Virtual Reality [VR] ist ein aktuelles Thema, dass sich jedoch noch schwer „anfassen“ lässt. Es gibt zwar erste Erfahrung durch die Oculus Rift, jedoch ist selbst mit der fortgeschrittenen, zweiten Entwicklerversion noch nichts final.

Ich jedoch habe bereits schon jetzt viele Gedanken zum Thema VR gesammelt, die mich beschäftigen und die ich hier einfach mal loswerden möchte.

Zunächst, wo stehen wir jetzt schon?
Oculus Rift bietet aktuell die bekannteste Tür in die Virtuelle Welt. Die Brille, die sich bereits jetzt zu Hause testen lässt [DEV KIT], bleibt natürlich nicht der einzige VR Vertreter. Fernab der VR-Brillen, die das Kernelement darstellen, schießt auf einmal verschiedene, beachtliche neue Hardware aus dem Boden, die mit den Brillen als Synergieeffekt harmoniert.
Mein persönlicher Favorit: Virtuix Omni ([Links sind nur für registrierte und aktivierte Nutzer sichtbar. Klicke hier um dich zu registrieren.]) . Ein „VR-Laufband“ zur Bewegung im virtuellen Raum.
Oder KOR-FX ([Links sind nur für registrierte und aktivierte Nutzer sichtbar. Klicke hier um dich zu registrieren.]). Eine Weste, die die Immersion des Spiels auf haptisches Feedback am Körper erweitert.
Und zu guter Letzt: Control VR ([Links sind nur für registrierte und aktivierte Nutzer sichtbar. Klicke hier um dich zu registrieren.]). Eine erste Möglichkeit seine Hände in den virtuellen Raum zu bringen.
Nur drei Beispiele, die meiner Meinung nach in Potential ertrinken. Und die eben nur als Beispiele gemeint sind.
Es gibt bestimmt noch mehr Entwickler, mit noch mehr Ideen und anderen Umsetzungen.

Ich möchte damit nur die enormen Möglichkeiten veranschaulichen.
Bildlich: Die erste Saat, die jetzt 2014 sprießt und schon bald rasant wachsen wird.

Wie man zurzeit so schön sagt: Ich bin gehypt. Ich kann es kaum abwarten finale Produkte in den Händen zu halten und in VR einzutauchen.
-Im Game mitten in der Action zu sein: ein ganz neuer thrill.
-Film und Serie vielleicht noch intensiver erleben als zuvor(?).
-Live Events mit zu erleben, ohne jedoch wirklich vor Ort zu sein. (Laut Zuckerberg)
Die Vorfreude ist groß!

Und warum „Gefahr“?

Nehmen wir jetzt einfach mal Minecraft als Beispiel. Ein Sandbox Game, in dem ich mir mit meinen Freunden eine eigene kleine, für uns (verhältnismäßig) perfekte, Welt zusammenbaue. Das ganze unter dem Aspekt, dass wir hier im Comic-Pixel-Look spielen.
Nehmen wir mal nur dieses Spielprinzip. Eine eigene, grenzenlose Welt, umgesetzt mit toller Technik und vielen Möglichkeiten als VR Erfahrung.
Nicht zuletzt dank der Indie Entwickler gibt es da ja eigentlich keine Grenzen mehr.

Wenn schon beispielsweise World of Warcraft vor dem Monitor bei einigen Gamern dafür sorgt, ihr soziales Leben zu vernachlässigen und in eine Art „Sucht“ zu verfallen, wie ist das dann erst wenn wir komplett in diese Welt abtauchen?
Was passiert wenn es soweit kommt, dass man lieber in sein virtuelles Leben, in dem alles nach eigenen Wünschen und Planungen läuft, wortwörtlich abtaucht, als seinen echten Verantwortungen nachzukommen?
Kann man dann vielleicht wirklich von einer echten, neuen Sucht sprechen?

Auch der Aspekt der Gewaltdarstellung könnte kritisch betrachtet werden. Im virtuellen Raum auf jemanden zu schießen, jemanden zu erstechen oder ähnliches, wird sicher eine ganz neue Spielerfahrung. Zumal die Technik der optischen Darstellung auch immer beachtlicher wird.

Natürlich muss man diese Thematik nicht so kritisch betrachten. Ich selbst freue mich ja auf das Eintauchen in die virtuelle Realität.

Außerdem werden wahrscheinlich noch ein paar Jahre ins Land ziehen, bevor das ganze so umgesetzt wird, wie sich das die VR Virtuosen denken.
Und eventuelle „Gefahren“ hin oder her, es ist sehr faszinierend, was da kommt!
Und nächstes Jahr, wenn zumindest Oculus wahrscheinlich in erster finaler Version auf den Markt kommt, dann wird es losgehen. Dann wird meine Vorfreude endlich greifbar und meine Virtuelle Welt kann kommen.
Kann ich dann meine potentielle Sucht im Zaum halten? ^^

Ich habe hiermit nur mal meine Gedanken zu diesem Thema als leidenschaftlicher Gamer von der Seele geschrieben.
Vielleicht betrachte ich das alles viel zu ernst? Kommentare und Kritik sind durchaus erwünscht!