Welcome to our Community
Wanting to join the rest of our members? Feel free to sign up today.
Sign up

Home Office

ruslancolbert

Otaku Novize
17 März 2022
26
4
3
43
Machen hier viele mittlerweile Arbei von zu HAuse aus? Bei mir kam das wie bei vielen ab Corona start. Sitzt jetzt also schon 2 Jahre zu Hause. Auf der Arbeit wurden viele Verträge bereits dauerhaft umgestellt. Hab mich aber dazu entschieden das nicht mitzumachen für immer und ziehe bald also wieder morgens los. Ich sehe natürlich schon Vorteile schwinden wie immer geile Musik. In Leerlauf kann man auch mal die Wäsche machen oder Müll rausbringen. Aber ich bin auch kein besonders disziplinierter Typ also würd ich vermutlich nach 10 Jahren 300KG wiegen oder sonst was treiben. Wer weiss, Schnaps im KAffee oder psychisch krank werden. Wie is das bei euch?
 

Vexz

Otaku König
1 Sep. 2013
180
93
28
34
Bayern
Bei meinem aktuellen Arbeitgeber haben wir (leider) nur zwei Tage in der Woche Home Office. Ich persönlich hätte es lieber, drei oder noch besser vier Tage in der Woche im Home Office zu sitzen. Ausschließlich von Zuhause aus zu arbeiten wäre aber glaube ich auch nichts für mich. Da würde ich dann doch irgendwann zu sehr vereinsamen, da ich alleine wohne. Dazu kommt, dass ich es eigentlich auch schön finde, hin und wieder mit den Kollegen ein Gespräch von Angesicht zu Angesicht (nicht über Webcam) führen zu können. Ich persönlich bin zumindest überzeugt davon, dass das für die Zusammenarbeit mit den Kollegen auch förderlich ist.
 

Yuka

тнε wıccαn
Otaku König
29 Juli 2016
335
159
48
Ich hätte überhaupt kein Problem mit 4 oder sogar 5 Tagen Homeoffice, im Gegenteil. Ich habe schon im Studium gemerkt, dass meine Noten viel besser geworden sind, als ich einfach so lernen konnte, wie ich wollte. Auf der Arbeit merke ich, dass ich an HO-Tagen viel mehr erledige als im Büro. Natürlich schalte ich auch ab und zu die Spülmaschine ein, aber das ist bei weitem nicht so viel, wie täglich im Büro mit Kaffepause verbracht und geplaudert wird. Als ich viel HO hatte, fand ich meine Work-Life-Balance viel besser als jetzt. Aus diesem Grund habe ich mich auch für meinen nächsten Job für 4 Tage HO entschieden, da ich sowieso mehr in einem internationalen Team sitze, ist es egal, ob ich auch von zu Hause oder im Büro an der Sitzung teilnehme. Anders ist es bei f2f-Meetings, da komm ich gerne mal ins Büro, weil das mMn um einiges effizienter ist als Team.

Aber es kommt auch extrem auf den Typ an. Ich kenne auch viele, die überhaupt nicht fürs Alleinsein oder fürs selbstständige Arbeiten gemacht sind. Wenn Disziplin und Motivation fehlen, dann kann es auch sehr schnell nach hinten losgehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
Reaktionen: Virgel

ruslancolbert

Otaku Novize
17 März 2022
26
4
3
43
Bei uns gabs auch schon vorm HO ein Ungleichgewicht in der Performance. Wenige machen die Hauptarbeit und die anderen stehe mit KAffetasse aufm Flur rum. Das is jetzt noch schlimmer geworden. Aber da immer alles weggearbeitet wird interessierts keinen. Sebstständig arbeiten is für mich nicht das Problem. Das find ich sogar echt super. Aber halt die Disziplin könnte leidern und meine Sozialen Fähigkeiten :-)
 

icke1989

Otaku Novize
15 Dez. 2022
21
4
8
Arbeit von zu Hause ist zum Teil ganz in Ordnung, die Effektivität leidet nur etwas darunter. Die Disziplin ist natürlich auch ein ganz wichtiger Fakt. Darüber hinaus arbeite ich bei einem Fertigungsunternehmen und der enge Austausch mit der Fertigung ist wichtig für das Verständnis der Produkte. Die Gleichberechtigung mit den Werkern wäre bei einem dauerhaften Homeoffice auch nicht gegeben.
 

