr in nächster Nähe lagen, Grüntee nur mit Grüntee u.a. es darf aber schon im gleichen Raum sein solange sauber abgetrennt wird.

    Meiner Meinung nach sind aromatisierte Tees nur gut "in der Nase" nicht aber "in der Tasse". Die Tasse ist ein gesamtheitliches Geruchserlebniss welches auch den Gaumen und sogar den Hals mit einem aromatischen Nachhall benetzen kann, nur natürliche und sehr hochwertige Tees haben diese Eigenschaften. Während aromatisierte Tees in der Nase brachial dominieren, für ungewohnte Leute nahezu "umhauend stark". Schlussendlich möchte ich aber niemandem die Freude rauben und man soll das trinken was man mag, es gibt hier keine Regeln. Allerdings sind ein paar Hinweise durchaus sinnvoll welche ich soeben veröffentlicht habe.
    Geändert von Xurush (23. January 2015 um 03:22 Uhr)

  16. #16
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    AW: Japanischer Grüner Tee

    Ich habe dem japanischen Tee ein paar Chancen gegeben, aber mit Sencha und Co. kann ich nicht viel anfangen. Der Geschmack hat mich nicht überzeugt und auch Stevia konnte nichts daran ändern.
    Ich bevorzuge die milderen chinesischen Tees.

    Neu: Mittlerweile habe ich auch mal dem Matcha eine Chance gegeben und er überzeugt nicht nur als Tee. Auch im selbstgemachten Matcha-Eis macht er eine gute Figur.
    Geändert von Seiryuu (24. July 2016 um 21:21 Uhr)
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  17. #17
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    AW: Japanischer Grüner Tee

    Ich trinke seit ungefähr 6 Jahren jeden Tag grünen Tee, habe mit chinesischem angefangen und dann immer weiter ausprobiert, aktuell habe ich 10 Sorten zwischen den ich jeden Tag aussuche. Der beste Laden um Tee zu kaufen ist für mich Teegschwendner, hatte schon andere ausprobiert aber die Quali kommt nicht dran. Der beste japanische grüne Tee für mich ist der Kukicha Extra, auch gut finde ich den Gyokuro und den Kabuse-Cha. Welchen ich auch vielleicht noch empfehlen kann ist der Japan Sencha Extra Fine obwohl mir da der Sencha aus Korea besser schmeckt.

  18. #18
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    AW: Japanischer Grüner Tee

    Sencha Uji fand ich persönlich auch super, ein Freund der 2 Wochen in Japan war, hat mir was geschickt, fand ich super von ihm :D

  19. #19
    Freigeschalteter Otaku Avatar von Shuya
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    AW: Japanischer Grüner Tee

    Ich gehöre auch zu den Teeliebhabern. Ich trinke fast täglich einen Grüntee, meistens Sencha oder Oolong und gelegentlich mache ich mir auch einen Matcha. Mein Lieblingstee ist der chinesische Pu Erh. Ich habe aber auch eine Schwäche für Kukicha, das ist ein Tee, der aus Stängeln und Blattgerippe von Teeblättern besteht und deshalb seinen eigenen Geschmack hat.

    Ich kann jedem nur empfehlen, mal eine Teezeremonie mitzumachen, wenn man die Gelegenheit dazu hat. Hier in Deutschland gibt es dazu die ein oder andere Gelegenheit.

    Und an der Stelle ein großes Dankeschön an @[Links sind nur für registrierte und aktivierte Nutzer sichtbar. Klicke hier um dich zu registrieren.] für all die Informationen, da konnte ich auch noch etwas lernen.

  20. #20
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    AW: Japanischer Grüner Tee

    Ich trinke den sencha grünen Blatt-Tee von Dallmayr unglaublich gerne. Gibt es lose oder als Tee-Pyramide (Beutel)
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    Der lose ist viel günstiger in der Anschaffung, deshalb kaufe ich immer den.

    Ansonsten habe ich auch von unserem japanischen Feinkostladen auch mal einen Standard Grünteepulver mitgenommen wie man ihn von Sushilokalen kennt. War auch sehr lecker.

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