Ergebnis 1 bis 14 von 14

Thema: Rap & die Vorurteile

Dieser Thread wurde noch nicht bewertet. Bewerte ihn doch, wenn er dir gefällt!
  1. #1
    Freigeschalteter Otaku Avatar von Numani
    Registriert seit
    Nov 2015
    Ort
    Sachsen
    Beiträge
    47
    Punkte
    1.024
    Errungenschaften:
    Senpai1000 Erfahrungspunkte

    Rap & die Vorurteile

    Hey Leute.
    Ich lese immer wieder, dass nur Assis solche Musik hören, da die Texte sehr oft ja recht obszön sind. Jetzt würde ich gerne wissen, was ihr denn davon haltet?



    Meine Meinung lautet wie folgt:

    Rap ist verdammt vielschichtig, was es zu meiner Lieblingsmusikrichtung macht. Rap kann man sich anhören, wenn man nachdenklich oder einfach nur gut drauf ist.
    Rapper wie Lumaraa oder Richter bringen unglaublich tiefsinnige Texte, die einem zum Nachdenken anregen. Genau wie Alligatoah. Seine ironische Art bestimmte Personen der Gesellschaft in Rapform zu kritisieren ist unübertroffen und gibt es so nur selten in einer anderen Musikrichtung!

    Klar, wenn man alles nur oberflächlich betrachtet, dann würde ich auch sagen: "Haftbefehl macht voll Assimusik." Ohne sich einmal mit der Materie auseinanderzusetzen ist es leicht, sich eine komplett kurzsichtige Meinung zu bilden.

    Ich nehme mal als Beispiel Kollegah. Er ist klassischer Imagerapper, jedoch mit einem großem Unterschied, zu herkömmlich anderen wie Bushido. Anhand seiner Texte kann man erkennen, was für ein Potenzial in Deutschrap und allgemein der deutschen Sprache steckt. Was er für Wortspiele bringt ist echt unglaublich.

    Beispiel für anspruchsvolle Punchlines aus dem aktuellem ZHT4:
    • Du Denkst Dein Umsatz wär' echt spitze,
      doch der Boss findet das wenig wie 'ne unfähige Tippse
    • Der Boss hat Termine wie Harry Potter
    • Es werden Entscheidungen in engsten Kreisen getroffen wie Profidartscheiben
    • Du machst auf Rauschgiftverchecker doch,
      was Ec*tasy angeht hab' ich 'ne ganze Ecke mehr im Haus wie das Pentagon
    • Zuh*ltertape 4 schon vor 10 Jahren derselbe Sound,
      ich erfind' das Rad nicht neu, ich hau nur paar Platinfelgen drauf
    • Kilos im grauen Benz aus den Niederlanden
      Homies sind im Knast, ich weiß ich werde nie da landen
    • Sie sind wie meine Hunde, wenn ich aussage sitzen sie
    • Cops kriegen mich nicht in die Finger wie komplizierte Gangzeichen
    • So viel Blaulichteinsätze, dass Ökos meinen, es wäre sinnvoll,
      wenn man Energiesparlampen anstatt Blaulicht einsetze.
    • Ich lass Diener beauftragen wie Harry-Potter-Maskenbildner
    • Du bist unter aller Kanone wie Magazine
    • Es ist wie Spiegel - man sieht sich
    • Eines Tages lassen meine Memoiren Leser strahlen wie Lichtschwerter
    • Bin kein britischer Lord, doch geb' mein' Dienern Schellen
      Wenn sie sich nicht vorm Sir verneigen wie Riesenwellen
    • Denkst Du echt,
      dass Du Hund hier'n Aufreißer wirst wie ein Chinaimbiss (beste Line ever)



    Nun muss jeder für sich entscheiden, ob er die Art der Lyrics mag oder nicht. Aber es ist absurd sich über andere aufzuregen, die sich das gerne anhören. Gut, ich hasse es auch, wenn Leute eine Musikrichtung für ein Machtgefühl in der Öffentlichkeit missbrauchen. Doch das liegt gänzlich an den Personen und nicht (in diesem Fall) am Rap.
    Geändert von Numani (6. January 2016 um 18:01 Uhr) Grund: Ergänzung


