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Sind Schulnoten repräsentativ? Wenn ja, wofür?

Dieses Thema im Forum "Schule, Ausbildung & Beruf" wurde erstellt von NiiXE, 8. Juli 2014.

  1. Jennyfer

    Jennyfer Neuling auf Bewährung Otaku Amateur

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    AW: Sind Schulnoten repräsentativ? Wenn ja, wofür?

    Auch ich habe meine Erfahrungen mit dem deutschen Schulsystem gemacht, und ich muss sagen Ja und Nein. Schulnoten sind repräsentativ, und das sogar sehr stark wenn man einmal dahinter gekommen ist wo das Problem liegt. Denn unser Schulsystem repräsentiert das, was unsere Gesellschaft von ihren Bürgern erwartet: lerne das, was dir vorgebetet wird, und hinterfrag es am besten gar nicht. Wer will schon Bürger in einem Staat haben, die die Politik aktiv verändern wollen, anstatt brav ihre vermeintlichen Repräsentanten zu wählen – wenn überhaupt – und dann maximal am Stammtisch sich zu beklagen wie schlimm doch alles ist. (Nun gut, es tut mir leid für meine Ausschweifung, welche hier sicher nicht zum Thema passt.)
    Auswendig lernen. Wir werden nicht mehr großgezogen um Dinge zu hinterfragen, oder Verbindungen zwischen Sachverhalten herzustellen und demzufolge logische Schlussfolgerungen aufgrund anderer Prämissen ziehen zu können. Nein. Wir lernen, dass Eigenständigkeit leider sogar schon bestraft wird. Schüler die sinnbildlich gesprochen "außerhalb der Box denken" werden mittlerweile von überforderten Lehrern sogar bestraft für ihre Neugier / Kreativität. Und um hier einen kurzen Bogen zu schlagen, nein, ich beschuldige hiermit nicht direkt die Lehrer. Ich selbst habe nach meiner Schulzeit mit vielen meiner ehemaligen Lehrern Kontakt gehalten und bis heute ein gutes freundschaftliches Verhältnis, was mir ebenfalls einen Einblick - wenn auch nur klein - in ihr Leben gegeben hat. Lehrer werden mit jedem Jahr mehr in ihren Handlungsweisen eingeschränkt, Restriktionen werden immer mehr. So einfach wie man damals als Schüler dachte, ist das Leben eines Lehrers nun auch nicht. "Die haben ja auch mehr Ferien als alles andere, und nur fünf Stunden Unterricht am Tag muss ja auch ein Traumjob sein." Nun ja, wenn man bedenkt, dass aus diesem 5-Stunden-Tag dann ein 10-Stunden-Tag wird, nachdem sie dann die Auswertung des Tages, die Vorbereitung für den nächsten Tag, die Korrekturen von Arbeiten etc. hinter sich haben, das vergisst man schnell.
    Aber nun gut, das artet hier zu weit aus, und darauf wollte ich nun auch nicht hinaus. Mein eigentliches Problem ist – natürlich abgesehen von den Lehrmethoden – auch die Konsequenzen, die sie hinter sich her ziehen. Um hier mal eine Anekdote einzubringen:
    Auch wenn ich jetzt schon ein paar Jahre aus der Schule raus bin, so kann ich mich immer noch klar an eine gewisse Mitschülerin erinnern. An sich war sie sicherlich ein nettes Mädchen; hatte immer Bestnoten, denn sie hat ihr halbes (wenn nicht gar mehr) Privatleben geopfert haben um alles auswendig zu lernen. Das merkt man nun mal einfach, denn in fachlichen Diskussionen kam dann meistens nicht viel Eigenes von ihr. Sie schloss mit einem der besten Abschlüsse unseres Jahrgangs ab, und studiert nun Medizin. Und hier sehe ich das dramatische Problem, denn in der Medizin läuft es einfach nicht immer nach Lehrbuch. Ein Patient A kann Symptome von mehreren Krankheiten aufweisen oder, fehlende Symptome einer bestehenden Krankheit.
    Damit würde ich meinen Post abschließen, schlussendlich jedoch noch: Das ist meine subjektive private Meinung, ich möchte damit keinen Beleidigen und bin ebenfalls, sollte sich jemand dazu berufen fühlen mich berichtigen zu wollen, offen für den Dialog.
     
