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Was fällt euch zu Fernbeziehungen ein?

Dieses Thema im Forum "Liebe & Beziehung" wurde erstellt von fabilord98, 26. Feb. 2014.

  1. Mondwoelfin

    Mondwoelfin Kleiner Experte Otaku Experte

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    Meine erste lange Beziehung (2 1/2 Jahre) war eine Fernbeziehung zwischen drei Bundesländern. Also die lagen Zwischen uns xD. naja, ich kann halt aus Erfahrung sagen das mit der Zeit die Angst wächst, ob es lkange halten kann. Ich hab ihn immer nur in den Ferien gesehen und manchmal einfach nur eine Woche oder so. Es war wirklich eine heftige Zerreisprobe. Als dann noch ein freund von ihm mir schrieb, das er mit anderen Mädels was am laufen hat... Vertrauen zu haben auf eine große Entfernung ist heftig. Letzten endlich ist es dann wirklich wegen einem Vertrauensbruch von ihm kaputt gegangen... Naja... Fernbeziehungen sind nicht für jeden was <.< Was schade war, weil er wirklich meine erste große Liebe war...
     
  2. Grunttanamo

    Grunttanamo Freigeschalteter Otaku Otaku Novize

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    Hatte bereits 4 Fernbeziehungen und bis jetzt waren 3 davon schrecklich.
    Die Entfernung macht einem wirklich sehr zu schaffen, vor allem die Angst das der Partner nicht Ehrlich ist, zerreißt einen Förmlich auseinander. Eifersucht ist hier ein absolutes Tabu Thema (zumindest habe ich das so Erfahren müssen).
    Ich war nie besonder stark Eifersüchtig, aber die kleinsten Anzeichen einer Eifersucht haben direkt mega den Stress ausgelöst.
    Stunden kam keine Antwort (in einem Zeitabschnitt, wo ich wusste das die Person erreichbar war) und, wenn man sich dann etwas "zickig" verhalten hat um einfach nur zu zeigen "hey vergiss mich doch nicht" und schon wurde ich teilweise mega angemacht.

    Man kann nichts für seine Gefühle, deswegen.. Fernbeziehungen kommen vor, aber.. die Chance bei sowas verletzt zu werden ist zumindest so wie ich es Erlebt habe ziemlich hoch..
     
  3. paulbaer

    paulbaer Freigeschalteter Otaku Otaku Novize

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    Auch ich muss mich leider hier anschließen und habe bereits meine 2. Fernbeziehung , die erste hielt 3 Jahre und nun sind es bereits fast 4,5 Jahre.
    Ziel der Beziehung sollte eigentlich in nächster Zeit bei mir in der Heimat werden.
    Denn so mit knapp 30 ist man so langsam doch in dem Alter der Kinder kriegen und Familienplanung angelangt :)
    Diese Form der Beziehung hat einen Vorteil , man sieht sich nicht täglich , streitet seltener und nutzt die Zeit am Wochenende intensiver. Aber eben auch genau darin seinen Nachteil, wenig Zeit füreinander und unter der Woche ist man immer allein und kann die Zukunft nicht zusammen planen und gestalten.
     
  4. Near

    Near Delivery God Nolife

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    Ich würde mal sagen es kommt drauf an. Aber generell würde ich davon abraten.

    Es kommt meiner Meinung nach wirklich darauf an, wer so eine Fernbeziehung führt. Viele - und da zähle ich auch mich zu - können das nicht.
    - Es fehlt einfach die körperliche Nähe bzw. hat man diese nur recht selten und muss es fest einplanen, da es mit größeren Reisen verbunden ist.
    - Man sieht sich hauptsächlich Digital über (Video-)chats, Telefonate usw.
    - Das Thema Eifersucht und Vertrauen spielt auch eine große Rolle. Der Partner könnte denken, dass man sich das, was der Partner einen gerade nicht geben kann, einfach wo anders holt (Betrügen), da dieser es "ja eh nicht mitbekommt"

    Das wären so die klassischen Gründe, die dagegen sprechen. Aber wenn sich zwei finden, die sich bedingungslos vertrauen können und auch damit klar kommen, sich nicht so oft richtig zu sehen, kann es durchaus funktionieren.
    Was ich nur jedem mit auf den Weg geben kann: Bevor ihr euch in eine Fernbeziehung stürzt, lernt denjenigen richtig (face 2 face) kennen. Das ist bei einigen einfach so ein krasser Unterschied, wie man sich im Chat und wie man sich real verhält...
     
