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Diskussion Battle Royale Hype - Uninspiriertes Copypaste oder der heilige Gral der Videospielgeschichte?

Dieses Thema im Forum "Talk about" wurde erstellt von GagaManamanga, 19. Juni 2018.

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Battle Royale - Top, Flop oder Wayne?

  1. Macht mir immer noch echt viel Spaß!

  2. Also langsam langweilt es mich

  3. Ich kann es wirklich nicht mehr sehen...

  4. Hat mich nie interessiert

  5. Ich will ein Anime Battle Royale!!1!11!!!

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  1. GagaManamanga

    GagaManamanga Freigeschalteter Otaku Otaku Novize

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    In letzter Zeit werdet ihr sicher(wenn ihr nicht gerade unter einem Stein lebt) auch auf den einen oder anderen Ableger dieses Genres gestoßen sein. So richtig los, ging es ja mit PUBG vor ca. einem Jahr und kurz danach kam auch schon der Überflieger Fortnite. Mittlerweile sind viele weitere Sprösslinge wie Realm Royale, Radical Heights oder sogar schon Parodien wie Totally Accurate Battlegrounds entstanden.

    Bevor ich gleich zu meiner Sicht komme die Frage:
    Was haltet ihr vom Battle Royale Genre? Seid ihr Feuer und Flamme und könnt gar nicht genug von Fortnite & Co. bekommen? Seid ihr dem Battle Royale schon überdrüssig? Oder habt ihr den Hype von Anfang an nicht verstanden und hofft, dass es bald vorübergeht? (vielleicht ihr lebt auch einfach euer Leben und ignoriert es :D)

    Nun zu meiner Sicht:

    Angefangen in der Pubg Beta war ich am Anfang echt begeistert und habe viel Zeit darin investiert. Das mündete dann auch in (für mich) akzeptablen Ergebnissen und vor allem Spaß. Das ließ aber mit der Zeit nach. Da ich leider durch Fortnite "Rette die Welt" sehr vorbelastet war und recht spät Fortnite BR ausprobiert habe kam ich überhaupt nicht rein. Es machte mir dementsprechend relativ wenig Spaß.(auch fehlt mir der Freundeskreis der das Spielt. Die finden das alle "Kinderkacke")
    Mittlerweile Spiele ich Pubg nur noch sehr selten, Fortnite gar nicht und den Rest eigentlich auch nicht.
    Bei Realm Royale sehe ich zwar ein paar coole Features, aber nichts was mich annähernd so langfristig binden würde wie Pubg oder LoL. Ich würde mich also in die Kategorie überdrüssig einordnen. Außerdem werde ich gefühlt immer schlechter. (oder alle anderen besser)
     
  2. Kara

    Kara Freigeschalteter Otaku Otaku Novize

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    Huch, warum hat hier noch keiner einen Beitrag geschrieben? ^^
    Ich mag das Genre, gerade weil ich auch den Film damals sehr mochte. PUBG habe ich von Anfang an mit Freunden gespielt und es hat uns über Monate hinweg Spaß gemacht. Einziger Wermutstropfen waren die Performanceprobleme, aber das hat nichts mit der eigentlichen Spielidee zutun. Als dann Fortnite kam, sie ihr PvE Konzept trotz tonnenweiser backer einfach über Board schmiss und das Konzept von PUBG klaute, war ich sehr enttäuscht. Ich mochte Fortnite, habe dafür bezahlt und wurde im Grunde mit nichts belohnt. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann sie den kostenpflichtigen PvE Teil komplett entfernen und beim kostenlosen BR Part bleiben. Sehr enttäuschend und meiner Meinung nach ein Tritt ins Gesicht. Klar gab es auch vor PUBG andere Spiele in dieser Richtung, z.B. H1Z1 (die später nach dem Erfolg von PUBG auch einige Features geklaut haben, z.b. den Kompass). Richtig geprägt wurde das Genre aber durch PUBG und wenn dann irgendwelche Kinder daherkommen und PUBG haten, weil "Fortnite" so viel besser ist.... stört es mich. Zumal "Fortnite" der Name des PvE Modus ist, den sich die Kinder sowieso niemals mit ihrem Taschengeld leisten würden. Dass nun tonnenweise andere Entwickler auf diesen Hypetrain aufsteigen, war aber klar. Das hatten wir während des letzten Hypes bereits, als DayZ beliebt war und plötzlich überall Zombie-Spiele auftauchten.

