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Westliche "Jungendsprache" in Animes: Verfälscht oder echter Mehrwert?

Dieses Thema im Forum "Anime Talk" wurde erstellt von McFly, 26. Apr. 2018.

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"Was gebt Ihr Euch lieber auf die Ohren?" ;)

  1. Kreative Synchro, mit westlichem Einfluss

  2. Die richtige Mischung macht’s

  3. So nah wie möglich am Original bzw. der Japanischen Kultur (sama; kun; chan)

Das Ergebnis kann erst nach Abgabe einer Stimme betrachtet werden.
  1. McFly

    McFly Premium Spender Premium

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    Hallo zusammen.

    Viele von Euch gucken bestimmt Animes mit deutscher Synchronisation.

    Ab und zu versuchen Synchronstudios westliche Jugendsprache/Slang in Animes einzubauen, wie z.B. im Fall von „Undefeated Bahamut Chronicle“ oder etwas dezenter wie in "Gate - Staffel 2".

    Ich persönlich mag es lieber wenn sie möglich nahe an der Übersetzung bleiben,
    aber wie ist es bei Euch?


    Update:
    Hier ein paar Beispiele mit kleiner "Spoilerwarnung" zum Anime "Undefeated Bahamut Chronicle"
    Zum Video (Vimeo)
    Zum Video (Videobin)
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. Mai 2018
  2. MacRul3z

    MacRul3z #TeamChitoge Seelenverkäufer Ex-Mitarbeiter

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    Mir fällt da jetzt grad kein Beispiel ein, die zwei oben genannten Animes hab ich nicht auf Deutsch gesehen ^^ wäre glaube ich ganz gut wenn du da ein spezifisches Beispiel geben könntest.

    Grundsätzlich lässt sich jedoch sagen, je näher am original desto besser! Eine gute Synchro versucht so nah wie möglich am original zu bleiben aber dennoch Sinn zu machen. (Manche Übersetzungen, würden für uns einfach keinen Sinn machen) Bin aber sowieso kein Fan von Deutschen Synchros, gibt leider nur ein paar wenige die wirklich gut sind.
     
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  3. kepzlock

    kepzlock Freigeschalteter Otaku Otaku Novize

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    Ich bevorzuge synchronisierte Anime, aber wenn ich Untertitel sehen möchte, dann schaue ich mir die Versionen mit offiziellen Untertiteln an, da die Fansubs die Ehrenbezeichnungen "kun", "san", "sama" verwenden und Namen auf Japanisch beibehalten, während die offiziellen Untertitel alles übersetzen
     
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  4. Kara

    Kara Kleiner Experte Otaku Experte

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    Oh Gott, oh Gott, oh Gott. Gerade erinnere ich mich an einen Anime, den ich mir bei Crunchyroll angesehen hatte. Diesen gab es auch mit deutscher Synchro, die ich mir angesehen habe. Sie war nicht unbedingt gut, aber ich dachte mir, dass ich mir zumindest 1-2 Folgen ansehen kann... tja, weit gefehlt. Ich hatte zwischendurch schon ein mulmiges Gefühlt in der Magengegend. Irgendetwas sagte mir, dass etwas nicht stimmt. Und als ein weißhaariger Charakter plötzlich über JAPANISCHE GHOST BUSTERS sprach, war mir klar, dass hier etwas gewaltig schief lief. Ich habe also deutsch Synchro + Original mit deutschen Untertitel angesehen... seht euch diesen Unterschied an:

    Deutsch: http://www.crunchyroll.com/yamada-kun-and-the-seven-witches/episode-2-kiss-me-okay-753107
    Zeit: 3:49 - 3:52
    Text: "Wir tun einfach so als wären wir die japanischen Ghost Busters mit Haaren in Regenbogenfarben."

    Original mit Untertiteln: http://www.crunchyroll.com/yamada-kun-and-the-seven-witches/episode-2-kiss-me-okay-678947
    Zeit: 3:49 - 3:52
    Text: "Dann müssen wir wohl so tun, als wären wir hier bloß aus Interesse am Übernatürlichen beigetreten."

    Dazwischen liegen WELTEN. Ich war richtig geschockt und fand es sogar dreist, dass man damit den kompletten Anime ins Lächerliche gezogen hat. Mich stört eine Eindeutschung wirklich nicht, z.b. Herr/Frau/Fräulein, aber sowas hier ist eindeutig zu viel. Habt ihr sowas auch schonmal entdeckt?
     
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  5. homura

    homura kleine Sekirei Premium

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    Ich bin für die richtige Mischung machts^^

    Bei der deutscher Sprache finde ich es einfach unmöglich wenn die -san, -chan und co. dranhängen würden. Das passt einfach nicht zu unserer Sprache.
    Auch die Beispiele von dir finde ich teilweise extrem. Aber an und für sich stört mich das eindeutschen nicht unbedingt.
    Ich bin grad dabei Inuyasha zu schauen und weil ich nebenbei was am Laptop machen will schaue ich natürlich auf Deutsch und bis jetzt stört mich die Synchro gar nicht - eigentlich ziemlich gut für dieses "Zeitalter" da hab ich wirklich schon Schlimmeres gehört
     