  2. #2
    Freigeschalteter Otaku
    Registriert seit
    Aug 2014
    Ort
    Yosuga no Sora
    Beiträge
    22
    Punkte
    2.481
    Errungenschaften:
    1000 ErfahrungspunkteHikikomori

    AW: Rap & die Vorurteile

    Es ist eben für einen gewissen Anteil der Rapper sehr leicht, den Ruf des Genres allgemein zu verderben.
    Was Rap betrifft höre ich persönlich Prinz Pi, Eminem und Dan Bull. Und die schreiben allesamt anspruchsvolle Texte.
    Ich höre Rap eben, weil ich solche Texte will, die zum Nachdenken bewegen. Und das kann Rap deutlich besser als andere Musikrichtungen, die normalerweise eher an Emotionen appellieren.

  3. #3
    Freigeschalteter Otaku
    Registriert seit
    Feb 2015
    Beiträge
    20
    Punkte
    1.796
    Errungenschaften:
    1000 ErfahrungspunkteSenpai

    AW: Rap & die Vorurteile

    Rap oder HipHip sind nicht meine Musikrichtung, aber du frägst ja weshalb das Image so schlecht ist. Einen Punkt lieferst du mit dem Text oben.

    Kriminalität

    Für mich, gefühlt, meinen die meisten Rapper sie müssten das Badboy, Gangster Image bedienen. Dann gibt es die Hörer die meinen sie müssten diesem Image nacheifern und schon sind die Vorurteile da. Für die Vorurteile sorgen also die Musiker und Hörer erstmal selbst. Wie gesagt es ist nicht meine Musikrichtung, daher habe ich natürlich keinen Einblick was es dort sonst noch für Themen usw gibt. Allerdings hast du meine Vorurteile mit dem Text oben gleich voll bedient, Drogen, Gangs ....
    Ich muss aber auch sagen das ich den Text nicht überreisse, für mich liest es sich nur wie eine Glorifizierung von Drogenkriminalität und wie stolz man ist der Polizei zu entgehen ?!?

    Mein Musikgeschmack ist der Metal in all seinen Variationen. Ich weiß also was Vorurteile sind, doch letztenendes sorgen immer Musiker und deren Hörer für das Image das wirkt.

    Die Musiker von Dimmu Borgir sagten mal in einem Interview: Musik und auftreten sind eine Show, die Leute wollen diese Show. Wahre Worte! Im Umkehrschluss bedeuted es also das die Hörer selbst dafür sorgen wieviel sie von der Show nach außen transportieren und damit für das Image und auch die Vorurteile sorgen.

  4. #4
    Strohhutpirat Avatar von Cadomura
    Registriert seit
    Feb 2015
    Ort
    nrw
    Beiträge
    241
    Punkte
    2.359
    Errungenschaften:
    Tomodachis1000 ErfahrungspunkteSenpai

    AW: Rap & die Vorurteile

    Die meisten Leute wissen leider nicht was Rap überhaupt ist. Rap steht für "Rhythm and Poetry".
    Ein Kollegah z.B. unterhält die Leute nur mit seiner Musik, wie ein Film. Er erzählt Geschichten damit und spielt natürlich einem was vor. Ich hoffe und denke er selbst denkt nicht so.
    Die meisten Deutschrapper aber sind für mich keine Künstler oder überhaupt Leute die eine Plattform verdient haben ihrer Meinung kundzutun! Ich könnte endlos viele aufzählen, aber vielleicht 5-10% der deutschen Rapper praktizieren noch "Rap". Der Rest ist irgendwie Müll, mit überzogenen Geschichten und dummen Aussagen. Meistens sind es nur aneinandergereihte Worte die sich mit Glück reimen.
    Da ich mir Deutschrap ernsthaft schon lange nicht mehr anhören kann, empfehle ich 90er Jahre Rap aus den USA. Und nicht nur auf den Beat achten, sondern wirklich zuhören was die Künstler zu sagen haben! Daran kann man Müll von Musik unterscheiden.
    Könnte stundenlang darüber schreiben, aber ich belasse es einfach jetzt dabei..

