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Thema: [Diskussion] A Lollypop or A Bullet

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  1. #1
    Freigeschalteter Otaku Avatar von Lama-mit-Hut
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    [Diskussion] A Lollypop or A Bullet

    A Lollypop or A Bullet




    Inhaltsangabe
    Nagisa Yamada ist eine Oberschülerin, die in der ländlichen Stadt Tottori wohnt. Ihr Vater ist seit langem tot und ihre Mutter arbeitet als Teilzeitkraft, um die Familie aufrecht zu erhalten. Nagisa ist eine Realistin und möchte so schnell wie es geht ihren Abschluss machen, um ihr eigenes Leben führen zu können. Mokuzu Umino ist eine melancholische und sehr mysteriöse neue Schülerin. Sie behauptet eine Meerjungfrau zu sein, das Festland darum betreten hat, weil sie auf einer Mission ist, und zwar um eine echte Freundin zu finden, bevor der Sturm anbricht. Diese zwei Mädchen treffen aufeinander in Tottori, entwickeln eine einzigartige Freundschaft und unternehmen alles, um weiterleben zu können.
    (Quelle: MAL)





    Naaa ...??? Keeennt das jeeemaaand???

  2. #2
    ~ Yanagi ni Kaze ~ Avatar von Asturaetus
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    AW: A Lollypop or A Bullet

    Kennen schon. Hatte damals als Tranquil Spring mit der Übersetzung angefangen hatte den Titel auch begonnen zu lesen in der Hoffnung wenigstens in Ansätzen einen Yuri-Titel vorzufinden. Entwickelte sich dann allerdings relativ schnell in eine eher verstörende Richtung. Naja und dann ging die Gruppe "belly up" und dementsprechend habe ich ihn auch nie beenden können.

    Was ich allerdings vor Allem auf /u/, aber auch diversen anderen Boards bezüglich des Endes so gelesen habe - scheint es ja nicht gerade auf ein Happy End hinaus zu laufen.

    Hast du ihn vollständig lesen können - japanisch Kenntnisse oder ist er gar lizensiert? Ist sonst eher selten das - jemand sonst einen solchen unvollständig verfügbaren Titel zur Sprache bringt.


    Edit:
    Ah ich seh grad der ist bei uns hier in D veröffentlicht worden - vielleicht nehm ich ihn mir ja mal vor. Obwohl ich bei Mangas und den meisten Büchern eigentlich die englischen Versionen bevorzuge. Wie ist denn die deutsche Übersetzung gelungen? bzw. Wie ist der Manga überhaupt in seiner Gänze betrachtet?
    Geändert von Asturaetus (4. February 2014 um 21:04 Uhr)
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  3. #3
    Freigeschalteter Otaku Avatar von Lama-mit-Hut
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    AW: A Lollypop or A Bullet

    Juhu! Wenigstens einer, mit dem ich was reden kann! °-°

    Keine Sorge, ich werde diesen Beitrag hier morgen editieren, jetzt ist aber für mich schon Schlafenszeit. Ich werde dir eine ausführliche Antwort geben, keine Sorge.

    EDIT:
    Zitat Zitat von Asturaetus Beitrag anzeigen
    [...] [Es] scheint [...] ja nicht gerade auf ein Happy End hinaus zu laufen.
    Es stimmt schon, dass der Manga kein Happy End hat. Dennoch hat der Manga kein Ende, wo die Allgemeinheit behaupten könnte, dass es am Ende sich um einen psychischen Härtefall handelt. Bezogen auf die Tragödien, die ich bisher gesehen habe, ist ALAB ein recht angenehmes Ende. Und ich schätze, dass eine Person wie du es auch ertragen wird. ;)

    Zitat Zitat von Asturaetus Beitrag anzeigen
    [...] Wie ist denn die deutsche Übersetzung gelungen? [...]
    Ich habe bisher noch zu wenig Erfahrung, bezogen auf Manga-Übersetzungen, da ich bis jetzt nicht gerade viele deutsche und anderssprachige Mangas gelesen habe (verglichen mit deiner Statistik). Ich kann aber sagen, dass die Übersetzung mir jedenfalls nicht gestört hat. Mir sind keine Stellen aufgefallen, wo ich nörgeln könnte, dass es schlecht übersetzt worden war. Ich habe mir schließlich den Doppelband beschafft und konnte es in einem Durchlauf lesen.