  2. syth

    syth Damn Daniel Otaku König

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    AW: Sind Schulnoten repräsentativ? Wenn ja, wofür?

    Tagchen

    Kommt ganz drauf an wo in der Schule. In der, bei uns genannten Sekundarstufe, ist es ähnlich wie von
    beschrieben. Zwar darf man hinterfragen etc. aber darauf wurde nicht eingegangen (ich hatte da eher Glück mit Lehrer, andere hatten das Glück nicht) denn es war immer auswendig lernen. Es wurde zu wenig diskutiert und zu wenig Hirn angewendet. Es wurden bei Tests nie Interpretationsfragen gestellt. Die Frage war eher, "wann kam Hitler an die Macht" [-> einfach das auswendig gelernte Datum hinschreiben], als "Lese die Quelle und erkläre, weshalb Hitler überhaupt an die Macht kommen konnte." [-> hier kann man schreiben, weshalb das Volk dies überhaupt zuließ, wie es dem Volk ging etc.] (Wir sollten uns ausserdem genau die gleiche Frage bei AfD (bei uns SVP) und Donald Trump stellen. Wieso werden diese überhaupt unterstützt vom Volk? Das System ändern, dass die Leute so verzweifelt werden lässt, ist hier eher die, für lange Zeit betrachtet, Lösung, als die genannte Person und Partei zu stoppen; aber das ist ein anderes Thema :D)

    Jetzt im Gymnasium merke ich, dass das was ich einst lernte, so falsch ist. Nehmen wir das Chamäleon als Beispiel. Wir hatten gelernt, dass dieses seine Farbe ändert um sich zu tarnen. Bald merkte ich, dass dies völliger Blödsinn ist. (wen es interessiert: es ändert die Farbe um die Körpertemperatur zu regeln) Oder dass der Mensch vom Affen abstammt, ist auch eine Lüge. Wir haben nur den gleichen Vorfahren. Ich denke beim Studium wird dies noch mehr der Fall sein. Immer lustig zu sehen, was alles falsch ist, was ich für richtig hielt.

    Du hast hier vollkommen Recht! In der Schule gilt zu oft Theorie vor Praxis. Nur im Berufsleben ist die Praxis häufig wichtiger und Auswendiglernen kommen schnell ins Schwitzen. Auswendiglerner entwickeln kein Bauchgefühl wie es Faule tun.

    Ausserdem: wenn jemand euch als faul beschimpft, sagt: "Ich bin nicht faul, sondern effizient ;)" - ist nämlich wahr, verschwendet euer Leben nicht nur mit Lernen, alles mit Mass!
     
    SONNYxq gefällt das.
  3. syman8989

    syman8989 Neuling auf Bewährung Otaku Amateur

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    AW: Sind Schulnoten repräsentativ? Wenn ja, wofür?

    Eigene Erfahrung: Schulnoten für das Studium - ja. Studiumnoten für die Arbeit - jain. Als Streber (xD) mit nem 1er-Schnitt hatte ich auch x Bewerbungen schreiben müssen, bis es mal geklappt hat. Viel wichtiger sind hierbei Artikulationsfähigkeit, Glaubhaftigkeit, erste Berufserfahrung und Auslandskompetenzen. Die Noten vermitteln vielleicht auf dem Papier eine erste Vorstellung. Diese kann aber, vorallem bei sehr guten Noten, die Erwartungen unglaublich hoch schrauben und bei einem ersten persönlich Kontakt schnell abstürzen...
     
  4. Near

    Near Delivery God Nolife

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    AW: Sind Schulnoten repräsentativ? Wenn ja, wofür?

    Schulnoten verlieren meiner Erfahrung nach immer mehr an Bedeutung. Zumindest in der Arbeitswelt. Klar wer studieren möchte kommt meist nicht drum herum. Aber in der Arbeitswelt zählen dann ehr andere Qualifikationen. Bzw. werden Schulnoten nur ganz zu Anfang noch als wichtig betrachtet und verlieren, je länger es her ist, immer mehr an Bedeutung.