  5. #5
    Freigeschalteter Otaku Avatar von Numani
    Registriert seit
    Nov 2015
    Ort
    Sachsen
    Beiträge
    47
    Punkte
    1.024
    Errungenschaften:
    Senpai1000 Erfahrungspunkte

    AW: Rap & die Vorurteile

    @[Links sind nur für registrierte und aktivierte Nutzer sichtbar. Klicke hier um dich zu registrieren.]: Ich verstehe dich vollkommen und begreife, worauf du hinaus willst. Richtig, die behandelnden Themen sind nicht gerade gesellschaftsfähig. Nur ist das was Schlechtes? In meinen Augen ganz klar: Nein. Jeder den ich kenne, der das hört, weiß, dass es nur ein Film in Form von Musik ist und tragen dies auch nicht nach außen. Nur gibt es eben ein paar schwarze Schafe, die das viel zu ernst nehmen und diese fallen eben stark auf, weswegen die eigene Meinung über das Verhalten von einer vermeintlichen Minderheit auf das gesamte Gebiet ausdehnt wird, doch das gibt es in jedem Bereich des Lebens.
    Das ganze ist wie ein Film im Kopf, der in Musikform verfasst ist. Wenn ich einen Film schaue, in dem Kriminalität an oberster Stelle steht, ist das dann auch verwerflich? Vom Prinzip ist das für mich das Selbe.

    Mal abseits davon habe ich auch geschrieben, dass es auch sehr tiefsinnige Texte in Rapform gibt. Dein Post hat in mir den Anschein erweckt, dass du das Genre auch nur auf Kriminalität reduzierst.


  6. #6
    Freigeschalteter Otaku
    Registriert seit
    Feb 2015
    Beiträge
    20
    Punkte
    1.796
    Errungenschaften:
    1000 ErfahrungspunkteSenpai

    AW: Rap & die Vorurteile

    Ich reduziere es darauf weil du mir mit dem Text oben meine Vorurteile bestätigst. Vorurteile von denen ich weiß das sie nur eine Sparte betreffen, diese aber im allgemeinen als das große ganze gesehen wird.

    Wenn ich jetzt aber grade eben das von dir oben genannte ZHT4 Album auf youtube öffne, prangt da gleichmal der Name "Zuhältertape 4" und wenn ich einfach reinspringe hör ich "Shotgun als Gehilfe" "white gold, Koffer voll mit Pillen" oder so ähnlich, und daher BÄÄMMMM ---> Vorurteile

    Rap ist glaube ich auch Sido. Von Sido lief ewig "Bilder im Kopf" im Radio. Darin gibt es keinen Gewalt, keine Drogen, keine krassen Checker-Gangs. Im Grunde finde ich das Lied sogar selbskritisch und tiefsinnig. Es geht also auch anders. Was ich von früher noch kenne sind die Fat Boys, bei denen ging es glaube ich eher um Kohlenhydrate :D

    Nur das du mich jetzt nicht komplett falsch verstehst, es ist Musik, Unterhaltung. Und Unterhaltung ist nur dann schlecht wenn man es zu ernst nimmt. Nur leider hat mir meine Erfahrung gezeigt das vorallem heranwachsende Jugendliche diese Unterhaltung zu ernst nehmen, es für wahr halten, eben weil sie nicht verstehen das viele dieser Musiker eben auch nur singende Schauspieler sind. Damit meine ich jetzt nicht nur Rap, auch der Metal ist von sowas betroffen. Deswegen habe ich oben ja auf diesen Satz in dem Interview hingewiesen. Denn die Texte von Dimmu Borgir sind auch nicht gerade christlich und sozial ^^

  7. #7
    Freigeschalteter Otaku
    Registriert seit
    Apr 2014
    Beiträge
    37
    Punkte
    3.049
    Errungenschaften:
    1000 ErfahrungspunkteHikikomori

    AW: Rap & die Vorurteile

    Vorurteile sind das Urteilen über Sachen oder Menschen vorab, also bevor man sich mit diesen beschäftigt und darüber reflektiert hat.

