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Sinn des Lebens

Dieses Thema im Forum "Philosophie" wurde erstellt von zeitfenster, 29. Jan. 2017.

?

SINN DES LEBENS BEANTWORTET !!??

  1. JA

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  2. NEIN

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  3. zum Teil

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  1. zeitfenster

    zeitfenster Neuling auf Bewährung Otaku Amateur

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    in meinen augen ein echt interessante frage habt ihr sie mal versucht logisch zu beantworten.....

    in meinen augen
    versuch 1:
    punkt 1. stellt man sich ein Knobelbecher vor mit einem würfel , man würfelt.... eine zahl kommt raus .....

    stellt euch mal vor man könnte das gleiche noch einmal wiederholen.... allso gleiche kraft einwirkung gleiche ausgangssituation usw.....ich weiß das es nicht möglich ist weil selbst die einzeller auf dem würfel anders rum kriechen.... aber stellt euch das mal vor man könnte es....

    kommt die gleiche zahl raus...: bei genau gleichen bedingungen ?!

    ich sage mal ja......

    stellt euch jetzt mal vor...
    wir könnten leben erschaffen aus dem nichts ....... allso intelligentes leben....
    dieses würde in meinen augen nicht gehen weil der haubt unterschied zwischen einer ki und uns ist nun mal das wir eine begrenzte anzahl an zeit haben .... die ki nicht ........ wir haben bedürfnisse die sich entwickeln.... zb: bauen krieren erschaffen ihrgent was sinfolles mit seinem leben anfangen und wann es blos flaschen sammeln ist ;) ... weil wir nicht wissen wann es zu ende ist... wir wissen nur das es zu ende sein wird....... die ki hat unendlich lange ... hypothetisch von daher unsterblich .... packt man das mit der schöpfungstheorie in einem topf... ergibt alles einen sinn.... wir können nicht von anfang an ewig leben .... weil wir diesen antrieb nicht hätten etwas zu tun ... darum leben wir... selbst wenn du nichts mehr sagen kannst schwerst behindert bist und zb nur noch träumen kannst ... versuchst du noch was sinnvolles in deinen träumen zu tun... was für dich sinn ergibt ... ...

    so warum jetzt der würfel fragt ihr euch ..... ganz einfach alles die jetzt auf JA es kommt das selbe raus .... habe ich eine zweite frage.....

    versuch 2:
    . stellt man sich ein Knobelbecher vor ,mit mehreren würfeln , man würfelt.... mehrere zahlen kommt raus

    gleicher versuch .. selbe umwelt bedingungen und kraft... einwirkung usw... alles das selbe man wiederholt diesen versuch nochmal mit mehreren würfeln ... was nicht geht ... weil auf ein mikroskopisch kleine atomzahl es halt nicht möglich ist es zu wiederholen aber was ist wenn.. müssen die würfel an den selben stellen zusammen treffen und es kommt das gleiche raus ..... so wenn du jetzt auch wieder JA sagst ... denn gratuliere ich zur erkenntnis

    die erkenntnis:

    Phase 1 stellt euch vor....:
    ... 1mio jahr später kann man errechnen wie sich essen und bewegungen auf jede zelle des körpers auswirken... damit meine ich zb: wie der mensch und die muskeln auf 0,001 mg zucker reagieren

    möglich ?!

    Phase 2
    eine weitere mio. jahr später man kann das gehirn errechnen.. das heist man kann errechnen was wer denkt und wie er es denkt weil zb das baby bei der geburt nach liks schaut....

    möglich?

    Phase 3

    eine weitere mio jahr später:
    man kann den zusammen schluss errechnen aus phase 1 und 2... das heist man weiß mit was für einer kraft der mensch den knobelbecher schüttelt und in welcher richtung... dabei kann man vorhersehen was der mensch tut und was er macht

    möglich ??

