Der sichelförmige Mond strahlt mit kaltem Licht herab,

Vier Schritte vor Ihr geht es leicht bergab.

Sterne würden sich im Wasser spiegeln ,

würden sich nicht Schwäne auf den Wellen wiegen.



Sie sitzt dort in Stille, ganz allein.

Sie wollte Ruhe , so sollte es sein.

In dieser Stille ertönt ein stummer Schrei.

Sie fühlt sich verlassen , gefangen , allein.



Sie lächelt am Morgen, scheint unbekümmert , ohne Sorgen.

Am Mittag noch lächelnd , dass Innere verborgen.

Abends nur noch mit letzter Kraft,

lächelt Sie so lang sie´s noch schafft.



Schwarz-grau gehüllt ist diese Welt,

sanftes funkeln vom Himmelszelt,

begleitet Sie Schritt um Schritt,

als Ihr Körper die Wasseroberfläche zerschnitt.



Sie wird eins mit dem Mond,

nur das dieser dort im Himmel thront.

Das Dunkel des Wassers nimmt sich Ihrer an,

jegliches Leben aus Ihr rann.



Sie verschwand mit dem ersten Sonnenstrahl,

zufrieden war Ihr Blick und ohne Qual.