    Was mich allerdings an PUBG derzeit bzw. an dessen Community stört, ist das niedermachen von "Campern". Ganz ehrlich, wenn man mich auf einer Insel aussetzt und ich weiß, dass nur der letzte Überlebende "gewinnt", laufe ich doch nicht in die erstbeste Stadt, um einen schnellen Tod zu finden. Stattdessen würde ich mich verstecken, abwarten bis die anderen sich niedergemetzelt haben, und mich dann den 2-3 anderen Spielern stellen. Und genau so spiele ich PUBG auch, weil mir das eigentliche Ziel des Spiels wichtiger ist, als einfach ein paar Kills zu sammeln. Von daher finde ich es sehr schade, wenn man als Pleb oder sonstwas beschimpft wird, weil man vorsichtig ist. Das ist einfach eine Charakter- und Einstellungssache. Es gibt Leute, die es langsamer angehen und das Spiel gewinnen wollen. Und dann gibt es die, die möglichst viel Action haben wollen und lieber noch jemanden mit in den Tod reißen, statt rechtzeitig in den blauen Kreis zu laufen. Ist beides okay, hauptsache man hat auf seine Weise Spaß. Nur die Community hated leider nur gegen eine Seite, das ist schade.
    Oh, und dass man Skins nicht mehr kaufen/verkaufen kann, finde ich auch schade.
     
  3. llll

    llll ヴァストローデ Animes.so Staff

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    Fortnite hat es bzgl. der Community auf ein neues Level der Asozialität geschafft. Die Community interessiert mich zwar nicht, aber der Erfolg dieses Genre zeigt mir, dass Multiplayer keine Zukunft mehr für mich haben wird. Es gibt kein billigeres, plumperes und dümmeres System als PvP Battle-Royale. Es gibt kein Genre, welches mich so wenig reizt.

    Jetzt kommen tausende Entwickler und rotzen ihren Dreck auf den Markt, springen auf den Zug auf und erhoffen sich ein kleines Stück vom Kuchen. Hat man beim Genre MOBA gesehen. Außer LoL und Dota 2 sind sie alle verreckt. Als gäbe es nicht genug Dreck auf dem Markt.
     
  4. Kara

    Kara Freigeschalteter Otaku Otaku Novize

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    Ansichtssache. LoL und Dota2 sind nunmal am Beliebtesten, aber das bedeutet nicht, dass alle anderen MOBAs vom Erdboden verschwunden und verreckt sind. Vainglory hält sich nach wie vor tapfer und rückt weiter in Richtung eSport vor. Ich würde es auch nicht als Klon bezeichnen, da gibt es ganz andere Spiele, bei denen ich nur die Augen verdrehen kann, z.B. League of Angels, die sich mit Gogo-Tänzerinnen auf der Gamescom 2017 präsentiert haben. Brrr. Heroes of the Storm habe ich nie gespielt, aber ich schätze es läuft dort auch nicht so schlecht.

    Von daher bin ich zwar weiterhin gegen die 24234 Klone, denke aber, dass es durchaus Ausnahmen gibt. Nur beim Battle Royale Genre fällt mir gerade keines ein. Eventuell geht Islands of Nyne am ehesten in diese Richtung. Aber wie gesagt, die meisten der Klone sind so erfolgreich, weil sie schlicht und einfach kostenlos sind. Die 3923942394 Kids, die nun Fortnite bzw. Realm Royale hypen, hätten auch PUBG von Anfang an gehyped, wenn es Free2Play wäre. Wenn dann irgendwelche Fortnite Spieler in einem Real Royale Stream auftauchen und lauthals "das spiel ist ein fortnite klon!!!!" rufen, ist das einfach nur lachhaft. Es ist auf jeden Fall schade, dass es so viele toxische Spieler gibt. Statt sich gemeinsam zu freuen und sich gegenseitig anzufeuern, wird viel lieber gelästert und gehated.
     
  5. llll

    llll ヴァストローデ Animes.so Staff

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    Heroes of the Storm hat praktisch keine Relevanz @Kara , kaum einer spielt es und Blizzard weiß das auch. Die Idee dahinter war gut, aber es wurde schlecht umgesetzt. Es eiert vor sich hin und wird von Praktikanten supported. Es ist einfach zu casual und zu langweilig, als dass man wirklich aktiv HotS spielen will. Allerdings sind die Karten und das dadurch resultierende dynamische Spiel damit interessant.

