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Japanische Wunder Lebensmittel

Dieses Thema im Forum "Asiatische Küche" wurde erstellt von Daelock, 20. Apr. 2014.

  1. Daelock

    Daelock フォーラムの惨劇 Nolife

    Registriert seit:
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    Hallo,

    zuerst einmal weis ich nicht ob das hier der Richtige Ort für so ein Thema ist, aber da es sich hierbei um Geschichten rund um Japanische Lebensmittel dreht, dachte ich dass ich es einfach hier reinstelle.

    Ich wollte einfach mal wissen was ihr so unglaubliches über Japanische Lebensmittel wisst. Da gibt es ja so einiges erstaunendes. Habt ihr zum Beispiel gewusst das beim Bau der Chinesischen Mauer ein Spezieller Klebereis aus Japan genutzt wurde?

    Jetzt last mal hören was ihr so alles wisst. Ich bin gespannt was da so alles zusammenkommt.
     
  2. kenshin057

    kenshin057 Freigeschalteter Otaku Otaku Novize

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    AW: Japanische Wunder Lebensmittel

    Ich finde Konyaku sehr interessant. Man kann daraus sowohl Nudeln machen, als es auch in Scheiben benutzen. Man kann es würfeln, pressen, wie Tofu verarbeiten. Dazu ist es auch noch sehr gesund. Am liebsten benutz ich es in Nabe (Keramiktopf-Gerichte) oder bei Sukiyaki.
     
  3. midnighter

    midnighter Shintō-Priester Otaku König

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    Beiträge:
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    Umeboshi sind in Salzlage eingelegte sehr saure Früchte der umgangssprachlich als "japanische Pflaume" bezeichneten Art, welche allerdings näher mit der Aprikose verwandt ist als mit der Pflaume, sind also tatsächlich trotz des "ume" was für "Pflaume" steht, "japanische Aprikosen". Sicherlich habt Ihr Umeboshi schon in vielen Animes gesehen, sie gelten in Japan als Wunderheilmittel gegen vielerlei Beschwerden wie Migräne, Erkältungen u.s.w.. Man kann sie für sehr viel Geld im Reformhaus kaufen, getrocknet oder eingelegt oder zum Beispiel in einem Asiatischen Supermarkt wie diesen in Hamburg, da kosten sie statt 25€ im Reformhaus und dafür auch noch direkt original frisch aus Japan nur 6€ oder man kauft sie hier Online.
    Ich habe sie natürlich probiert, erst sind sie sehr extrem sauer, ich meine wirklich so sauer, dass man ungewollt ne Fratze zieht und sich alles im Mund zusammenzieht und dann sind sie gleichzeitig super salzig. Nach der ersten dachte ich nie wieder und dann habe ich 30 Sekunden später irgendwie eine zweite, dann eine dritte und so weiter probiert und dann waren sie irgendwie alle. Sind schon echt krass die Teile und nicht annähernd vergleichbar sauer wie irgendwelche "mega sauren" Süßigkeiten, Center Shock würde vor Neid erblassen. Ich habe die getrocknete Variante probiert, die frische soll noch extremer sein.

    Es gibt in Japan eine Art Reiskuchen in Restaurants zu bestellen. Die Restaurants haben immer einen Sauger parat, da täglich Gästen der Reiskuchen sprichwörtlich im Hals stecken bleibt und dieser dann mit einem Sauger und Rohr herausgesaugt werden muss, damit die Gäste daran nicht ersticken, was auch selten mal passiert. Auch bei Mochis wurde vom Gesundheitsministerium in Japan eine Warnung veröffentlicht, diese in Mundgerechte Stücke, besonders bei Älteren Bürgern, zu schneiden, da jährlich mehrere Todesopfer deswegen zu beklagen sind.

    Die Einfuhr bestimmter Süßigkeiten aus Japan nach Europa, auch Deutschland wurde streng untersagt und ist damit absolut verboten. Es handelt sich dabei um Puddings auf Grundlage der Teufelszunge. Die Wurzel der Pflanze wird gemahlen als Verdickungsmittel genutzt zum Beispiel auch in den Japanischen Nudeln Konjak Shirataki. Das Verdickungsmittel ist sehr effektiv, besser als Agar-Agar, hat aber leider einen fischigen Beigeschmack den es zu überlagern gilt. Das Problem bei dem Pudding ist, dass die Konjak(Tefelszunge) Konzentration so hoch ist, dass einige Deutsche Bürger sprichwörtlich daran erstickt sind, daher ist die einfuhr verboten worden, tödliche Süßigkeiten eben.

    Hier ein guter Artikel von einer meiner Japanisch-Deutschen Lieblingszeitschrift zu diesem Thema. Wirklich sehr interessant und auch abstoßend, Fische die lebend verspeist werden, tödliches Essen, Natto (da muss man nicht mehr zu sagen, oder?) und vieles mehr.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Okt. 2019