    Auch ein schönes Beispiel, ich habe vor kurzem meine Ausbildung abgeschlossen mit 1,6 und wollte es meinem neun Betrieb vorlegen und man sagte mir nur „Ja gucke ich mir gerne an, brauchen wir aber nicht.“ Hat niemanden so wirklich interessiert, nach vorigen Schulzeugnissen wurde ich nicht einmal gefragt, nur Arbeitszeugnisse natürlich. Meinen Gefühl nach sind denen heute einfach soziale Faktoren und die tatsächlichen Erfahrungen und Talente wichtiger, als Schulnoten.

    Man sollte sich aber trotzdem mühe geben und das nicht zu sehr schleifen lassen, damit es einen ggf. nicht den Start versaut, falls es doch mal wem wichtig ist.
     
  5. Pyscho Knuffi

    Pyscho Knuffi Fujiwara no サイコ Seelenverkäufer

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    AW: Sind Schulnoten repräsentativ? Wenn ja, wofür?

    Nein definitiv nicht.

    Mal von dem Schrott an Unterrichtstoff denn man manchmal bekommt, ist es heut zu Tage einfach zu viel geworden. Die Kinder werden aufs lernen getrimmt und haben kaum noch Freizeit. Wem nimmt man dann übel das sie einfach keine Lust haben zu lernen und dann die Noten drunter leiden müssen?

    Wir werden wie Maschinen behandelt und benotet, obwohl es eigentlich gar nicht möglich ist. Ich mein, die Leher(Nicht jeder) nehmen kaum noch auf schwächere Schüler Rücksicht und denen ist es auch meist egal ob wie es verstehen oder nicht. Wie mein früherer Mathe Leher(Der immer 30 Minuten oder Stunden zu spät kam) meinte: "Wenn ihr das nicht versteht seit ihr in der 10ten Klasse falsch. Das ist Freiwillig, also könnt ihr gehen wie ihr wollt". Dennoch ich musste die ganze Zeit mit ihm Diskutieren, bis er überhaupt eine Formel erklärte und dann verstanden es die meisten auch nicht. Es kann doch nicht sein das die Schüler die es halbwegs verstehen dafür da sind es denn anderen zu erklären, dafür sind doch die Leher da oder sind die nur Dekoration?!

    So kann man einfach keine Guten Noten bekommen. Die im Endeffekt einfach schlechte Ausbalancierung sind. Noten von 1-6 können doch nicht reichem um das Potential/Intiligenz eines Menschen wieder zu geben! Es ist vielleicht einfacher für Arbeitgeber die mit schlechten Noten auszusortieren, aber ist es denen damit geholfen?
    Ich finde man könnte mehr auf dem Zeugnis schreiben außer die Noten. Evtl eine Bemerkung welcher Leher die Fächer unterrichtet hat und wie der Schüler sich in diesem Unterricht verhaltet hat. Wenn es nämlich derbe Unterschiede im verhaltet gibt muss ja was gewesen sein oder nicht?

    Naja, es interessiert heutzutage ja kaum jemanden was mit Kinder oder Senioren passiert.
     
  6. jenstv

    jenstv Kleiner Experte Otaku Experte

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    AW: Sind Schulnoten repräsentativ? Wenn ja, wofür?

    Irgendeine Art von Bewertung muß es geben, damit außen stehende schnell den ungefähren Stand der Fähigkeiten feststellen können. Z.B: der zukünftige Arbeitgeber feststellen kann ob der Kandidat lesen, schreiben und rechnen kann.

    Die normalen Noten im Unterricht vom Lehrer sind oft subjektiv. Lieblingsschüler und fleißige bekommen oft eine Note höher als eigentlich angebracht, die faulen und unangenehmen werden etwas tiefer bewertet. Dazu kommt mit Arbeiten über nur ein Thema hilft auswendig lernen. Beim nächsten Thema (Stoffabschnitt) ist das vorherige "Wissen" vergessen und der neue Stoff wird auswendig gelernt.

    Da ist eine Abschlußprüfung viel aussagekräftiger. Die Fragen werden zentral unanhängig ausgewählt (aus einem großen Wissensgebiet). Die Bewertung erfolgt von einem Kommitee. Da ist aufgrund der Menge an evtl. abgefragtem Stoff auswendig lernen nicht möglich.

    Das sieht man häufig an Lieblings 2er Schülern die dann die Prüfung mit einer 4 machen. Und die faulen uneifrigen 3er kriegen eine 1-2 hin.

