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Wie wichtig sind Freunde für Euch?

Dieses Thema im Forum "Liebe & Beziehung" wurde erstellt von Daimyo Tokugawa, 20. Okt. 2013.

  1. llll

    llll ヴァストローデ Animes.so Staff

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    AW: Wie wichtig sind Freunde für Euch?

    Zu aller erst differenziere ich zwischen mehreren Phasen der Beziehung. Das Wort Freund wähle ich nur mit bedacht. Ich unterscheide zwischen: Bester Freund, Freund, Online-Freund, Homie, Online-Kumpel, Kumpel, Online-Bekannter, Bekannter.

    Ich ziehe zwischen jedem Rang klare Linien und das macht sich auch im Umgang bemerkbar. Da meine Ansprüche relativ hoch sind und ich mit vielen Menschen nicht auskomme, also kein Interesse an ihnen hege, ist es schwer, dass jemand weiter als Homie [eine spezielle Form des Online-Kumpel] oder Online-Freund kommt. Jeder der unter Online-Freund steht, kann sofort aus der Welt entfernt werden indem der Kontakt abgebrochen wird, das ist kein Problem. Es hält sich also begrenzt, aber nun zurück zum Thema.

    Es geht mit und es geht ohne, daher sind auch richtige Freunde nicht essentiell, sondern ein Bonus, der angenehm und lehrreich sein kann. Wenn sie vorhanden sind, dann will man sie natürlich behalten aber es ist kein Weltuntergang, wenn sie gehen. Man muss sich immer bewusst sein, dass Freunde auch nur Weggefährten sind. Sie kommen und gehen mit der Zeit, nur sehr wenige bleiben ein Leben lang. So lange man einen Ausgleich hat, ist das nicht weiter schlimm. Wenn man von Freunden abhängig wird, dann wird es zum Problem und dann will man auch nicht mehr darauf verzichten.

    Freunde sind nicht essentiell, doch bereichern in den meisten Fällen das Leben.
     
  2. Enforcer

    Enforcer Kleiner Experte Otaku Experte

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    AW: Wie wichtig sind Freunde für Euch?

    Ein Leben ohne Freunde wäre für mich nicht mehr das Leben das ich kenne und liebe. Wahre Freunde bereichern nun mal das Leben in jeder Lage und es macht mir einfach mehr Spaß etwas gemeinsam zu machen als allein mein Dasein zu fristen. Ich habe schon lange aufgehört Menschen in große Kategorien zu unterteilen. Es gibt Freunde und die sind es auch - mit denen mache ich regelmäßig etwas, man vertraut sich blind - es ist schon fast familiär.

    Dann gibt es noch die Kumpel - die sieht man manchmal, mit denen hat man aber außer einiger Floskeln und oberflächlichen Gesprächen nicht mehr am Hut - Sie nutzen einen ja ohnehin meistens nur als Lückenfüller wenn eben mal grad "Not am Mann" herrscht.

    Die letzte Gruppe zu der nur wenige zählen sind bei mir die Bekannten. Seis durchs Internet, durch Spiele oder sonst wie einmal kennen gelernt hat man halt ab und an noch ein wenig Kontakt - vllt. hat man sich sogar mal in echt gesehen aber arg viel mehr ist da auch nicht. Im Normalfall werden solche Personen auch nicht enger mit mir - ist einfach auf gegenseitigem Interesse - oder Sie verschwinden ganz und tauchen nie wieder auf; das kam auch bei Freunden vor aber meine jetzigen sind alle anders als die "alte" Generation meiner Freunde von denen ich zu keinem mehr Kontakt habe.

    Ich bin gerne jemand der seine Zeit mit anderen teilt, klar, auch ich brauch mal meine Zeit, schaue gerne mal Animes alleine oder so, genieße die Ruhe aber im Ganzen bin ich doch lieber in Gesellschaft - da ist mir meine Zeit zu Schade da alleine zu versauern. Die Geschichte die jeder laufend hat, also obs nun wirkliche Freunde sind oder auch bleiben habe ich soweit hinter mir deswegen reiße ich mich auch ned um ne Masse an Freunden, lieber ne handvoll aber die so gut wie 1000 Falsche.

    Kurzum - Freunde gehören für mich wie ne Freundin und die Familie zu Personen die ich niemals mehr missen möchte :)
     
  3. xawaal

    xawaal Kleiner Experte Otaku Experte

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    Wenigstens ein wahrer Freund im Leben ist für mich Gold wert. Und ein wahrer Freund ist viel mehr zu schätzen als ein ganzes Rudel eher oberflächlicher sozialer Kontakte oder gar falscher Freunde.
    Ich habe es schon öfter erlebt, dass Menschen sich beklagen, weil sie ja nur 2, 3 Freunde hätten und keinen großen Freundeskreis.
    Da frage ich mich worum es ihnen eigentlich noch geht. Ein Gefühl der Zugehörigkeit? Für die Außenwelt beliebt aussehen um den Selbstwert mutmaßlich zu polieren?

    Ich habe auch keinen riesigen Freundeskreis. Das liegt auch daran, dass ich heute die Menschen, die ich näher in mein Leben lasse, sehr sorgsam auswähle, denn durch meine Lebenserfahrung ist mein Selbstschutz ziemlich stark ausgebildet.
    Es ist eben so, dass meine Familie schon immer...Ich sag mal....überdurchschnittlich viel Geld hatte und das hat mir schon falsche Freunde eingebracht, die sich eigentlich nur einschleimen und einen ausnutzen wollten. Früher war ich noch so naiv und die Enttäuschung und Verletzung eines Tages groß.