    Fortnite ist eben das neue Minecraft, also ist auch alles ähnliche ein Klon. Dieses Spiel hat mehr als 80.000 Bewertungen (4,5 Sterne) alleine im App Store. Jedes 2. Kind spielt das am PC, auf Konsole etc. Dazu die aktuelle Generation „Gamer“ die dann irgendwann dazu kam, als Videospiele Mainstream wurden und Gamer nun cool sind, statt Opfer. Da kann man nicht viel Niveau erwarten.

    Ich finde es schade, dass es keine wirklich guten MMORPG, Ego-Shooter und Strategiespiele mehr gibt. Allerdings ist das nicht die Schuld von einem Genre.

    Battle-Royale läuft und ist perfekt für die anspruchslose Zielgruppe, die alle vorbestellen was geht. Die Zielgruppe, die F2P in den Himmel lobt und damit Schaden anrichtet, der schon nicht mehr behoben werden kann.

    Black Ops 4 z.B. bekommt statt Kampagne einen Battle-Royale Modus. Darauf hat die Welt gewartet, das wird die „Cashcow“ von Activision wieder vom „Star“ machen.


    Da ich mal gerne gespielt habe ist es einfach nur traurig und ein Armutszeugnis wie sich die Videospielwelt verändert. Das sinkende Niveau der Gesellschaft färbt sich auf die virtuelle Welt ab. Battle-Royale ist auch nur ein weiterer Meilenstein Richtung Rolltreppe abwärts.
     
    SONNYxq gefällt das.
  6. Kara

    Kara Freigeschalteter Otaku Otaku Novize

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    Ah, das mit HotS wusste ich nicht. Ich hatte zuletzt gelesen, dass im Januar um die 300k unique players pro Woche gespielt haben und ging davon aus, dass es zwar nicht allzuviel wächst, aber trotzdem seine Playerbase ganz gut hält. Von daher würde ich nicht zu sehr verallgemeinern, es gibt tonnenweise andere Spiele, die von außen hin im Grunde tot sind, aber den Entwicklern/Publishern scheinbar weiterhin Geld einbringen, weswegen sie still und heimlich noch immer vor sich hinleben (z.B. SWTOR).

    Das sehe ich ganz ähnlich, die Zeiten der MMORPGs dürfte mittlerweile vorbei sein. Ich warte noch immer auf A:IR und Peria Chronicles, in der Hoffnung, dort ein paar Jahre mit meinen Freunden verbringen zu können. Aber gerade weil Pay2Play bei MMORPGs unattraktiv wurde bzw. nicht genügend Geld einbringt, stören mich hier die vielen CashShop Items. Oder anders gesagt, sie verführen mich dazu, zu einem Delfin zu werden. Für einen Wal gebe ich nicht genug Geld aus, aber ein paar hundert Euro habe ich monatlich durchaus in ArcheAge gesteckt, ehe ich alles verkauft und gequitted habe. Daher finde ich es schön, dass sich FFXIV trotz P2P System noch immer so gut hält. Trotzdem scheinen viele Spieler das Interesse an langlebigen Spielen verloren zu haben. Kurze Runden a la PUBG/Fortnite sind beliebter und dementsprechend passt sich die Industrie an. Aber das ist bei YouTube genauso, ein 3 Minuten Video wird eher angeklickt als eines, das 50 Minuten dauert. Man könnte meinen, dass sich viele nicht mehr lange konzentrieren können/wollen.

    Eeeeh, das ist doch etwas zu stark verallgemeinert. Ich hatte ja erwähnt, dass ich PUBG mag und würde mich jetzt wirklich nicht als anspruchslos beschreiben. Aus meiner Sicht spielen anspruchslose Menschen eher Candy Crush, Minecraft und andere Spiele auf ihrem Smartphone. Was genau stellst du dir denn unter einem Spiel für die anspruchsvolle Zielgruppe vor bzw. über welche Ansprüche sprechen wir hier gerade? Imba Grafik, tiefgreifende Story oder komplexe Spielmechaniken? Dafür ist das Battle Royale Genre nicht gemacht, aber aus meiner Sicht ist es ein schöner Zeitvertreib und man kann sich trotzdem das Ziel setzen, zu gewinnen. Gerade bei PUBG hatte ich schon viele Runden, bei denen Taktik & Geschick notwendig waren, um zu gewinnen. Dass es nicht immer so läuft, ist natürlich klar.
    Auch sonst gibt es aus meiner Sicht viele interessante Spiele, weswegen es (noch) nicht bergab mit der Industrie geht. Frost Punk hatte mich über Tage gefesselt und R6S ist auch ein interessantes Spiel, wenn man Shooter mit Strategie mag, allerdings lohnt es sich nur, wenn man ein festes Team hat... sonst ist man schnell in der Kupferhölle gefangen ^^