    Dass jemand die von dir genannte Einstellung gegenüber Rap hat, bedeutet nicht zwangsläufig, dass es ein Vorurteil ist.

    Ich halte ebenfalls nichts von Rap, da mir die Stumpfsinnigkeit der Texte sowie der Hörerschaft ständig aufs Neue bestätigt wird.

    Das ist ein Urteil, kein Vorurteil. Diese "Künstler" sind genau solche Unterschichtler wie der Großteil ihrer Hörerschaft auch.

    Texte wie du sie gepostet hast sind auch nicht besser. Pseudo kritische Ausdrücke gemischt mit Slang machen die Texte dann auch nicht tiefgründig oder anspruchsvoll.

    Das einzige was dort kritisiert wird, sind andere Unterschichtler des selben Millieus. Nichts wird dort analysiert, keine Hintergründe werden erläutert, es wird nicht darüber gesungen, wie man etwas verbessert, sondern die hohlen Ausdrücke werden wieder benutzt, sich selbst als den King darzustellen und andere als Unterlegen.

    Ich weiß zwar selbst nicht, wie tiefgründige Musik sich anhören sollte, aber Rap ist das exakte Gegenteil davon.

  8. #8
    Freigeschalteter Otaku Avatar von Numani
    Registriert seit
    Nov 2015
    Ort
    Sachsen
    Beiträge
    47
    Punkte
    1.024
    Errungenschaften:
    Senpai1000 Erfahrungspunkte

    AW: Rap & die Vorurteile

    ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    @[Links sind nur für registrierte und aktivierte Nutzer sichtbar. Klicke hier um dich zu registrieren.]

    Wow... entschuldige bitte. Ohne dich irgendwie angreifen zu wollen, aber bei deiner Antwort musste ich gerade echt den Kopf schütteln. Ich habe schon von einem Lyriker gehört, dass er denkt, dass Rap die wohl lyrisch anspruchsvollste Musikrichtung überhaupt ist, welches ich aus subjektiver Sicht auch bestätige. Und Leute, die sich mit dem WAHREN Sinn vom Rap befassen, wissen, dass der Schwerpunkt im (selbst vom Gangster-) Rap nicht im Profilieren liegt, sondern u.A. Gedanken zu bestimmten Themen darzulegen und ggf. den Zuhörer damit zum Nachdenken anzuregen oder einfach Geschichten zu erzählen, die einen unterhalten (und nicht prägen!!!) sollen.

    [Links sind nur für registrierte und aktivierte Nutzer sichtbar. Klicke hier um dich zu registrieren.]
    Lieder wie Solches, sind alles andere als stumpfsinnig. Zumindest sehe ich das so. Und genau Leute wie dich habe ich im ersten Post ansprechen wollen.

    ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    @[Links sind nur für registrierte und aktivierte Nutzer sichtbar. Klicke hier um dich zu registrieren.]

    Daran ist jedoch nicht das Genre, sondern die Anhängerschaft schuld. Mir geht es nur gegen Strich, dass Leute das Genre an sich ungerechter Weise verurteilen. Ich verachte selber die von dir angesprochenen Personen. Aber sind wir mal ehrlich.. Als Heranwachsende haben wir doch alle irgendwo irgendetwas zu ernst genommen bzw. nicht richtig aufgefasst, oder? Und früher oder später erkennt jeder von ihnen, dass es sinnlos ist, sich fälschlich mit Rap zu profilieren.
    Zum Beispiel Sido: Ja, es geht auch anders. Beispiele für tiefsinnige Rapkünstler im ersten Post.
    Der alte Sido hat mir jedoch besser gefallen, z.B. ist "Augen auf" einfach ein Meisterwerk.

    ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Geändert von Numani (17. March 2016 um 20:06 Uhr)


  9. #9
    Freigeschalteter Otaku
    Registriert seit
    Aug 2014
    Beiträge
    25
    Punkte
    2.550
    Errungenschaften:
    1000 ErfahrungspunkteHikikomori

    AW: Rap & die Vorurteile

    Vor zehn Jahren in meiner Jugendzeit hatte ich mit Sicherheit eine andere Einstellung zum Rap als heutzutage. Jetzt würde man denken, dass ich in meiner Jugend Rap gehört habe und heute darauf verzichte. Bei mir war es allerdings andersrum, da ich musikalisch versteift war. Heutzutage ist meine Facette größer und ich höre in der Tat sehr gerne Rap. Dabei erachte ich "primitive" Texte sogar als wertvoll, da diese einen gewissen Unterhaltungswert besitzen. Meine Meinung zur Musik: Sie dient der allgemeinen Unterhaltung. Nicht mehr, nicht weniger. Problematisch wird es, wenn man die kritische Texte, wie man sie oftmals im Gangster Rap hat, lebt.

  10. 1 Benutzer sagt Danke:

    Numani (17. March 2016)

  11. #10
    Sora > 2D > 3D Avatar von Sora
    Registriert seit
    Apr 2015
    Ort
    Unter deinem Bett
    Beiträge
    471
    Punkte
    7.422
    Errungenschaften:
    SenpaiHyperaktivGalerie AusstellerErste GruppeTomodachis

    AW: Rap & die Vorurteile

    Früher habe ich sehr viel Rap gehört. Mit der Zeit wurde das immer mehr in der Hintergrund verdrängt, da sich der Musikgeschmack verändert hat.

    Rap kann sehr beeindruckend und tiefgründig sein, wobei man auch sagen muss, dass es wiederum sinnbefreite Raptexte gibt. Der Rap ist vielschichtig, wie der Threadstarter bereits erwähnte. Es gibt für Jeden eine Richtung, die ihm gefallen könnte.
    Traurig finde ich die Rapper, die damit ausschließlich auf die 15-18 Gruppe zielen, da diese meist... sagen wir sehr Eigen ist.
    Oft konnte ich betrachten, wie Rap auch im Alltag gebraucht wurde. Beispielsweise hörte ich mir die selbstgeschriebenen Texte von einem Kollegen an, da er sehr viel von seinem Leben eingebaut hat. Er konnte mit Rap kommunizieren und das gefiel mir.

    Dass Rap nur von "Assis" gehört wird, kann ich nicht befürworten. Rap ist unterschiedlich und deswegen wird es, genau wie bei vielen anderen Dingen, Vorurteile geben.
    Hallo? Ich werde Otaku-Gott!!!!!

  12. #11
    Freigeschalteter Otaku Avatar von SynDic4Te
    Registriert seit
    Apr 2016
    Beiträge
    24
    Punkte
    755
    Errungenschaften:
    3 Monate registriert500 Erfahrungspunkte

    AW: Rap & die Vorurteile

    Ich höre ausschließlich nur deutschen Rap. Für mich macht ein Beat schon 50% eines Rap Songs aus, da dieser auch passend zu der Stimme & dem Text des Rappers sein muss. Ja, ich höre Gangster Rap, aber eher selten.. und wenn, muss es wirklich sehr gut sein. Hauptsächlich höre ich Rap der zum Nachdenken anregt (Über Politik usw.)


    Für mich ist Kianush einer der besten Rapper Deutschlands, leider ist er viel zu unterschätzt und unbekannt...