  5. Dark Justice

    Dark Justice Freigeschalteter Otaku Otaku Novize

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    Also ich war in einer, dann kam halt die Trennung. Die ging zwar knapp 4 Jahre, aber ich kann für mich sagen das ich sowas ungern noch mal durch machen will.
    Da es schon ziemlich hart ist finde ich. Also nicht nur das es auf die Dauer echt auf die Tasche geht,
    sondern auch das Gefühl seiner Partnerin nicht beistehen zu können, da man viel zu weit weg wohnt.
    Das hat mich immer sehr belastet, dass ich Sie einfach nicht zu jeder zeit sehen konnte
    Ich weis jetzt natürlich nicht wo das nächste mal der Apfel hinfällt und in wen man sich dann verliebt.
    Aber grundsätzlich empfehle ich es keinem und suche mir lieber von Anfang an jemand der in greifbarer nähe wohnt
    Alles was länger wie 2std weg bedeutet, klappt auf dauer ned.
     
  6. rinserofwinds

    rinserofwinds Freigeschalteter Otaku Otaku Novize

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    Ich könnte das nicht.
    Also vielleicht für ein paar Monate, aber so auf Dauer?
    Nee, irgendwann wäre mir das zu wenig.
    Ich will ja auch am Leben meiner Partnerin Teil haben und nicht nur Wochenendbesuche, die ja dann auch nichts "echtes" sind.
    Kenne auch keinen, bei dem das auf Dauer geklappt hat.
     
  7. Yuka

    Yuka тнє нєямιт. Otaku König

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    Was heißt denn nichts "echtes"?
     
  8. rinserofwinds

    rinserofwinds Freigeschalteter Otaku Otaku Novize

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    Na damit meine ich, dass man so in erster Linie die "Schokoladenseite" mitnimmt.
    Aber für mich gehört der Alltag genauso dazu.
    Bitte nicht falsch verstehen, daher hab ichs ja extra in Anführungszeichen gesetzt, das ist natürlich meine subjektive Ansicht dazu.
    Für mich würde da nach einer Weile die Tiefe fehlen, die man dadurch bekommt, wenn man zusammen was durchsteht und das eben nicht nur maximal von Freitag bis Sonntag.
    Aber ich bin auch Langzeitbeziehungstyp, die aktuelle ist gut 14 Jahre lang.
    Wer mit einer Fernbeziehung glücklich wird, dem gönn ich das, nur eben für mich wäre es nichts.
     
  9. neo2006

    neo2006 Freigeschalteter Otaku Otaku Novize

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    Ich würde da rinserofwinds zustimmen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man die Treffen bei einer Fernbeziehung als etwas besonderes gestaltet - sich von der erwähnten "Schokoladenseite" zeigt. Das ist natürlich schön und angenehm... solange es bei der FERNbeziehung bleibt.
    Wenn das Fernbeziehungskonzept dann durch Zusammenzug oder auch nur durch den Umzug in die selbe Stadt/Gegend in ein frequentierteres Beziehungskonzept gewandelt wurde, führten bei mir und vielen Freunden das Wegfallen dieses Besonderen/Geplanten/Schokoladenseitigen, dass der Alltag sehr an der gegenseitigen Wahrnehmung gezerrt und über kurz oder lang, teilweise mit hässlichen Anwandlungen, zu einem Ende der Beziehung geführt hat.

    Ich will damit nicht sagen, dass dies eine feste Regel bzgl. Fernbeziehungen ist, aber man sollte es bei einem potentiellen Zusammenzug im Hinterkopf behalten und vielleicht schon vorher mehr Alltag mitsamt der damit verbunden Charakteristik einfließen lassen.
     
  10. gondoal1414

    gondoal1414 Neuling auf Bewährung Otaku Amateur

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    Hatte zwar noch nie eine Fernbeziehung, kann mir aber nicht vorstellen das eine Fernbeziehung richtig funktioniert.
    Entweder muss einer immer zum anderen Reisen (was sehr aufwendig ist und teuer ist) oder man sieht sich nur via Skype oder Telefoniert was mir persönlich in einer Beziehung nicht reicht. Wenn ich eine Beziehung habe möchte ich auch Körperliche nähe und Dinge wie einfach einen Abend mit meiner Freundin vor dem Fehrnseher verbringen ohne darüber nachzudenken wann wir uns das nächste mal sehen.
     
  11. NikoBellic

    NikoBellic Freigeschalteter Otaku Otaku Novize

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    Bis 2016 hatte ich eine Fernbeziehung, waren zwar nur 100 km, aber mit der Zeit hatte ich schon bemerkt, wie die Luft einfach raus ist. Von Ihr hörte ich immer, was sie gerade mit ihrer Freundin macht und man selber ist dann Zuhause, geht Arbeiten und hat dann keine Gelegenheit, mal eben vorbei zu fahren. Hinzu kam halt, das sie mich auch mehrfach wie sich im Nachhinein erfahren hat, betrügt hat und so kam es letztendlich zur Trennung. Wie heißt es so schön, Shit Happens, das Leben geht weiter.
     