    Zitat Zitat von Asturaetus Beitrag anzeigen
    [...] Wie ist der Manga überhaupt in seiner Gänze betrachtet?
    Viele behaupten, dass der Manga schlecht ist, weil sie bezogen auf Yuri/Shoujo-ai vollends enttäuscht worden waren. Ich gebe zu, ich habe noch nicht einmal gewusst, dass dieser Manga mit Shoujo-ai geschweige denn Yuri getaggt werden könnte. Somit war ich eigentlich sehr zufrieden, was die Genre betrifft - obwohl sogar ich selbst keine Stellen erwähnen könnte, die man als Shoujo-ai bezeichnen kann.
    Was ich aber mit Sicherheit sagen kann, ist dass die Drama-, als auch psychologischen Elemente im Manga deutlich zum Vorschein traten. Betrachtet man die Beziehung der zwei Hauptcharakterinnen, so erkennt man, dass sie im Verlauf der Geschichte zueinander verlaufen und bis zum Höhepunkt - wo sie sich nahe (bezogen auf die Freundschaft, nicht Liebe) stehen - dann auf ein kritisches Ereignis treffen, die die Dramatik gut ausführt.
    Bei den psychologischen Aspekten kann ich mich nur vage ausdrücken - und wieder einmal, wegen meiner mangelnden Erfahrung (diesmal aber in Sachen der Psychological-Genre). Der Leser wird aufjedenfall auf einen Charakter treffen, der im Verlauf der Geschichte sich von seinem Verhalten und Vorgehensweise deutlich ändert. Bei den Hauptprotagonistinnen müsste ich aber zugegeben mich durch den Manga erneut durchlesen, um eine klare und sichere Antwort geben zu können.
    Was die Zeichnung betrifft: Sie war recht schön. Es gibt deutlich schlimmere Fälle. Des Weiteren kann man die Anstrengungen nicht nur an den Charakteren, sondern auch in den Hintergründen und Objekten sehen, die gezeichnet wurden.
    Alles in Allem bin ich sehr zufrieden mit dem Manga. Der Kauf hat sich mehr oder weniger gelohnt, die Geschichte ist sehr interessant und ich würde keinen Grund finden, den Manga nicht zu lesen.
    Geändert von Lama-mit-Hut (5. February 2014 um 16:41 Uhr)

  4. #4
    ~ Yanagi ni Kaze ~ Avatar von Asturaetus
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    AW: [Diskussion] A Lollypop or A Bullet

    So ich hatte es mir ja vor genommen und bin jetzt jetzt endlich mal dazu gekommen den Manga zu beenden bzw. hab ihn dann doch gleich nochmal komplett vom Anfang gelesen. Und was soll ich sagen? Er war wirklich ... intensiv. Auf eine positive und durchaus einzigartige Art und Weise.

    Normalerweise bin ich ja nicht der grösste Freund von Tragik. Mit Charakteren die hoffnungslosesten Situationen und die grössten Martyrien zu durchleiden, zehrt da bei mir immer an der Substanz. Aber hier war es erfrischende anders, da man von den Hintergründen nicht direkt sondern erst nach und nach sozusagen 'by proxy' durch Yamada erfährt. Dazu hält diese die meiste Zeit eine gewisse Distanz zu dem Geschehen aufrecht - in ihren Gedanken noch mehr als in ihren Handlungen.

    Das ganze Federt die Dramatik etwas ab und man verbleibt trotz der Grausamkeit in einer gewissen Gefasstheit zurück und ... kontempliert das Geschehene in seiner Gänze.