    Das Abschlußzeugnis ist auch seltsam. Die vom Lehrer vergebene Note geht zu 50% und die Prüfungsnote geht auch zu 50% ein. Also eine subjektiv vom Lieblingslehrer vergebene Note zählt genauso viel wie eine unabhängige Prüfungsnote.

    Das in der Schule derzeit viel zu viel Müll gelernt werden muß ist schon längere Zeit klar. Der Stoff muß um den fürs spätere Leben irrelevanten Teil erleichtert werden. Das wichtige muß im Vordergrund stehen. Dann verkürzen sich die Schulzeiten und mehr Freizeit entsteht. In dieser kann man sich in einer AG oder Weiterbildung passend zum Interessensgebiet austoben.

    Mathe und Deutsch sind wichtig. Andere Naturwissenschaften reicht die Hälfte des jetzigen Stoffs. Wer mehr wissen will kann das Nachschulisch in einer AG lernen.
    Die anderen Fächer könnten deutlich gekürzt werden.

    Nur so ein Gedanke ;)

    PS: in den USA z.B. werden bei potentiellen Azubis natürlich erstmal die wichtigen Noten begutachtet (lesen, schreiben, rechnen) danach wird aber mit großem Interesse der außerschulische Teil gelesen. Die Clubaktivitäten sind sehr wichtig. Es werden 3 Clubmitgliedschaften praktisch erwartet, sonst gilt man als faul und interessenlos.
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. Juli 2016
  7. Yuka

    Yuka тнε wıccαn Otaku König

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    AW: Sind Schulnoten repräsentativ? Wenn ja, wofür?

    Ich finde nicht, dass Noten einen Schüler in irgend einer Art repräsentieren.
    Klar ist ein Schüler für sein Noten verantwortlich und wenn man schriftlich jedesmal 3-4 Punkte abliefert kann man am Ende des Jahres keine 15 Erwarten aber
    wenn ein Lehrer einen Schüler mag/ nicht mag, gibt es immer einen gewissen Grad denn ein Lehrer selbst bestimmen kann und die Note somit verbessern oder verschlechtern kann. (Klar ist nicht jeder Lehrer so, aber viele sind in der Hinsicht doch recht ungerecht.) Manche haben nun mal Glück, andere nicht, ich gehörte wohl auch zu den ''Unglücklichen.'' :D
    Und das größte Problem ist, man kann es nicht beweißen, wie soll ein Schüler denn seine mündliche Note die in den meisten Fächern 50% ausmachen beweißen`? Meiner Meinung nach gar nicht. aber es ist wohl auch für einen Lehrer schwer 20+/- Schüler zu bewerten.
     
  8. llll

    llll ヴァストローデ Animes.so Staff

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    AW: Sind Schulnoten repräsentativ? Wenn ja, wofür?

    Wie bereits erwähnt sagen Schulnoten und Punkte nur aus, wie gut man das Spiel mitgespielt hat. Dazu zählen nicht nur der eigene Fleiß, sondern auch die Beziehung zum Lehrer und das Verhalten an der Schule und anderen Schülern gegenüber. Ein gutes Abschlusszeugnis erleichtert einem den Einstieg in die Berufswelt und verliert dann mit den Jahren an Wert bis es bedeutungslos ist. Die Noten/Punkte in Deutsch und Englisch sind wichtig, Mathe in einigen Bereichen auch aber ansonsten sollten sich Schüler die Fächer aussuchen können.


    Sag das mal den Schülern in Japan oder China. Das was die an Zeit in der Schule verbringen ist abartig. Da wir aber nur unser System gewohnt sind, ist es normal das als zu viel zu empfinden und das stimmt auch. Der Unterricht ist oft weder interessant noch sinnvoll. Aber gut, dass weiß so ziemlich jeder.

    In der Oberstufe existiert das Punktesystem, also 1-15 Punkte. Das ist etwas genauer als das Notensystem. Aber auch das gibt im Endeffekt nur wieder, wie gut sich der jeweilige Schüler an das System angepasst hat. Auch wenn man in der Mittelstufe eher reproduziert, also auswendig lernt, kann man mit genug Aufwand die Oberstufe schaffen.
     