    Hier mal eines meiner Lieblingslieder von ihm: [Links sind nur für registrierte und aktivierte Nutzer sichtbar. Klicke hier um dich zu registrieren.]
    Meiner Meinung nach stimmt in diesem Song alles... Text, Beat, Stimme, Flow, Video.. alles harmoniert miteinander.
    Er ist einer der wenigen Rapper von denen ich mir das Album + Ltd. Box gekauft habe. Um mich zum kauf eines Albums anzuregen,
    muss es für mich wirklich überzeugend sein. Hört euch mal den Song/die Songs (Sind 2 in einem) an und macht euch ein eigenes Bild .

    Rapper wie Nimo, Haftbefehl usw. die auf Azzlack machen kann ich wiederhin garnicht ab.. insbesondere Nimo kopiert mir zu viel von den Franzosen..
    insbesondere sein Flow.. naja, für mich ist er eher anstrengend und die Beats sind für mich meist nur schlechte Trap Beats die ich garnicht ab kann.



    Das sind so meine Lieblingsrapper: Kianush, Kontra K, PA Sports, KC Rebell, Kollegah

    Meine Lieblingslieder: KC Rebell feat. Xavier Naidoo - Fata Morgana, Jedes von Kianush, PA Sports - Kollateral, Kontra K - Ikarus, Kollegah - Pitbulls & Aks

    Alben die ich schon gekauft hab: Labyrinth (Kontra K), Szenario (Kianush), Eiskalter Engel (PA Sports), ZHT 4 (Kollegah), Fata Morgana (KC Rebell)








    Danke fürs Lesen
    [Links sind nur für registrierte und aktivierte Nutzer sichtbar. Klicke hier um dich zu registrieren.]

  13. #12
    Premium Spender Avatar von Yeezy
    Registriert seit
    Jun 2015
    Beiträge
    33
    Punkte
    1.710
    Errungenschaften:
    Senpai1000 Erfahrungspunkte

    AW: Rap & die Vorurteile

    Ich selber bin ein Rap Fanatiker und ich finde es traurig, dass Rap diesen "Asi Ruf" in der Gesellschaft hat.
    Es gibt keine Musikart mit der man Gefühle, Emotionen, Wahrheiten etc. besser aussprechen kann als mit Rap.
    Klar wenn man die falschen Rapper hört, kann es durchaus sein, dass man ein schlichtweg negatives Bild von Rap hat, aber man muss sich eben auch mal damit auseinandersetzten und verstehen, dass Rap Musik sehr vielschichtig ist und nicht nur aus Asi Inhalten besteht.
    Ein Bushido beispielsweise hat durchaus das ein oder andere Emotionale Lied. Es kommt eben halt gerade ganz darauf an, welches Image der Rapper zum gegenwärtigen Zeitpunkt an den Tag legt und bei Bushido beispielsweise ist es so, dass er im Moment sehr dafür gefeiert wird, dass er eben diesen Asi Style verkörpert.
    Man sollte niemals vergessen, dass viele Rapper eben nur Imagerapper sind. Wenn man darüber rappt, dass man Morgen seine "Feinde durchlöchert" sollte man das echt nicht allzu ernst nehmen, das sagen aber viele Rapper auch selbst den am Ende des Tages dient es trotzdem nur der Unterhaltung. Viele Rapper distanzieren sind von Gewalt usw.

    Hört euch mal Rapper wie Kianush, PA SPORTS oder FARD an.
    Diese Rapper bringen Leidenschaft, Emotionen, Wut, Hass, Trauer auf Papier.
    Ehrlich wenn man sich diese Rapper anhört hat man schnell ein anderes Bild von Rap.

    Meine Meinung, man darf halt Rap nicht allzu ernst nehmen und sollte ebenfalls nicht mit Vorurteilen rangehen, weil man mal einen Song von Bushido oder Farid Bang gehört hat. Hört man sich die richtigen Rapper an, weiß man direkt wie vielschichtig Rap sein kann und man würde die meisten Vorurteile defintiv vergessen.