    Ja - durchaus ein sehr guter Titel.
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  5. #5
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    AW: [Diskussion] A Lollypop or A Bullet

    Nagisa Yamada ist gelangweilt. Das Lernen in der Schule bringt ihr keinen Spaß und die Mitschüler oberflächlich.
    Nagisas Vater starb vor zehn Jahren. Ihr Bruder Tomohiko hat sich seit dem zurückgezogen und die Familie lebt von Sozialhilfe. So träumt Nagisa davon, zum Militär zu gehen, wenn sie erst alt genug ist.
    Eines Tages kommt mit Mokuzu Umino ein seltsames Mädchen in ihre Klasse. Schon ihr Name, übersetzt "Seetang aus dem Meer", bringt ihr einen schlechten Start in der Klasse ein. Dann sagt sie auch noch, dass sie eine Nixe ist. Ihr Bonus ist allerdings, dass sie sehr hübsch ist.
    Als sie an Nagisa vorbei zu ihrem Platz geht, sagt sie zu ihr: "Stirb!" Später sagt sie ihr, dass das nur eine Freundschaftsbezeugung ist.
    Nach der Schule beginnt Mokuzu Nagisa zu verfolgen. Sie ist ja angeblich eine Nixe und muss innerhalb eines Monats eine Freundin finden, sonst wird sie sterben. Und diese Freundin soll ausgerechnet Nagisa sein.
    Doch Mokuzu tritt in einige Fettnäpfchen und löst bei Nagisa unangenehme Erinnerungen aus. Dazu kommt, dass sie sich seltsam verhält. So dauert es eine Weile, bis Nagisa sich an sie gewöhnt.
    So ist der Manga seltsam, aber auch interessant. Der Leser wird auch von der süßen Munition von Mozuku gefangen.
    Grafisch ist der Manga sehr gut und spannend vom Anfang bis zum Ende. Das Charakterdesign ist sehr gut. Insgesamt sind die Zeichnungen aber sehr detailliert und sauber.

  6. #6
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    AW: [Diskussion] A Lollypop or A Bullet

    Auch wenn hierzu schon ewig nichts mehr geschrieben wurde, möchte ich doch gerne etwas zu diesem Manga schreiben, denn er gehört mit zu meinen Lieblingen!

    Der Manga ist schon eine Sache für sich, anfangs wusste ich nicht was ich von den Charakteren halten soll, vorallem von Mokuzu. Die Geschichte beginnt unspektakulär, wird dann aber immer verworrener und man beginnt sich zu Fragen was an Mokuzus behauptungen sie sei eine Nixen wirklich dran ist. Ist es wahr oder ist sie verrückt? Zumindest ging es mir so beim lesen.
    Die Charaktere sind erstaunlich tiefgründig für solch einen kurzen Manga, er ist ja in zwei Bänden abgeschlossen. Der Zeichenstiel ist wunderschön, sauber und detailiert. Die Entwicklung welche die Charaktere durchlaufen ist von Anfang bis Ende interessant mitzuerleben. Besonders auch Nagisas älterer Bruder, entwickelt sich sehr weiter, was ich persönlich am Anfang gar nicht gedacht hätte.
    Für schwache Nerven ist dieser Manga wohl wirklich nichts, schonungslos wird man mit der Realität des Mangas konfrontiert. Ohne zu Spoilern kann ich dazu nicht viel sagen, aber ich finde die ganze Situation sehr gut dargestellt.

    Für mich ist das ein weiterer Manga über die Wegfindung eines jungen Menschen. Das drückt wohl eines meiner Lieblingszitate aus dem Manga gut aus, welches ich am Ende des Beitrages hinzufügen werde. Ich mal solche aus dem Leben gegriffenen Mangas, die dennoch etwas aus der Reihe tanzen. So wie dieser hier. Ich finde es nur schade, dass es nicht auch eine Filmadaption oder ähnliches dazu gibt, denn das könnte ebenfalls sehr gut sein!

    "In jenem Sommer als ich Dreizehn war,
    kam und verging die Zeit wie im Sturm.
    Jenes Mädchen schoss mit zuckersüßer,
    ich immer wieder mit scharfer,
    aber unzuverlässiger Munition.
    Wir alle waren kleine Soldaten,
    im Kampf gegen die Welt…"

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