    Von daher habe ich nach wie vor Hoffnung und das sage ich nicht, weil ich in dieser Industrie arbeite. Es gab schon immer schlechte Spiele oder schlechte Fernsehserien, die den Mainstream gesättigt haben. Das heißt aber nicht, dass es keine guten Dinge mehr gibt. Also Kopf hoch :3
     
  7. llll

    llll ヴァストローデ Animes.so Staff

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    Ich verallgemeinere gerne und übertreibe auch häufig. Sieh es als Stilmittel. :yoyo38:

    Liegt denke ich am Reset. Jede Runde = neue Chance. In MMORPG’s bist du raus, wenn du nicht aktiv spielst. Du brauchst keine Verantwortung für solche kurzen Spiele. Perfekt für casuals, da die ja andernfalls ins Forum gehen und sich beschweren, dass keiner mit ihnen spielen möchte.

    Es liegt auch daran, dass der Glücksfaktor in z.B. PUBG den benötigten Skill massiv senkt. In PUBG kann selbst der alte Hermann Dietrich, der sich mal kurz an den PC des Sohnes setzt, eine Runde recht weit oben sein. In Quake wird der Mann wohl nach 3 Minuten das Spiel verlassen.


    Ich habe mal ein paar Berichte dazu gelesen. Schein sogar bewiesen zu sein. Wenn die Erziehung schon nicht stattfindet und das Kind nicht gefordert wird, dann wundert es mich nicht.


    Eine tiefe Story die auch zum Nachdenken anregt kann anspruchsvoll sein. Eine komplexe Handlung mit Rätseln wie in „The Talos Principle“ ist für viele zu schwer. Oder gar emotionale Spiele wie „Life is Strange“, da vor allem die Jugend oft nicht weiß was sie damit anfangen soll. Spielmechaniken? Das von dir genannte „Rainbow Six Siege“ ist sehr anspruchsvoll. „Quake“ ist anspruchsvoll. Strategiespiele, bei denen nicht nur die Masse zählt.


    Als Realist mit Hang zum Pessimismus ist das nicht ganz so einfach. Ich habe kaum noch Lust auf neue Spiele. Filme werden auch immer langweiliger. Lediglich Serien profitieren durch den Netflix Hype.
     
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  8. exterminus

    exterminus ((-- dragonlord --)) ... ;)) Nolife

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    Ich habe gerne PUBG mit einen Freund von mir gespielt.
    Habe dann aufgehört da er selber meinte wir seinen keine Freunde ...
    War scheisse mal wieder menschlich dermassen entäuscht zu werden.
    Alleine ist mir PUBG zu öde ... naja egal ... das positive ich spiele kaum noch und bin mehr draußen oder trainiere ... und versuche mich nicht mehr von anderen runterziehen zu lassen
     
  9. Cthalin

    Cthalin Freigeschalteter Otaku Otaku Novize

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    Ich halte die ganze Battle Royale Welle für einen neuen Hype der jüngeren Generation. Inzwischen laufen 3D Spiele flüssig auf sehr vielen Geräten, sodass man nicht mehr Diablo im Netzwerk zocken muss. Zeitgleich sind die kleinen Zeitportionen für eine Runde BR auch immer mehr entgegenkommend als stundenlange Partien von früheren Online-/Netzwerk-Spielen. Und warum es grundsätzlich eher gespielt wird als Coop-, Story- oder sonstige Games: Meines Erachtens nach haben viele jüngere Menschen meines Umfelds einen ungesunden Drang danach andere ihres Alters zu übertrumpfen. Und was liegt da näher als ein PVP Game, wenns um Spiele geht. Ist aber bis heute auch nicht meins, bzw konnte ich nie kreischende beleidigende Kinder in Voice Chats eines beliebigen Spiels verstehen - was aber die Kernkundschaft heutzutage auszumachen scheint. ^^