  14. #13
    Kleiner Experte Avatar von Fr4nc1S
    Registriert seit
    Aug 2015
    Ort
    Westerwald
    Beiträge
    127
    Punkte
    1.375
    Errungenschaften:
    Senpai1000 Erfahrungspunkte

    AW: Rap & die Vorurteile

    Ich bin kein Riesiger Fan dieser Richtung, komme eher aus dem Bereich classic Rock / Reggae , jedoch gibt es auch im Bereich Rap extrem gute Sachen.
    Was mich stört ist das jeder der an deutschen hip-hop denkt heutzutage sofort diese Totalausfälle im kopf hat, diesen unsäglich Möchtegern Gangster rap mitdem diese jungs (sry Künstler sind das nicht^^) versuchen den guten 80ger und 90ger jahre rap aus Amerika zu covern!
    Ich will die aktuellen Rapper nicht alle verschreien, sido zum Beispiel hat mich mit Bilder im Kopf echt davon überzeugt das es mehr druff hat als den arschficksong^^

    Aber lasst uns mal an die "guten alten Zeiten" des Deutschen Rap denken;
    ASD - das Sneak Previev Album ist Top
    Absolut Beginner - ohne Bambule geht nix, das Album hab ich seit 98 auf cd oder mp3, mitlerweile aufm Handy, immer dabei^^
    Sammy, mc rene, fanta 4.... in den 90gern kam in dem Bereich ne menge gutes zeuch raus, leider ist was heutzutage rauskommt Großteils schrott, wer sich nicht richtig artikulieren kann sollte meiner Meinung nach einfach aufhören die schöne deutsche sprache zu verschandeln xD

    Aber leider ist dieser trend auch in anderen Ländern zu spüren, in Amerika, dem Mutterlandes des gangsterraps, wird's auch schlimmer, der gute laune rap wie ihn will Smith und dj jazzy Jeff, mc hammer etc. gemacht haben stirbt auch immer mehr aus.

    Back to Topic, diese art von musik höhren nicht nur assis, jedoch höhren assis in der Hauptsache diese musik^^

    kann man ja bisserl verstehen, eine fausformel im musikbuisness ist ja;

    "Wer arbeiten geht,
    dem sind abend zuspät,
    zu gescheite Gedanken zu dumm.
    Den Tag musst du Loben
    und den Herren dort droben,
    da kommt man einfach nicht drum herrum.

    Die Frauen müssen schmachten,
    Die Typen dich achten,
    das macht man nicht einfach mit Links,
    es ist Heutzutage
    alles ne Frage
    des richtigen Marketings !"


    So Long, euer Fr4nc1S
    Die Maximale Expansion der Knolle steht im Reproportionalem Verhältnis zum geistigem Volumen eines Agrarökonomen.

    [Links sind nur für registrierte und aktivierte Nutzer sichtbar. Klicke hier um dich zu registrieren.]

  15. #14
    Freigeschalteter Otaku Avatar von iTsSteven
    Registriert seit
    Apr 2016
    Ort
    Schweiz
    Beiträge
    24
    Punkte
    816
    Errungenschaften:
    Tagger Amateur3 Monate registriert500 Erfahrungspunkte

    AW: Rap & die Vorurteile

    Aber es ist absurd sich über andere aufzuregen, die sich das gerne anhören.
    Leider wird es aber in unserer Gesellschaft wie auch in der Zukunft so bleiben. Es wird immer Vorurteile geben und dies ist leider nicht aufzuhalten. Denn Medien (Zeitungen und TV-Shows/News) sind meist dafür Verantwortlich denn sie setzten meist solche Gerüchte in die Welt. Tatsache ist, dass dies die meisten direkt auf Anhieb glauben und so fängt schon das ganze Vorurteilen an.

    Ich selber zum Beispiel höre gerne Amerikanischen Rap da ich diesen total Feier. Meistens lasse ich ihn dann "Casual" im Hintergrund laufen.


    Dies war ganz alleine meine Meinung.

    -iTsSteven
    [Links sind nur für registrierte und aktivierte Nutzer sichtbar. Klicke hier um dich zu registrieren.]

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158