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  6. A4L

    A4L Freigeschalteter Otaku Otaku Novize

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    Also Jugendsprache ist mir noch nicht wirklich in Animes aufgefallen. Ich bin prinzipiell für eine Übersetzung, die so nah wie möglich am Original ist. Wenn es aber für das Verstehen der Handlung notwendig ist etwas anders zu übersetzen, weil wir hier beispielsweise über bestimmte japanische Kulturdetails nichts wissen und somit den Sinn eines Dialogs nicht nachvollziehen könnten, dann ist die Abweichung okay. Die Japnischen Endungen wie -san, -chan, -sensei finde ich aber auch im deutschen okay, da sie zur Kultur gehören und bekannt sind. Perverse finde ich es, wenn dann wie bei GoT selbst Namen ins deutsche übersetzt werden, da fall ich ja lachend von der Couch :D
     
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  7. Kara

    Kara Kleiner Experte Otaku Experte

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    Naja, du hast doch in einem anderen Thread erwähnt, dass du in den 90ern die ganzen RTL2 Animes gesehen hast. Von daher hieß der Hauptcharakter aus Pokemon "Ash" statt "Satoshi"; Sailormoon hieß "Bunny" statt "Uasagi"; der Einzelgänger aus Digimon hieß "Matt" statt Yamato und der beste Freund von Yuugi war "Joey Wheeler" statt "Jounouchi Katsuya". Somit kannst du es gar nicht so schlimm finden, wenn du die Serien damals schon mochtest und zu dieser Zeit waren westliche Namen Gang und Gäbe, um einen Anime in westlichen Ländern zu vermarkten. Ich sehe darin kein so großes Problem und komplett neue Namen sind mir durchaus lieber als falsch ausgesprochene, wie es zb. in der RTL 2 Version von Naruto war ("Sasuuuuuuke"). Um auch deine Kritik zu Game of Thrones anzusprechen... ganz ehrlich, vor dem Hype waren durchaus ältere Leser die Zielgruppe dieser Bücher und es gibt SEHR viele Menschen in den 40ern+, die kein oder kaum Englisch sprechen. Aus diesem Grund ist es verständlich, dass auch hier Namen eingedeutscht werden, damit die Leser sich etwas unter den Namen und Orten vorstellen können. Stell dir vor, dein Lieblingsbuch hat tonnenweise indische Namensbezeichnungen. Dir würde die wage Vorstellung fehlen, wie ein solcher Ort aussehen könnte. Unter "Eiseninseln" stellt man sich den Ort besser vor als unter "Iron Islands" (wenn man kein Englisch kann!). Deswegen finde ich es durchaus fies, solche Entscheidungen als "pervers" zu bezeichnen. Nur weil heutzutage sehr viele (junge) Menschen Englisch sprechen, gilt das noch lange nicht für alle :)
     
  8. A4L

    A4L Freigeschalteter Otaku Otaku Novize

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    Naja, mein "pervers" war natürlich eine Übertreibung. ;-) Ich verstehe dein Argument und es ist nachvollziehbar, erst recht, wenn in den Büchern bereits eingedeutscht wurde - zumal die auch schon wesentlich älter sind als die Serie :)
    Das mit Susuuuuuuuuuuuuuuuuuke finde ich persönlich ganz schlimm...
    Was die anderen Namensbezeichnungen angeht, ist mir das so gar nicht bewusst gewesen. Da in Japan ja stellenweise eine sehr westliche Orientierung herrscht, dachte ich, dass man diese auch so im Original findet. Dennoch ist es dann kein Argument für Jugendsprache, sondern für kulturelle Anpassung, um einmal ein besseres Verständnis zu erreichen und wahrscheinlich viel wichtiger eine gute Vermarktung zu haben ^^
     
  9. Hans Mueller

    Hans Mueller Neuling auf Bewährung Otaku Amateur

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    Ich persönlich finde, daß sich die Übersetzung so nahe wie möglich an das Original halten sollte. Und wenn es Dinge gibt, die halt ganz spezifisch die japanische Kultur betreffen, dann kann man ja einen Informationstext einblenden. Einige Fansub-Gruppen machen ja so was.

    Ein Problem bei der sogenannten „Jugendsprache“ ist auch, daß sie sich schnell ändert. Was dieses Jahr noch cool ist, kann nächstes Jahr schon Asbach Uralt sein.
    Hinzu kommt auch, daß selbst nicht alle Jugendlichen diese „Jugendsprache“ sprechen bzw. verstehen. Von den regionalen Unterschieden will ich gar nicht erst anfangen.

    Einen Vorteil dürfte dies Jugendsprache allerdings haben. Man hat mehr Möglichkeiten den Text so anzupassen, daß er halbwegs Lippensynchron ist. Auf so was wird in Deutschland bei der Produktion der Synchro meines Wissens nach sehr geachtet. Daher werden auch teilweise die Übersetzungen ziemlich stark angepaßt.
     
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  10. Xeasa

    Xeasa Neuling auf Bewährung Otaku Amateur

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    Meiner Meinung nach sollten Animes so nah wie möglich am Original bleiben.. da ich es nicht nur interessant finde die Örtlichkeiten in Animes zu entdecken sondern auch die Gepflogenheiten der Menschen.. mir ist klar das ein Anime der Realität nicht ferner seihen könnten.. aber ich meine dass ich lieber ein "Kanpai" zum Anstoßen höre als wie ein ordinäres hauen wir das mal weg oder "Prösterchen" oder ein Haruka-kun als wie Huruleinchen. :)
     
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