KenichiS

Otaku Amateur
16 Dez. 2022
5
2
8
Bei mir im Büro wird das HomeOffice dynamisch mit 1-2 Remote-Arbeitstagen pro Woche geregelt. Die Möglichkeit zur Arbeit von daheim aus gab es zwar schon vor Corona, aber wurde zu der Zeit nicht wirklich viel genutzt und war bei vielen auch nicht so gerne gesehen.
Mittlerweile hat sich das geändert und HomeOffice wird von fast allen Mitarbeitern genutzt und hat die berühmte WorkLife-Balance durchweg verbessert.
Die Effizienz ist nicht nur geblieben, sondern in Teilen sogar gestiegen. Wir haben uns aber gemeinschaftlich darauf geeinigt min. 1x die Woche einen Termin hinzubekommen, bei denen sich zumindest die Team-Mitglieder einer Gruppe im Büro treffen, um dann gemeinsam Mittag zu Essen und Meetings in Person abhalten zu können. Das klappt sehr gut und sorgt dafür, dass das Zwischenmenschliche und der "Teamgeist" nicht verloren geht.
Ich könnte mir auch nicht vorstellen dauerhaft aus dem HomeOffice zu arbeiten.
 

Fuchsling

Otaku Novize
1 Dez. 2021
20
4
3
Ich kann zu diesem Thema nur Hass verbreiten.

Mein Arbeitgeber hat mit Beginn von Corona das Ding als Sprungbrett genutzt und hat alle Mitarbeiter in das Home-Office verfrachtet. Wir arbeiten zwar teilweise mit sogenannten Flex-Verträgen, die können aber nur noch einen Bruchteil der Mitarbeiter angeboten werden, denn aus einer ganzen, gigantischen Etage ist uns nur noch ein kleiner Bereich geblieben, den wir sogar untervermietet haben. Bis auf wenige Meetingräume und ein paar Zellen, wo echte Arbeitstiere hocken, ist uns nichts geblieben.

Natürlich wurde dementsprechend den Mitarbeitern, die nun seit über 2 Jahren Zuhause hocken, Equipment bereitgestellt - Und zwar der allerletzte, billige Dreck, den man per Sofortkauf bei Amazon finden konnte. Als IT-Administrator habe ich hier kein Mitspracherecht. Ergonomische Tastaturen, höhenverstellbare Bildschirme? Headsets mit Mikrofon, was nicht so klingt, als ob ich direkt in die Blechdose quatsche? Ausgleich für steigende Strom- und Internetkosten? Nichts davon. Absolut gar nichts. Es werden sämtliche Kosten gnadenlos heruntergedrückt - Aber warum? Die roten Zahlen, die man immer zu Anfang eines Jahres prognostiziert, verschwinden zum Jahresende, es bleibt Geld übrig, aber wo isses nur.. Naja, vielleicht beim zehnten Haus, welches sich der CEO gekauft hat. Who knows.
 

Kronox

Otaku Amateur
19 Okt. 2022
10
0
1
Von meiner Seite kann ich das Gegenteil berichten.

Ich bin seit zwei Jahren dauerhaft im Homeoffice. Die Tage, an welchen wir uns in der Firma getroffen haben kann ich an einer, vielleicht zwei Händen abzählen.
Diese male waren gemischt, zwischen dringenden Tätigkeiten vor Ort und auf der anderen Seite dem zwischenmenschlichen Wunsch mal wieder ein paar Kollegen in Reallife zu sehen und vielleicht was Mittagessen zu gehen.

Das ganze klappt auch soweit Tadellos ist allerdings nicht für jedermann eine sinnvolle Sache.
Manche haben die Möglichkeiten zu Hause vielleicht garnicht da kein eigener Bereich für die Arbeit zur Verfügung steht, oder es sind Kinder im Haus welche die Konzentration Tagsüber massiv beeinträchtigen.
Unter solchen Umständen kann ich es natürlich verstehen, wenn man lieber seinen Alltag zurück möchte und die Atmosphäre des Büros zurückersehnt.

Für mich funktioniert das ganze.
Meine Arbeit ist erledigt, so wie vorher auch.
Ich verbringe kein 2-3 Stunden mehr pro Tag im Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln und spare mir die Kosten zur Arbeit zu kommen.
Dafür Kostet es mehr Strom und Heizwärme, die unlängst nicht günstiger geworden ist.
Gut, da aber mitlerweile Nachwuchs im Haus ist, ist mir die gesparte unnütze Lebenszeit lieber als das (wenn überhaupt) gesparte Geld pro Monat. So kriege ich wenigstens noch etwas mit und bin nicht schon aus dem Haus wenn alle schlafen und komme wieder zurück wenn Sie schlafen.