    Phase 4

    eine weitere mio jahr später:
    die letzte... wir errechnen das mal eine Unzahl von menschen und umwelteinflüssen und tieren und gegenstände und atome...

    möglich...??

    denn du alles für möglich erachtest denn denn leben wir in einer welt die vorher bestimmt ist jede reaktion und aktion ist eigentlich errechenbar und somit

    DENKEN WIR;WIR HABEN EINEN FREIEN WILLEN HABEN IHN ABER GAR NICHT
    WIR KÖNNEN NICHT VON ANFANG AN EWIG LEBEN
    WEIL WIR KEINEN DRANG HABEN WAS ZU TUN UND NUR VOR UNS HIN VEGETIEREN WÜRDEN

    WAS DENKT IHR =)
     
  2. Myst

    Myst Neuling auf Bewährung Otaku Amateur

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    Ein Ja und Nein war mir für diese Art von Thread leider zu simpel also habe ich mal versucht mich mit dem Thema zu beschäftigen:

    Soweit ich das richtig gelesen/verstanden habe sagst du im Grunde genommen, dass man irgendwann alles berechnen kann was passiert unter bestimmten Szenarien. Das wird vermutlich nie funktionieren, da man nicht berechnen kann wohin ein Elektron um den Atomkern schwirrt, da dies nach heutiger Erkenntnis totaler Zufall ist. Stellen wir mal dennoch beide Annahmen auf:

    Annahme A: Alles ist berechenbar
    Mit dieser Annahme schließt du aus, dass es den Zufall gibt. Falls man alles berechnen könnte wäre das Leben eine Art von Dominosteineffekt, dann wäre der Sinn des Lebens einfach, dass wir existieren müssen damit das Universum sein "Ziel" erreicht. Das Universum könnte nicht ohne uns bestehen, diese Lücke wäre unmöglich zu füllen weil alles von Anfang bis Ende vorbestimmt ist. Dann wäre das Ziel unseres Lebens einfach nur andere Sachen zu beeinflussen. Klar würde dann das Leben eine Art von vorbestimmter Simulator sein.

    Annahme B: Zufall existiert
    Hier gehe ich gegen die menschliche Natur die denkt für alles muss es einen Grund geben. Die Logik ist meiner Meinung nach auch nur eine Art von Simulator um das Leben etwas besser verstehen zu können. Ohne die Logik würden wir untergehen im Chaos unserer Welt.
    Das Universum (und somit auch das Leben) hat und wird sich nach dieser Annahme immer per Zufall weiterentwickelt bis zu einer bestimmten Sackgasse an der es nicht weitergeht. Damit ist jeder Baustein und jede Handlung totaler Zufall. Durch Zufall haben wir uns moralische Eigenschaften und Denkmuster angeeignet. Durch Zufall haben wir Gene bekommen die uns zu dem machen was wir heute (zumindest körperlich) sind. Bei dieser Annahme wird unser Leben von einem regellosen Zufall bestimmt. Damit sind wir nicht Dominosteine sondern eher Kugeln in einem dreidimensionalen Raum die zufällig umherschwirren.

    Der Unterschied zwischen beiden Annahmen ist folgender:

    - Annahme A besagt, dass es nur einen Weg gibt. Somit sagt Annahme A aus, dass der Weg irgendwann an einem Punkt enden wird.
    - Annahme B gibt uns unendlich viele Wege. Annahme B sagt also aus, dass es keinen Endpunkt gibt, sondern eher einen Ergebnisraum der unendlich groß ist.
    Wenn es also Zufall gibt, dann heißt das, dass wir per Zufall entscheiden können. Andernfalls sind wir tatsächlich nur ein willenloser Baustein eines scheinbar ungeordneten, aber in Realität doch geordneten Systems.

    Du gehst in deiner These von dem Sinn des Lebens aus und beziehst dich aber nur auf eine einzige Person. Wenn ich diese Antwort beantworten müsste würde ich sagen, der Sinn meines Lebens ist es ein Teil eines größeren Ganzen zu sein.
    Wie lange wir Leben halte ich jedoch für unwichtig, das ist für mich nur eine körperliche Begrenzung. Selbst wenn ich ewig leben würde, würde ich versuchen alles zu verstehen und kennen zulernen. Dadurch würde ich also das Leben nur noch stärker begreifen, vorantreiben und erleben wollen. Wir wissen außerdem nicht ob eines Tages keine unendlich lebende künstliche Intelligenz entstehen kann. Für einen Fortschritt im Leben muss meiner Meinung nach immer etwas besseres entstehen können. Etwas was die Welt noch besser empfinden kann und diese noch besser versteht als wir es tun. Nur weil etwas nicht so ist wie wir, also aus organischen Molekülen besteht, bedeutet das doch nicht, dass ein künstliches geschaffenes Wesen aus Metall nicht fähig sein wird zu irgendwann zu Denken. Es ist nur anders, aber alles was in diesem Universum entsteht ist doch ein Teil davon.