    Eine echte Freundschaft schätze und pflege ich sehr. Und in einer echten Freundschaft wird eben nicht nur bestätigt und das Ego gepudert, sondern sich auch mal ganz offen und ehrlich in den Arsch getreten, ohne dass alles zerbricht. So ein ehrlicher Arschtritt ist auch nicht im Ansatz so kränkend wie die Schauspielerei und Lügen der falschen Freunde...
     
  4. kadse

    kadse Freigeschalteter Otaku Otaku Novize

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    Der überwiegende Tenor ist offenbar, dass Freunde sehr wichtig bis überlebenswichtig sind.
    Mir selbst sind sie schon wichtig, denn ich liebe und schätze sie als Menschen, aber ich könnte auch überleben, wenn ich sie seltener sehen/sprechen würde. Dabei geht es gar nicht so sehr darum, dass ich sie stellenweise nicht leiden kann oder so, sondern eher um ein komplett konträres Nähe/Distanzbedürfnis. Die meisten Leute brauchen Sozialkontakte wie die Luft zum Atmen, für mich sind sie eher mühselig. Ich brauche sie nicht direkt.
    Erklären kann ich das so: Ich habe offenbar keine bis schlechte Filtermechanismen. Wenn ich auf die Straße gehe, bemerke ich alles, was mich umgibt, und alles benötigt eine bewusste Überprüfung, ob es mich betrifft oder nicht (rote Ampel vs Raupe auf einer Mauer vs betrunkene Halbstarke). Das ist wahnsinnig anstrengend und oft genug überfordernd.
    Also, mit anderen Menschen klar zu kommen, ist ähnlich anstrengend, denn ich muss ihre Signale wahrnehmen und zeitnah auf sie reagieren; aber währenddessen spult sich das Bemerken von allen Nebengeräuschen und anderen für mich nicht ausblendbaren Dingen in meinem Hirn durch.
    Klingt das schlimmer, als es sich für mich anfühlt? Ja, aber ich kann es irgendwie nicht besser erklären...
    Jedenfalls brauche ich immer so meine Ruhepausen, daher fühle ich mich auch als Einzelgänger, wenn ich die Menschen auch sehr mag und nur schlecht ertragen kann. :)
     
  5. Grom

    Grom S Ø U L Σ Λ T Σ R Seelenverkäufer

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    Das ist absolut normal für introvertierte Menschen, bei dir ist das vielleicht nur noch etwas stärker ausgeprägt als wie bei anderen.
    Ich selbst bin ebenfalls zum Großteil introvertiert, was nichts anderes heißt, als dass ich einfach auch mal meine Zeit für mich brauche und alleine sein will. Dann mache ich mir Gedanken, reflektiere den Tag oder längerfristige momentane Geschehnisse. Deshalb mag ich auch die Nacht so gern. Ich kann nur jedem, der ansatzweise so ähnlich tickt, mal empfehlen nachts im Wald spazieren zu gehen, ohne Taschenlampe oder andere Lichtquelle, die braucht man gar nicht, man sieht genug wenn der Mond scheint und sich die Augen daran gewöhnt haben.

    Naja zum Thema: Mir sind trotz alledem Freunde schon sehr wichtig. Ich bin allerdings jemand, mit einer relativ hohen Erwartungshaltung und das trifft auch auf meine Freunde zu. Das hat hauptsächlich damit zu tun, dass ich selbst diese Erwartung auch erfülle. Ich würde jedem der mich fragt, sofort helfen. Egal ob es ein Umzug, Beziehungskram oder Geld leihen ist, ich denke gar nicht erst nach ob ich das sollte, denn das habe ich schon gemacht als ich entschieden habe ob ich mit demjenigen befreundet sein möchte oder nicht. Ich habe schon eine ~relativ gute Menschenkenntnis würde ich sagen, aber natürlich bin ich auch was das angeht schon auf die Schnauze geflogen. Hat halt dazu geführt, dass zB. die Erwartungshaltung enger geschnürt wird.
    Ich selbst bin allerdings auch jemand der sehr selten nach Hilfe fragt. Wenn ich merke, dass mich jmd zum dritten mal um etwas bittet, würde ich das sofort ansprechen. Nicht weil ich nicht helfen will, sondern weil ich den Eindruck habe dass es nicht nötig ist. Viele Leute verstehen bestimmte Dinge auch im Erwachsenenalter noch nicht, und schon gar nicht von allein. Man muss die Dinge meiner Meinung nach ganz direkt ansprechen und seine Sichtweise erklären, dann gibt es keine Missverständnisse und man weiß immer woran man ist. Auch etwas, was ich von meinen Freunden mir gegenüber erwarte, niemand ist perfekt.
    Also kurzgesagt: Gute Freunde sind mir sehr wichtig und ich bin froh, alle meine Freunde als gute Freunde bezeichnen zu können, auch wenn ich zu einigen besseren/engeren Kontakt habe als zu anderen.
     
  6. MacRul3z

    MacRul3z #TeamChitoge Seelenverkäufer Ex-Mitarbeiter

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    Freunde sind für mich so ne Art zweite Familie. Wir verhalten uns auch irgendwie so. Bei Geburtstagen kommen alles zusammen, auch diejenigen, die sonst eher selten wo dabei sind.

    Grundsätzlich ist jeder immer für die anderen da, wenn mal jemand Hilfe braucht und zwar egal bei/mit was auch immer. Ich kann mich immer zu 100% auf meine Freunde verlassen.

    Ich bin sehr froh, solch tolle Leute in meinem Freundeskreis zu haben!