  12. Kara

    Kara Kleiner Experte Otaku Experte

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    Ich denke, das Hauptproblem bei vielen Beziehungen, ist das Aufeinandertreffen der unterschiedlichen Tagesverfassungen. Wie erkläre ich das am Besten... Man(n) hatte einen stressigen Tag, möchte einfach nur vor dem TV sitzen und ein wenig entspannen. Die Partnerin dagegen hatte einen super Tag auf Arbeit, wurde vom Chef gelobt, will die Freude mit ihrem Liebsten teilen und möchte mit ihm ausgehen. Der wiederum hat keine Lust/Kraft und sie denkt, er wäre faul oder desinteressiert. Das alles staut sich irgendwann auf und es gibt Streit.
    Dieses Problem haben schon normale Beziehungen, bei Fernbeziehungen ist das noch schwieriger, weil man dem Partner nicht "ansieht", welche Laune er gerade hat bzw. in welcher Verfassung derjenige eine SMS liest.

    Eine richtige Fernbeziehung hatte ich nicht, aber meine bessere Hälfte war für einige Wochen beruflich im Ausland. Die Zeitverschiebung hat es durchaus etwas schwierig gemacht, hin und wieder haben wir aber doch miteinander geschrieben. Es gab auch einen kurzen Skype Anruf, durch den ich gelernt habe, dass ich es unglaublich langweilig finde, wenn man schmuddeligen Kram vor einer Webcam macht. Aber ich schätze, das gehört für viele auch zu einer Fernbeziehung. Wäre ich über Monate oder sogar Jahre in einer Fernbeziehung, würde ich mir sorgen machen, dass mein Partner das Interesse an mir verliert und jemanden findet, der örtlich gesehen nicht so weit entfernt ist. Von daher haben alle meinen größten Respekt, die das überstehen und irgendwann erfolgreich zusammenziehen :)
     
  13. xawaal

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    Ich hatte mal eine Fernbeziehung, wo man sich nur ab und an an über's Wochenende gesehen hat. Mittlerweile würde ich mich auf sowas nicht mehr einlassen wollen. Sich sehen / gemeinsame Unternehmungen / körperliche Nähe per Termin / nach Plan in einem festgesetzen, begrenzten Zeitfenster entspricht einfach nicht dem was ich mir vorstelle und wünsche. Ich möchte die Möglichkeit haben, das alles zu bekommen, wenn man es grad braucht, Bock hat, etc. und das nicht alles unter einen Hut bringen, wenn mal wieder das vorrausgeplante, monatliche gemainsame Wochenende ansteht. Bedürfnisse halten sich schließlich nicht an irgendwelche auf'm Kalender markierten Tage.
    Bei einer Fernbeziehung, auf so großer Distanz wie es bei uns der Fall war, fehlt es einfach erheblich an Spielraum für Spontaneität.
    Es war auch echt so, dass ich schon auf der Anreise von über 5 Stunden das Wochenende durchdacht und mir im Kopf zurecht gelegt habe, was teilweise die ganze Vorfreude überschattet und eher für Durck als Lust gesorgt hat.
    Wir haben beidseitig am Ende wirklich so darunter gelitten, dass ich schließlich dahin gezogen bin. Die Beziehung hätte mit Sicherheit nicht so lange gehalten, wenn wir dieses Modell so weitergeführt hätten.
     
  14. Sherry

    Sherry Momoiro no Hime 桃色の姫 Seelenverkäufer

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    Ich hatte selber noch keine Fernbeziehung, aber ich glaube ich kann sagen dass das nichts für mich ist.
    Ich bin ein Mensch der die Nähe des anderen sehr braucht, wenn mein Freund alleine im Urlaub ist geht es mir schon relativ schlecht.
    Denke das ist auch aufgrund meiner psychischen Verfassung einfach so. Die Eifersuchts Gedanken wären bei mir wahrscheinlich auch sehr präsent.
    Zumal ich auch mal gerne was mit Partner und Freunden zusammen mache, was aufgrund eines festen Zeitfensters dann ja auch schwierig werden könnte, weil man vielleicht die Zeit lieber alleine mit dem Partner verbringt, oder die Freunde keine Zeit haben an den Tagen.
    Ich glaube wenn man sich nur alle paar Monate o.ä. sieht lernt man sich auch nicht richtig kennen. Da gehört doch mehr Zeit dazu.
    Ich bin auch an einem Punkt angekommen wo es um feste Lebensplanung geht, da würde eine Fernbeziehung überhaupt nicht passen, wenn keiner von uns bereit wäre umzuziehen. Und ich möchte es niemandem zumuten hunderte Kilometer von Zuhause wegzuziehen. Wenn dann doch irgendwas schief läuft ist es oft schwer sich dann wieder umzuorientieren was Wohnung etc. angeht.