Mehr Gehalt gab es dafür nicht, aber ich komme ganz gut über die Runden würde ich sagen. Man möchte ja nicht Klagen 😏
 

ruslancolbert

Otaku Novize
17 März 2022
26
4
3
43
Ich kann zu diesem Thema nur Hass verbreiten.

Mein Arbeitgeber hat mit Beginn von Corona das Ding als Sprungbrett genutzt und hat alle Mitarbeiter in das Home-Office verfrachtet. Wir arbeiten zwar teilweise mit sogenannten Flex-Verträgen, die können aber nur noch einen Bruchteil der Mitarbeiter angeboten werden, denn aus einer ganzen, gigantischen Etage ist uns nur noch ein kleiner Bereich geblieben, den wir sogar untervermietet haben. Bis auf wenige Meetingräume und ein paar Zellen, wo echte Arbeitstiere hocken, ist uns nichts geblieben.

Natürlich wurde dementsprechend den Mitarbeitern, die nun seit über 2 Jahren Zuhause hocken, Equipment bereitgestellt - Und zwar der allerletzte, billige Dreck, den man per Sofortkauf bei Amazon finden konnte. Als IT-Administrator habe ich hier kein Mitspracherecht. Ergonomische Tastaturen, höhenverstellbare Bildschirme? Headsets mit Mikrofon, was nicht so klingt, als ob ich direkt in die Blechdose quatsche? Ausgleich für steigende Strom- und Internetkosten? Nichts davon. Absolut gar nichts. Es werden sämtliche Kosten gnadenlos heruntergedrückt - Aber warum? Die roten Zahlen, die man immer zu Anfang eines Jahres prognostiziert, verschwinden zum Jahresende, es bleibt Geld übrig, aber wo isses nur.. Naja, vielleicht beim zehnten Haus, welches sich der CEO gekauft hat. Who knows.
Bei uns ähnlich wenn auch nicht in ganz so dramatischen Zügen schätz ich. Platz für deutlich weniger MA. Ich hab nicht 1 €uro extra bekommen seit Beginn der Pandemie obwohl ich hier höhere Kosten hab. 1€ Tastatur und Maus war schon immer Standard. Und wenn man Glück hat sitzt man aktuell bei 19C im Büro. Je nach Sitzplatz.
 

OKIDOKI

Otaku Novize
10 Nov. 2021
20
3
3
Ich bin etwa seit Februar 2020 im Home-Office bzw. arbeite zu ca. 90 Prozent von dort. Auf Grund von Solar haben sich meine Kosten nicht erhöht. Wärme ebenfalls nicht. Dazu spare ich mir den Fahrtweg an den meisten Tagen. Gleichzeitig hab ich in der Zeit ca. 13 Kilo abgenommen, da ich wegen des vielen zu Hause hockens mehr Sport gemacht habe.
Auch die Ausstattung vom Arbeitgeber ist völlig in Ordnung und auf dem neuesten Stand. Was wohl eher daran liegen dürfte, dass ich meine Arbeit ansonsten nicht machen könnte. Irgendwelche Regelungen in den Arbeitsverträgen haben wir eh nicht. Die Organisation des Büros läuft über die Absprache der Mitarbeiter und für jeden ist auch ein Platz vorgesehen. Meine Arbeit kann - bis auf wenige Ausnahmen - immer Zeit und Orts unabhängig gemacht werden.

Die einzige negative Entwicklung würde ich in der Entgrenzung meiner Arbeitszeit sehen.

An den Beiträgen lässt sich jedoch schon ablesen: Für manche hat es Vorteile und für manche Nachteile. Hängt halt sehr von den Arbeitgebern und natürlich der Branche ab (gibt halt auch welche, die können gar kein Home-Office machen).
 