  9. LuXXX

    LuXXX Freigeschalteter Otaku Otaku Novize

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    Bei mir waren die Noten auch nicht repräsentativ. Meine mittlere Reife habe ich gerade so bestanden und im Anschluss ein Fach-Abi dran gehängt, welches ich mit einem Schnitt von 3 bestanden habe. Bei meinen späteren Bewerbungen für eine Ausbildung hatte mein damaliger Arbeitgeber auch nicht auf die Noten geachtet, ihm war es wichtig was von der Materie zu verstehen und wie der soziale Umgang mit den anderen Mitarbeitern ist. Nach der Ausbildung bin ich noch ca. 1 Jahr im Unternehmen geblieben und habe dann den Arbeitgeber gewechselt und dort wollte Niemand mehr meine Zeugnisse sehen... Und heute stehe ich sehr erfolgreich im Berufsleben inkl. Personalverantwortung, Firmenwagen und weiteren tollen Dingen die ich nicht mehr missen möchte :)
     
  10. Sleepwalker

    Sleepwalker Freigeschalteter Otaku Otaku Novize

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    In gewisser weise ja, aber meiner Meinung nach ist eine Einteilung von 1 - 6 nicht unbedingt die Richtige Wahl. Man kann die Schüler schon bewerten, aber es wäre besser wenn man dazu jedesmal so etwas wie eine kurze "Beurteilung" schreiben würde (oder sogar die Noten ganz durch diese ersetzen würde). Denn diese zeigen viel besser wo die Stärken und Schwächen liegen als eine einfache Zahl.
     
  11. 0bur

    0bur Freigeschalteter Otaku Otaku Novize

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    Also ich sage mal so: Noten sind relativ, jedoch muss ein Maßstab gesetzt werden, wodurch halt eingeteilt wird an dem es einfacher ist Personen zuzuordnen. Noten spiegeln nicht wieder wie Intelligent jemand ist. Man kann natürlich eine 1 im Zeugnis stehen haben, weil man viel weiß, aber leider habe ich auch solche Erfahrungen gemacht, wo nach Sympathie Noten verteilt wurden. Wer in der ersten Stunde halt den super Eindruck hinterlassen hat, wurde halt dementsprechend auf den Händen getragen und das ist insbesondere im Abitur häufiger vorgekommen. Aus meiner Sicht sind Noten unnötig, da Kinder, Jugendliche nicht anhand einer Zahl zu etwas besserem oder schlechteren zugeordnet werden. Es sollte vielmehr auf die Fähigkeiten eingegangen werden, die ein Kind /Jugendlicher hat und dies sollte gefördert werden. Mit dem Schulsystem das wir hier in der BRD haben, ist das ganze schwer. Das bereits ab der 4. Klasse anhand der Noten entschieden wird, welche Schulform man später aufsuchen wird, tut man sich halt manchmal keinen Gefallen mit. Repräsentieren tun die Noten ziemlich wenig, wie bereits erwähnt ist es halt dadurch nur einfacher einzuteilen.
     
  12. King-Arthur

    King-Arthur Neuling auf Bewährung Otaku Amateur

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    Wofür Noten ... mhh. Ich würde sagen, es ist sehr kompliziert die Leistungsfähigkeit, das Potential und die persönliche Neigung eines Menschen abzubilden. Das Schulsystem versucht es eben über verschieden Fächer die am Ende des Jahres mit einer Zahl bewertet werden. Diese kann aber alles oder nichts sagen. Wer gute Noten hat, muss sich um vieles nicht sorgen. Bei schlechten Noten können die Gründe vielschichtig sein. Faulheit des Schülers oder z.B. ein schlechter Lehrer.
     
  13. Test©

    Test© Kuma-kun Premium

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    Ich halte Schulnoten nur für bedingt repräsentativ. Eine bloße Zahl gibt zwar einen ungefähren Maßstab an, sagt letztendlich immer noch zu wenig über den Gesamtzustand aus. Am genausten wäre es wenn die Lehrer für jeden Schüler eine kleine Beurteilung schreiben würden, dann könnte man sich von der Person auch ein besseres Bild machen. Aber auch bei dieser Idee müsste man erstmal schauen wie gut sie sich umsetzen lässt, denn bei der Menge an Schülern und Fächern würden die Lehrer dann einige Zeit daran sitzen.
     

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