    Für mich ist der Sinn des Lebens, dass wir etwas verändern und bewirken wollen. Ob das vorbestimmt ist oder nicht ist meiner Meinung jedoch nicht von Wichtigkeit. Der absolute Sinn des Lebens sollte sein, dass das Universum versucht sich selber zu verstehen. Wir sind eher einer der Wege des Universums um das zu erreichen. Wir sind Teil einer großen Dynamik die sich entfaltet, also ein Versuch das Universum zu verstehen. Wenn wir scheitern wird es etwas anderes besseres geben. Wie das entsteht, ob durch Natur oder durch Menschenhand (was wiederum ja auch in gewissen Sinne durch Natur, also uns enstehen würde) ist nicht von Bedeutung. Als Beweis hierfür muss man nur die Evolution betrachten, durch die sich Lebewesen immer weiter angepasst und verbessert haben. Vom Einzeller zum komplexen Menschen und vielleicht irgendwann zum künstlich geschaffenem Superhirn?
    Rein objektiv versucht ein Haufen von Atomen das Universum, also sich selbst zu verstehen.

    Jetzt nochmal zu Annahme A und Annahme B:

    Wenn man jetzt beide Annahmen betrachtet. Dann würde Annahme B logisch gesehen für das Ziel des Universums mehr Sinn ergeben. Durch Annahme B, also den Zufall hat das Universum eine viel größere Spanne an Möglichkeiten als durch die vorgefertigte zufallslose Kettenreaktion in Annahme A. Durch Annahme B sollte es außerdem möglich sein dass es Paralleluniversen gibt. Somit hat jedes Paralleluniversum einen gemeinsamen Anfang und ein unterschiedliches Ende. In der Gesamtheit von allen Paralleluniversen entwickelt sich jedoch dieser unendlich große Ergebnisraum. In jedem dieser Universen hat jeder Baustein egal ob groß oder klein, die Macht, allein schon durch seine Handlung bzw. durch seine Existenz etwas zu bewirken.

    Schlussendlich ist für mich der Sinn des Lebens, das Universum das versucht sich seiner selbst bewusst zu werden. Persönlich stimme ich eher für Annahme B, also dass wir dynamische Teile (Teilchen mit Entscheidungsfreiheit) eines riesigen Systems sind.
     
    Saiko gefällt das.
  3. zeitfenster

    zeitfenster Neuling auf Bewährung Otaku Amateur

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    in meinen augen ist der zufall berechenbar weil alles errechenbar ist im nachhinein.... jeder winkel jeder kreis und wenn nicht jetzt denn später
    das es ein ziel haben muss steht nicht fest bei beiden nicht, wenn eine unentliche zeitspanne vergegeben ist denn gehts immer weiter...
    ich glaube der mensch darf auch darauf nicht kommen das es alles vorgegeben ist... weil sonst das leben keinen sinn macht im ersten Blickwinkel
    eine ki erschaffen ist möglich irgendwann .... Der Punkt war nur aus dem nichts.... sofort intelligent....ohne -entwicklung
    dann ist eine ki in meinen augen keine richtige ki .... weil man den erschaffenstrieb eingeben muss
    weil die daten nur eingegeben sind und die ki einen rückmuss folgt, dass ist so wie als wenn man ein gehirn in einen speicher lädt und sagt ich habe eine ki erschaffen nein die Intelligenz war schon davor da


    in meinen augen gibt es auch keine warscheinlichkeitsrechnung beim würfeln sie haben ein Winkel wo sie durch x kraft hin rollen
    stellt euch mal die frage was ist Zufall... in meinen augen eine noch nicht berechenbare tatsache
     
  4. so1ko

    so1ko ☣️ Anti-Spam-Bot & Troll vong Dienst ☢️ Ex-Mitarbeiter

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    Zweischneidige Aussage.