TheDood

Otaku Novize
5 Dez. 2021
21
1
3
Ich sehe das so, wie die anderen hier. Homeoffice hat seine Vor- und Nachteile. Ich kann mich zu Hause besser konzentrieren und mit den großen Bildschirmen zu Hause effizienter arbeiten, als auf den kleinen Full-HD Monitoren im Büro. Außerdem ist es angenehm keinen langen Arbeitsweg auf sich nehmen zu müssen und sich morgens nicht immer rausputzen zu müssen. Aber ich bin mir nicht so sicher, ob ich das für immer so haben möchte. Im Büro mit den Kollegen kommunizieren zu können und beisammen zu sitzen, sich im Meeting gegenüber zu sitzen/stehen, ist auch nicht verkehrt.
Angenehm finde ich auch, dass man im Meeting nebenher arbeiten kann, wenn mal etwas ist, wo man nicht zu 100% die Aufmerksamkeit auf das Besprochene richten muss.

Also alles pro und contra.
 

SzumR

Otaku Novize
14 Sep. 2023
21
2
3
Ich bin auch sehr viel im Home Office aber gerade mit einem kleinen Kind ist das ein Segen, ich sehe so viel was ich nicht mitkriegen würde wenn ich den ganzen Tag nicht da wäre. Meetings und sowas finde ich allerdings in Präsenz trotzdem besser, diese Teams Meetings mit 20 Leuten sind sehr anstrengend.
 

Necratos

Otaku Novize
27 Apr. 2017
20
1
3
Ich habe die Möglichkeit unbegrenzt im Home Office zu arbeiten, meistens sind das dann 4 von 5 Tagen. Für mich ist das vor allem wegen dem Arbeitesweg super, da ich ansonsten 3 Stunden am Tag unterwegs wäre und die Stelle wohl auch nicht angetreten hätte. Auch kann ich meistens wesentlich konzentrierter Arbeiten, als wenn ich im Büro bin und um mich herum telefoniert, gequatscht oder sonst was gemacht wird.
Als größten Nachteil würde ich wohl die soziale Komponente sehen, die dadurch etwas auf der Strecke bleibt.
 

Revy

Elf
Seelenverkäufer
6 Juni 2013
419
68
33
29
myanimelist.net
Nach 2 Jahren Master in der Coronazeit, wo ich Null Austausch hatte und mich das arg mitgenommen hat, arbeite ich jetzt seit 1 1/2 Jahren Vollzeit in einer Agentur und bin dauerhaft im Home Office.

Hier muss ich auch dazu erwähnen, dass meine Agentur (inter)national gut aufgestellt und vernetzt ist, und verschiedene Work Spaces je nach Stadt und Land hat. Meine Agentur ist darauf ausgelegt, dass man von überall aus arbeiten kann, weswegen ich mich auch für die Agentur überhaupt entschieden habe. Digitaler Nomade, eben. Auch haben wir Aufgaben mit Deadlines und Zeiterfassung auf Vertrauensbasis. Und es funktioniert.

Ich persönlich bin sehr zufrieden mit dem Home Office. :yoyo206:
Ich kann meinen Alltag viel besser gestalten, sehe meinen Partner noch öfter, kann mit ihm Essen, in der Mittagspause kann ich mich um Wohnung und Haustier kümmern und hab nach Feierabend keine Langen Wege vor mir. Auch wenn ich körperliche Beschwerden habe, oder mich nicht gut konzentrieren kann (bzw. einfach auch mal einen miesen Tag habe), kann ich das im Home Office deutlich besser als wenn man mich ins Office schicken würde.

Allerdings bin ich auch geräuschempfindlich geworden und finde es schrecklich, wenn in XXL Büros unzählige Leute Meetings halten oder telefonieren. Naja ich dafür hab ich immerhin schon in meine Sony Noise Canceling Kopfhörer investiert. Andererseits nutze ich auch mehr Strom und Heizung natürlich.

Aktuell wird über eine "kleine" Officepflicht von 3 Tagen diskutiert, um Mitarbeiterbonding zu betrieben. Ich finde aus Zwang wird nie etwas gutes. Bei 1 bis max. 2 Pflichttag(en) bin ich noch einverstanden, allerdings sollte man den Mitarbeitern die Flexibilität eben auch zulassen.

Ab und zu vermisse ich es auch ein wenig den Austausch mit Kollegen, ABER ich hab genug Meetings in der Woche, sodass ich auch Leute "sehe" und mit ihnen rede. Das ist zwar nicht dasselbe wie Flurgeflüster, aber für mich in Ordnung. Zu einem Work Space gehen und mich mit random Menschen unterhalten, kann ich jederzeit.