Higashi no Eden


Studio: Production I.G.
Genre: Thriller, Action, Comedy, Mystery, Drama, Romance
Episoden: 11
Premiere: 10.04.2009

Story:
Am 22. November des Jahres 2010 treffen zehn Langstreckenraketen das japanische Festland. Dieser, später als der „Sorglose Montag“ in die Geschichte eingehende und vorher noch nie da gewesene, terroristische Akt der Zerstörung, sollte bald vergessen werden. Denn scheinbar kostete dieser keine Opfer unter der Bevölkerung. Drei Monate später...

Saki Morimi ist eine junge Frau, welche sich zurzeit auf der Abschlussreise in den Vereinigten Staaten von Amerika befindet. Vor dem Weißen Haus in Washington DC stehend, ereilt sie plötzlich Ärger, vor dem sie nur dank dem unerwarteten Eingreifen eines ihrer Landsmänner bewahrt wird. Der Mann, der sich ihr als Akira Takizawa vorstellt, ist für sie ein Mysterium. Er scheint sein Gedächtnis verloren zu haben und ist obendrein, bis auf die Waffe in der einen und das Handy in der anderen Hand, splitterfasernackt. Noch verdächtiger ist der Betrag, der sich auf dem Handy befindet: 8,2 Milliarden Yen in digitaler Währung.
Higashi no Eden bzw. Eden of the East war/ist ein interessanter Anime, den ich gestern beendet habe. Anfangs weiß man so gar nicht, was alles passiert, worum es geht usw. und ich finde, dass das die Neugier anregt, mehr wissen zu wollen und weiter zu schauen. Morimi Saki gerät zufällig in das Geschehen, das die Zukunft Japans entscheiden wird, indem sie Takizawa Akira begegnet und kennenlernt. Dieser Junge hat sein Gedächtnis verloren und weiß daher nicht, wieso er sein Gedächtnis verloren hat, was er vor dem Gedächtnisverlust gemacht hat usw. Er hat jedoch ein auffälliges Handy, das ihm gegen einen Betrag alles machen lässt, was er möchte. Später erfährt er, wozu er dieses Handy hat. Im Verlaufe der Geschichte erfährt er auch, wieso er sein Gedächtnis verloren hat. Die Entwicklung der Geschichte ist gut gelungen, auch wenn die Geschichte größtenteils um Takizawa handelt. Saki steht nicht so oft im Vordergrund wie ich es mir gewünscht hätte, obwohl sie auch eine Hauptfigur ist. Nichtsdestotrotz ist der Anime dadurch nicht wesentlich schlechter. Den Anime kann man trotzdem schauen.
Eine andere Sache: Ich bin erstaunt, wie viele Johnnys in diesem Anime auftauchen. Zugegeben ist das etwas, was diesen Anime von anderen Animes hervorhebt. Auch dass die Mädchen nicht gleich ausrasten, wenn sie einen nackten Jungen sehen oder so ist etwas, was man nicht in jedem Anime sieht. Glaube ich. :D
Die Figuren passen gut in den Anime; ich fand jedenfalls nicht, dass eine der Figuren nicht ins Geschehen passte. Der interessanteste von allen mag vielleicht Takizawa sein, weil er zum einen mehrere Identitäten hat und zum anderen versucht, seine Identität zu finden, weil er sein Gedächtnis verloren hat. Und dass er versucht hat, 20.000 Menschen auf unkonventionelle Weise zu retten, weswegen er als Bösewicht angesehen wurde. Alles zum Wohle Japans. Aber mehr will ich nicht schreiben, könnte (zu viel) spoilern.