    Prinzipiell stimme ich dir zu - 'Zufall' existiert nicht, alles hat eine logische Erklärung und die ist oftmals actio -> reactio (wenn auch abgeändert und somit nicht mit gleichen Auswirkungen), wobei es gewiss(e) Dinge gibt, die bislang noch ungeklärt sind. So ist auch der Wurf des Würfels - wie du sagst - abhängig von externen Faktoren wie z.B. dem Wurf selbst, i.a.W. er ist berechnbar.

    Andererseits betrachtet die Wahrscheinlichkeitsrechnung Modelle, aka dein Würfel, der geworfen wird, wird unter optimalen und reproduzierbaren Bedingungen geworfen.
    Wenn du einen Würfel in der Hand hältst und unterschiedlich wirfst, hast du damit schon mal eine Grundregel der Wahrscheinlichkeitsrechnung gebrochen, wohingegen ein System, was nur in der Theorie existiert (oder virtuell) das durchaus hinkriegt.

    Letztlich ist der Würfelwurf kein gutes Beispiel, weil die externen Faktoren auch in der Realität keinen allzu großen Einfluss auf das Ereignis nehmen, sofern man sich etwas anstrengt empirisch korrekt vorzugehen.
    Und was deinen ursprünglichen Einwand von 'man kann einen Würfel nicht 2x exakt gleich werfen' betrifft: In der Theorie schon. Dies praktisch umzusetzen ist eine Frage der Zeit, des Aufwands und der Kosten. Ein Normalsterblicher wird es sehr sicher nicht hinkriegen, aber wenn du mal im CERN eine Sonderaudienz besorgt kriegst, ist das sicherlich möglich.

    Ein alltägliches Beispiel für 'es existiert kein Zufall' ist das 'zufällige' Treffen zweier Personen, denn wenn man es genau betrachtet, sind beide Personen aus bestimmten Gründen an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit.
     
  5. Yume

    Yume Λ K U M U Seelenverkäufer

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    Habe mir den ersten Post komplett durchgelesen, die anderen bisher jedoch nicht, kann also sein, dass ich etwas wiederhole:

    @zeitfenster:
    Diese Theorie ist bei ID (Intelligent Design) ähnlich beleuchtet. Der Ausgangspunkt ist nur ein anderer. (Gott)

    Die Kausalkette läuft in etwa so ab:

    Glaubst du an Gott oder eine Art höheren Wesen? - Ja.
    Wenn Gott exisitert, muss er doch allmächtig sein, oder? -Ja.
    Allmächtig bedeutet totale Kontrolle über alles, um das zu erreichen, müsste das Universum und alle Teilchen, die es beinhaltet berechnet worden sein. (ähnlich deinem Würfelversuch.)
    -> Alle Teilchen im Universum hatten einen Ausgangspunkt (siehe Urknall-Theorie von Steven Hawking) und es gab einen "göttlichen" Auslöser. Alles was jetzt passiert ist nichts anderes als eine Aneinanderreihung von Reaktionen, eine räumliche, 3-dimensionale Dominokette wenn man so will. Das würde aber auch heißen, dass diese Dominokette Lebewesen mitneinschließt, denn auch sie bestehen aus nichts weiter, als der gegebenen Materie. Menschen sind nicht ausgenommen. Alles was wir tun, getan haben und tun werden, war und ist vorherbestimmt bzw. berechnet/kalkuliert und entsprechend ist der freie Wille nur eine Illusion. Jede Entscheidung und jeder Gedankengang, den wir haben, nur ein paar weitere Dominosteine, die umgefallen sind. Die Frage ist ob du dich damit anfreunden kannst. Kannst du dich damit anfreunden, dass es alles kalkuliert ist, dass du jetzt vor diesem Monitor/Handy bist, diesen Text hier liest und dich fragst, ob es sein kann, dass du keinen freien Willen hast?



    Schon richtig, man impliziert bei dieser Kausalkette den Glauben an etwas Höheres, allerdings dient das eher dem Umkehrschluss, denn das Beispiel mit den Würfeln tut das nicht, und kommt zu einem ähnlichen Ergebnis was den freien Willen angeht, folglich muss man also indirekt an einen Gott glauben, wenn man dieser (eigentlich rein logischen) Meinung ist, dass solche Dinge prinzipiell berechnet werden können.
     

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